Gesundheitsregion Ostseeküstegewinnt Bundeswettbewerb *Gesundheitsregionender Zukunft* - Minister Tesch gratuliert

(PresseBox) (Schwerin, ) Das Bundesforschungsministerium hat heute in Berlin die drei Gewinner des Wettebewerbes *Gesundheitsregionen der Zukunft* bekannt gegeben, zu denen Mecklenburg-Vorpommern mit dem Projekt *HIC@RE - ein Aktionsbündnis gegen multiresistente Bakterien* zählt.

Bildungsminister Henry Tesch gratulierte den Akteuren: *Das ist ein guter Tag für die medizinische Forschung und Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern und darüber hinaus. Mit der Gesundheitsregion Ostseeküste als Leuchtturm für ganz Deutschland auserkoren zu werden, ist Beleg für die innovative Kraft, Kreativität und für das gelungene Zusammenspiel aller Partner dieses Projektes.*

Unter Federführung des Bildungsministeriums konnte dieses Projekt erfolgreich angeschoben werden

Die Gesundheitsregion Ostseeküste wird unter dem Namen HIC@RE (Health, Innovative Care und Regionale Economy) als Modellregion für Deutschland zeigen, wie eine Allianz gegen das immer größer werdende Problem der Ausbreitung von multiresistenten Erregern gebildet und umgesetzt werden kann.

Dabei wird die gesamte Wertschöpfungskette von der Grundlagenforschung über die klinische Intervention bis hin zur gesundheitsökonomischen Evaluation und nachhaltigen Vermarktungsansätzen abgebildet. Ziel ist es, die Umsetzung bestehender Regelungen des Infektionsschutzes zu stärken und dadurch beispielhaft für andere Regionen für in Deutschland zu wirken.

Der HIC@RE -Verbund vereint 37 regionale und überregionale, akademische und Unternehmenspartner.

Die Universität Greifswald ist zusammen mit der Universität Rostock und der BioCon Valley GmbH federführend im Projekt.

Das Bundesministerium unterstützt die Umsetzung Konzeptes in den kommenden vier Jahr mit rund 7,5 Millionen Euro. Etwa die gleiche Summe bringen die Partner als Eigenanteil auf, 820 000 Euro stellt das Bildungsministerium zur Verfügung.

Minister Tesch: *Es gibt keine bessere Investition in die Zukunft. Heutige Forschung ist die beste Grundlage für künftiges Wohlergehen.*

Der Minister erinnerte daran, dass dies ein weiterer Erfolg im Bundeswettbewerb um exzellente Forschung und einer damit verbundenen großzügigen Bundesförderung ist. Erst vor einem Jahr hatte Mecklenburg-Vorpommern als einziges Bundesland mit gleich drei Projektanträgen im Bundeswettbewerb *Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern* überzeugt.

Die drei Gewinnerprojekte im Mai 2009 des Wettbewerbs aus Mecklenburg-Vorpommern waren:

GANI_MED-Greifswald Approach to Individualised Medicine, Sprecher: Herr Prof. Heyo Kroemer, Universität Greifswald
Light2Hydrogen: Implementierung eines wissenschaftlichen Clusters Energie für die Zukunft - Photokatalytische Spaltung von Wasser zu Wasserstoff, Sprecher: Herr Prof. Matthias Beller, Leibniz-Institut für Katalyse, Rostock
REMEDIS: Regionale Entwicklung - Medizintechnische Innovation - Spitzenforschung, Sprecherin: Frau Prof. Katrin Sternberg, Universität Rostock

www.bmbf.de

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