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Universitätsverbund Halle-Jena-Leipzig erhält Zuschlag für die Errichtung des deutschen Zentrums für Integrative Biodiversitätsforschung
Ministerin Wolff gratuliert Beteiligten zu ihrem Erfolg
Wissenschafts- und Wirtschaftsministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff erklärte dazu: "Ich gratuliere den beteiligten Universitäten sehr herzlich zu ihrem großen Erfolg und danke allen Beteiligten für ihr Engagement. Die Zusammenarbeit von drei Universitäten und acht außeruniversitären Instituten über Ländergrenzen hinweg wird den wissenschaftlichen Austausch beschleunigen, wodurch im Dreieck Halle-Jena-Leipzig ein Knotenpunkt der internationalen Biodiversitätsforschung entstehen wird. Die Errichtung des Forschungszentrums ist damit ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung der Forschungslandschaft in Mitteldeutschland."
Prof. Dr. Udo Sträter, Rektor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), sagte. "Das ist das erfreuliche Resultat harter Arbeit, international anerkannter Forschung und einer vorbildlichen Kooperation über Ländergrenzen hinweg." Die DFG fördert das Zentrum mit Sitz in Leipzig bis zu zwölf Jahre mit jährlich sieben Millionen Euro.
Die an iDiv beteiligten mitteldeutschen Universitäten haben sich damit gegen die drei verbliebenen Mitbewerber der Endrunde durchgesetzt. Aus Sachsen-Anhalt sind neben dem MLU, das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), das Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie und das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung daran beteiligt. Das Antragskonsortium wird zur DFG-Förderung noch einmal die Hälfte dieses Betrags hinzufügen können. Dies ist auch den umfangreichen Beiträgen des UFZ, der Max-Planck-Gesellschaft, der Klaus Tschira Stiftung, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und von vier Leibniz-Instituten zu verdanken.
Die Biodiversitätsforschung ist eine junge Disziplin, die viele Fachrichtungen verbindet. Das Spektrum reicht von der klassischen Systematik, über die moderne Molekularbiologie und die Fernerkundung bis hin zu den Sozialwissenschaften. Das iDiv wird sich auf vier zentrale Fragen konzentrieren: Wie viele Arten es auf der Erde gibt, warum es so viele sind, wie sie die Lebensfunktionen und Dienstleistungen von Ökosystemen beeinflussen und wie sie effektiver geschützt werden können. Zudem schließt Biodiversität die Vielfalt der Gene, der Funktionen, der Interaktionen zwischen Organismen und der Ökosysteme ein.
Zum Antragskonsortium gehören:
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU)
Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU)
Universität Leipzig (UL)
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ, Leipzig/Halle
Max-Planck-Institut für Biogeochemie (MPI BGC), Jena
Max-Planck-Institut für chemische Ökologie (MPI CE), Jena
Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie (MPI EVA), Leipzig
Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB), Halle
Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK), Gatersleben
Leibniz-Institut Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz (SMNG), Görlitz
Leibniz-Institut DSMZ - Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH, Braunschweig
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