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Wolff: EU will Forschung in kleinen Unternehmen stärker fördern / Sachsen-Anhalt wird profitieren
EU-Rat beschließt Eckpunkte für Forschungsprogramm "Horizont 2020"
Das sagte Sachsen-Anhalts Wissenschafts- und Wirtschaftsministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff mit Blick auf die in der vergangenen Woche von der Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten erzielte Einigung auf die inhaltlichen Eckpunkte des neuen EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation "Horizont 2020". Wolff hatte bei der Tagung des EU-Ministerrats zur Wettbewerbsfähigkeit in Brüssel die deutschen Bundesländer vertreten. Zudem nahm Bundesforschungsministerin Anette Schavan an der Tagung teil.
"Horizont 2020" richtet sich an exzellente Wissenschaftler und innovative Unternehmen europaweit. Über das Budget muss noch verhandelt werden. Im Gespräch ist derzeit eine Summe von 80 Milliarden Euro für die Förderperiode von 2014 bis 2020. Mit dem Beschluss hat nun der EU-Ministerrat seine Position festgelegt. Jetzt muss das EU-Parlament darüber entscheiden. Verabschiedet werden soll "Horizont 2020" im ersten Halbjahr 2013, damit es pünktlich zu Beginn des Jahres 2014 starten kann.
"Wachstum funktioniert über die Verbreitung und die Anwendung von Wissen", betonte Wolff. "Deshalb setzen wir in Sachsen-Anhalt darauf, Forschung zu fördern und Forschungsergebnisse schneller in wirtschaftlich verwertbare Innovationen umzusetzen. Dabei wollen wir künftig noch stärker als bisher europäische Programme nutzen."
Die deutschen Vertreter haben ebenfalls erreicht, dass die Geistes- und Sozialwissenschaften sowie die Wirtschaftswissenschaften im Programm "Horizont 2020" stärker berücksichtigt werden.
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