Heizöl-Preis Dezember 2011: Heizölpreise fallen um 2,6% zum Vormonat

(PresseBox) (Halle, ) Heizölpreis-Entwicklung: Nach aktuellen Berechnungen des "MHV-Mitteldeutschen Handelsverbandes für Brennstoffe, Mineralöle und Energieservice e.V." ist der durchschnittliche Preis für Heizöl der Sorte Standardqualität bei einer Abnahmemenge von 3.000 Litern im Monat Dezember 2011 in Deutschland gegenüber dem Vormonat um 2,6 % auf 86,83 Euro/100 Liter gefallen. Insgesamt kosteten 3.000 Liter Standardheizöl 2.604,90 Euro.

Im Monat Dezember 2010 lag der Heizölpreis noch bei 74,93 Euro/100 Liter. Damit erhöhte sich der Heizölpreis auf 12-Monatsbasis um rund 14 %.

Nach Einschätzungen des Geschäftsführers des "Mitteldeutschen Handelsverbandes", Horst Gohling, haben folgende wesentlichen Faktoren die Heizölpreisentwicklung im Monat Dezember entscheidend beeinflusst:

1. Ölpreis: Der durchschnittliche Rohölpreis der Sorte Brent ist im Dezember 2011 auf US-Dollarbasis um 0,96 USD pro Barrel gegenüber dem Vormonat auf 107,61 USD pro Barrel leicht gestiegen. Ein immer noch robustes Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone haben den Rohölpreis auf hohem Niveau gehalten.

Im Monat Dezember 2010 lag der Rohölpreis bei 92,19 US-Dollar pro Barrel. Im Jahresvergleich hat sich der Rohölpreis um 14,3 % erhöht.

2. Wechselkursverhältnis Euro zu US-Dollar: Verstärkt wurde der steigende Preistrend beim Rohöl durch den schwächeren Euro gegenüber dem US-Dollar, da der Euro gegenüber dem US-Dollar im Vergleich zum Vormonat um rund 2,8 % auf 1,3160 gefallen ist. Der schwächere Euro verteuerte somit die Rohölimporte in den Euroraum (die Rohölimporte in die Eurozone werden in US-Dollar verrechnet) und wirkte sich leicht preiserhöhend in Deutschland aus. Hauptthema an den Finanzmärkten war weiter die Bekämpfung der Schuldenkrise im Euroraum und die Angst vor einer möglichen Rezession - dieses Angstszenario stützte im wesentlichen den US-Dollar als sicheren Hafen gegenüber dem Euro.

Heizölpreisentwicklung für Monat Januar 2012:

Nach Einschätzung von Gohling, dürfte der Heizölpreis unter Berücksichtigung der Probleme im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Schuldenkrise im Euroraum und einer sich weiter abschwächenden Konjunktur auf hohem Niveau seitwärts tendieren.

Energietipp für Heizölkunden:

Gohling empfiehlt allen Heizölkunden, sich permanent über die aktuelle Preisentwicklung zu informieren, um den richtigen Zeitpunkt für den Heizölkauf zu finden. So lag die Schwankungsbreite beim Heizölpreis im Dezember zwischen dem billigsten (am 20.12.2011: 84,50 €/100L) und dem teuersten Preis (am 01.12.2011: 88,85 €/100L) bei 4,35 €/100L. Beim Kauf des Heizöls zum richtigen Zeitpunkt hätte der Heizölkäufer bezogen auf eine 3.000 Literpartie maximal 130,50 Euro sparen können.

Ein interessantes Informationsangebot an alle Endverbraucher für die Heizölpreisbeobachtung ist zum Beispiel das Energieportal www.brennstoffhandel.de. Hier findet der Heizölkunde tagesaktuelle Informationen zur Entwicklung der Heizölpreise nach Regionen, Heizölqualitäten und Abnahmegrößen. Bei Bedarf kann man auch gleich online kaufen (neben Heizöl ist auch der Kauf von Holzpellets oder Flüssiggas möglich).

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