Schulwettbewerb "Klimaschutz und Klassenkasse 2009": Zwölf Auszeichnungen für kreative Ideen und Aktivitäten rund um Energieeffizienz und erneuerbare Energien

(PresseBox) (Dortmund/Düsseldorf, ) Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW teilt mit:

Um stattliche 30 Prozent hat das Remscheider Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium den Stromverbrauch zwischen 2005 und 2009 reduziert und wurde damit heute (30. Juni) beim Wettbewerb "Klimaschutz und Klassenkasse" von Nordrhein-Westfalens Energieministerin Christa Thoben ausgezeichnet. Insgesamt zwölf Schulen erhielten in Dortmund aus der Hand der Ministerin eine Auszeichnung für ihre Leis-tungen rund um Energieeffizienz und den Einsatz erneuerbarer Energien.

"Ein zeitgemäßer Umgang mit Energie wird zunehmend bedeutender. Beleg dafür ist, dass Fragen der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien in vielen nordrhein-westfälischen Schulen inzwischen zum Regelunterricht gehören. Schülerinnen und Schüler - und nicht zu vergessen auch die Lehrer und Hausmeister - sind längst wichtige Partner in Sachen Klimaschutz. Sie versorgen unser Land damit zusätzlich mit dringend benötigtem Know-how für die Berufe der Zukunft", lobte Ministerin Christa Thoben.

Der Wettbewerb "Klimaschutz und Klassenkasse" wurde seit 2001 bereits zum vierten Mal von der EnergieAgentur.NRW im Auftrag des Ministeriums durchgeführt. "Wenn es um die Einsparung von Strom und Wärme zeigen sich die nordrhein-westfälischen Schulen erfinderisch" erläuterte Prof. Norbert Hüttenhölscher, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW, die Ergebnisse. "Zudem schaffen es die Schülerinnen und Schüler, die Öffentlichkeit und das gesamte schulische Umfeld mit ins Boot zu holen, wenn sie sich für Energieeffizienz und Klimaschutz einsetzen."

"Die Barbaraschule fängt die Sonne ein." Vom Titel ihres Liedes, das sie auf der feierlichen Preisverleihung in der Dortmunder Erlebniswelt Federbaum "Big Tipi" sangen, bis zur Absicht, das Klima schützen zu wollen, war für die Barbaraschule aus Mettingen nur ein kleiner Schritt. Ihr Enga-gement brachte Platz 1 bei den Förderschulen. Die Schule hat nicht nur eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung und eine Solarstromanlage auf dem Dach, sondern thematisiert mittels einer Solarküche und verschiedenen Solarmodellen das Thema anschaulich mit den Schülern.

"Im Themenumfeld 'Energie und Klima' kann jede Schule unabhängig vom Alter der Schüler tätig werden und Unterricht aktiv gestalten. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass gerade in den Förderschulen und Grundschulen die Kreativität und die Motivation von Schülern und Lehrern besonders stark sind", so die Ministerin.

Insgesamt hatten sich rund 50 Schulen aus dem gesamten Bundesland mit ihren Klimaschutzaktivitäten der Jahre 2006 bis 2009 am Wettbewerb beteiligt.

In sechs Kategorien konnten je zwei Gewinner ermittelt und mit Geldpreisen ausgezeichnet werden.

Die Sieger-Schulen:
Kategorie Gymnasien:
1. Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, Remscheid
2. Gymnasium Lechenich, Erftstadt
Berufsschulen:
1. Berufskolleg Neuss Weingartenstraße, Neuss
2. Rudolf-Rempel-Berufskolleg, Bielefeld
Förderschulen:
1. Barbara-Schule, Mettingen
2. Erich-Kästner-Schule, Oelde
Grundschulen:
1. Barbaraschule, Pulheim
2. Herzogschule, Leverkusen
Gesamtschulen:
1. Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule, Gladbeck
2. Gesamtschule Scharnhorst, Dortmund
Realschulen:
1. Emilie-Heyermann-Realschule, Bonn
2. Osterrath-Realschule, Rheda-Wiedenbrück

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