Prof. Dr. Renate Mayntz erhält Innovationspreis des Landes Nordrhein-Westfalen für einzigartiges Lebenswerk

Ministerin Schulze: Land ehrt Grande Dame der deutschen Soziologie

(PresseBox) (Düsseldorf, ) Die Soziologin und Gründungsdirektorin des Kölner Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung, Frau Prof. Dr. Renate Mayntz, erhält den Innovationspreis des Landes Nordrhein-Westfalen für ihr Lebenswerk. "Nordrhein-Westfalen verneigt sich vor der Grande Dame der deutschen Soziologie", sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.

Die Landesregierung zeichnet mit Frau Professorin Mayntz eine herausragende Forscherpersönlichkeit und Schrittmacherin für gesellschaftliche Veränderungen aus. Die gebürtige Berlinerin war bis zu ihrer Emeritierung 1997 Direktorin an dem von ihr gegründeten Max- Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln. "Frau Professorin Mayntz betreibt seit mehr als 50 Jahren empirische Sozialforschung - über Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Technik, aber sie ist nie der Versuchung erlegen, sich mit Politik gemein zu machen", sagte die Ministerin.

Renate Mayntz prägte viele Reformen der Verwaltung und des öffentlichen Lebens. Sie war Mitglied des Deutsche Bildungsrats, in der Studienkommission zur Reform des Öffentlichen Dienstrechts und sie hat Politikberatung für zahlreiche Ministerien gemacht. Als Gutachterin des Wissenschaftsrats wirkte sie bei der Auflösung und Umgestaltung der Akademie der Wissenschaften der DDR mit. International wurde Prof. Dr. Renate Mayntz vielfach ausgezeichnet - mit namhaften Preisen wie dem Bielefelder Wissenschaftspreis ebenso wie mit Ehrendoktorwürden in Frankreich, Italien und Schweden.

Der Innovationspreis des Landes gehört zu den bedeutendsten deutschen Forschungspreisen und ist 2010 mit insgesamt 200.000 Euro in den Kategorien Innovation und Nachwuchs dotiert. Die Ehrung für das Lebenswerk ist nicht mit einem Preisgeld verbunden.

Die Preisverleihung wird am 15. November ab 18 Uhr in der K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf stattfinden. Einer der Laudatoren ist der Nobelpreisträger Peter Grünberg.

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