Schweriner Technologiefirma wächst weiter

Ebnet: Hochqualifizierte Arbeitsplätze verdoppelt

(PresseBox) (Schwerin, ) Das Konzept von Technologiezentren (TGZ) in Mecklenburg-Vorpommern ist aufgegangen: Immer mehr Firmen gründen ihr Unternehmen aus den TGZ aus. „Das Schweriner Unternehmen Trebing & Himstedt ist ein gutes Beispiel dafür“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Otto Ebnet am Montag in Schwerin bei der Eröffnung des neuen Firmengebäudes der Trebing & Himstedt Prozessautomation GmbH. Die Firma wurde 1992 als Zwei-Mann-Unternehmen gegründet und zieht jetzt in ein eigenes Gebäude im Technologiepark Schwerin mit etwa 1.000 Quadratmeter Büros. Mit den Investitionen in neue Räume wird sich die derzeitige Zahl von 25 Mitarbeitern fast verdoppeln.

„Die Schweriner schreiben Erfolggeschichte made in Mecklenburg-Vorpommern – vom Existenzgründer zum Arbeitgeber für hochqualifizierte Berufe wie Techniker und Ingenieure“, sagte Ebnet. „Die Produkte und Dienstleistungen sind europaweit und auch in den USA gefragt.“ Das Unternehmen ist Spezialist für Prozessautomation und Produktionsinformationen. Dabei werden Unternehmensabläufe analysiert und durch Prozessautomation optimiert. Die Software dafür entwickeln die Schweriner selbst.

Das Angebot an Leistungen wurde in den vergangenen Jahren konsequent auf Produktionsportale und Management ausgerichtet. „Damit hat sich Trebing und Himstedt bundesweit und international einen guten Namen gemacht“, sagte Ebnet. Neben den Autoproduzenten BMW, VW und Daimler Chrysler beziehen auch Firmen wie Degussa, Henkel, Bayer, Bosch, BASF und Pharmakonzerne Produkte des Schweriner Unternehmens. Die Technologiefirma betreibt auch eigene Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Industriebereich.


„Mecklenburg-Vorpommern setzt auf Technologie und unterstützt mit den Zentren Existenzgründer im Technologiebereich insbesondere in der Startphase“, sagte Ebnet. Gegenwärtig stehen 18 Technologiezentren in Mecklenburg-Vorpommern kleinen und mittleren Unternehmen sowie Existenzgründern an verschiedenen Standorten zur Verfügung, zwei weitere sind im Aufbau. Das Investitionsvolumen für alle 20 Technologiezentren beträgt etwa 300 Millionen Euro.

„Die Entwicklung der IuK-Branche in Mecklenburg-Vorpommern ist auf einem guten Weg“, sagte Ebnet. Seit 1991 konnten weit über 650 Projekte der IuK-Branche mit über 42 Millionen Euro unterstützt werden. Insgesamt sind in dieser Branche mittlerweile etwa 600 Unternehmen tätig, wobei ein Drittel davon eigene Forschung und Entwicklung betreibt. In den IuK-Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern arbeiten rund 13.500 größtenteils hochqualifizierte Mitarbeiter. Hinzu kommen außerdem etwa 9.000 Mitarbeiter in über 100 Call Centern unseres Landes.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.