Neues Programm erfolgreich in Sachsen-Anhalt gestartet: 162 Deutschlandstipendien vergeben

Wolff begrüßt erfolgreiche Kooperation von Hochschulen und Unternehmen

(PresseBox) (Magdeburg, ) Die Hochschulen in Sachsen-Anhalt haben in diesem Jahr insgesamt 162 von 238 möglichen Deutschlandstipendien vergeben können. Im Rahmen des neuen Stipendienprogramms, das die Bundesregierung Anfang des Jahres gestartet hat, werden begabte und leistungsstarke Studierende mit monatlich 300 Euro unterstützt. Das Geld dafür stammt je zur Hälfte vom Bund und von privaten Mittelgebern. Mit der Einführung des Deutschlandstipendiums verfolgt die Bundesregierung das Ziel, Hochschulen und Unternehmen miteinander ins Gespräch zu bringen, um gemeinsame Anstrengungen zur Studienfinanzierung zu unternehmen und damit eine neue Kultur der Förderung leistungsfähiger Studierender zu schaffen.

Als Anreiz und wesentliche Unterstützung sagte der Bund für eine vorher fixierte Anzahl durch die Hochschulen einzuwerbender Jahresstipendien in Höhe von 1.800 Euro eine Kofinanzierung im selben Umfang zu. Für die Stipendiaten sollte so eine monatliche Unterstützung von 300 Euro möglich werden, die nach einem von den Hochschulen zu organisierenden Auswahlverfahren zu vergeben waren.

Die Ministerin für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Birgitta Wolff, wertet das Ergebnis als einen Erfolg. "Es freut mich, dass die beiden Universitäten über 60 Prozent der ihnen vom Bund zugeteilten Stipendien an besonders leistungsstarke Studierende ausreichen konnten; bei den Hochschulen für angewandte Wissenschaften waren es sogar knapp 80 Prozent. Dass Hochschulen und Unternehmen auch hier an einem Strang ziehen, ist mehr als begrüßenswert - und ganz im Sinne der auch vom Land verfolgten Politik, mithilfe von veränderten Förderrichtlinien und Transfergutscheinen weitere Anreize und Plattformen für den Dialog zwischen Unternehmen und Hochschulen zu schaffen."

Auch Prof. Armin Willingmann, Präsident der Landesrektorenkonferenz Sachsen-Anhalt und Rektor der Hochschule Harz, freut sich über den guten Start des neuen Stipendienprogramms. "Entgegen erster Skepsis auch in den Rektoraten sind wir auf einem guten Weg, der sich in den kommenden Jahren dank Unterstützung aus der hiesigen Wirtschaft, aber auch durch private Stifter, ausbauen lässt. Erwartungsgemäß hatten es die Hochschulen im Lande mit einer anwendungsorientierten Ausrichtung etwas leichter, in der Wirtschaft oder bei Institutionen Stipendien einzuwerben."

Im Vergleich zu den anderen ostdeutschen Bundesländern konnte Sachsen-Anhalt bei der Förderung von Studierenden durch das Deutschlandstipendium ein sehr gutes Ergebnis erzielen. So konnten in Sachsen-Anhalt 68 Prozent der Stipendien vergeben werden. An den Hochschulen z. B. in Sachsen waren es 58 Prozent und in Thüringen 41 Prozent.

Mit dem Deutschlandstipendium sollen langfristig 8 Prozent der leistungsstarken Studierenden an staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland gefördert werden, wobei deren Zahl kontinuierlich anwachsen soll. Neben Unternehmen und Institutionen wie Stiftungen, Verbänden und Vereinen können auch Privatpersonen und Alumni als Förderer auftreten.

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