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NRW und sieben weitere europäische Regionen starten gemeinsames Projekt zur Entwicklung regionaler IKT-Strategien

(PresseBox) (Düsseldorf, ) Bestmögliche Bedingungen für Innovationen und Geschäftsmodelle im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu schaffen - das ist das Ziel des vor kurzem gestarteten Interreg IVC Projekt BORDWIIS+ (Boosting Regional Development with ICT-Innovation-Strategies). Dabei werden die vorhandenen regionalen Stärken und strategischen Schwerpunkte berücksichtigt - ein Modell, das Vorbild werden kann für andere europäische Regionen.


Informations- und Kommunikationstechnologien gelten als ausschlaggebend für die europäische Wettbewerbsfähigkeit, Innovationsstärke und industrielle Entwicklung, insbesondere weil sie Innovationen in vielen anderen Branchen vorantreiben. Dieses Potenzial soll nun dank BORDWIIS+ optimal nutzbar gemacht werden. Im März traf das Projektkonsortium sich erstmals zu einem Kick-off Meeting in Metz, Frankreich. Die Partner aus acht Regionen Europas nutzten die Gelegenheit zum Erfahrungs- und Wissensaustausch im Bereich regionale IKT-Entwicklung.

Um die Chancen zu maximieren und den Herausforderungen zu begegnen, die aus der rasanten Entwicklung von IKT entstehen, werden neue Politikstrategien benötigt. Darauf zielt das Projekt BORDWIIS+ mit seinen Aktivitäten ab: Den regionalen Status Quo abbilden, vergleichen, von Part-nerregionen lernen und das Wissen mit regionalen Akteuren und Entscheidungsträgern teilen. Die Ergebnisse werden zusammengefasst und veröffentlicht in der "ICT innovation Strategy for European Regions: Recommendations for Regional Specialization". Außerdem wird für jede Partnerregion ein Plan zur Umsetzung der Ergebnisse entwickelt. Politische Entscheidungsträger können daraus Empfehlungen ableiten, wie sie am besten die für ihre Region wichtigsten IKT-Themen identifizieren und vorhandene Mittel gezielt einsetzen.

Dem Projektkonsortium gehören zehn Partner aus acht Regionen aus ganz Europa an. Es repräsen-tiert ein breites Spektrum unterschiedlicher IKT-Kompetenzen aber auch Innovationspolitiken. Das Projekt wird co-finanziert vom Europäischen Fond für regionale Entwicklung (ERDF) im Rahmen des Interreg IVC-Programms und läuft bis August 2014. Auch Nordrhein-Westfalen ist im Projekt vertreten, mit dem Clustermanagement IKT.NRW an der Bergischen Universität Wuppertal. Die Region nimmt mit ihrer neu auf den Weg gebrachten IKT-Strategie eine Vorreiterrolle ein und kann ihr Know-how nun mit anderen Regionen teilen.

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