Kooperationsvereinbarung in Saarlouis unterzeichnet

Neun Schulen schaffen Mehrwert für ihre Schülerinnen und Schüler

(PresseBox) (Saarbrücken, ) Neun Schulen im Kreis Saarlouis unterzeichneten am Mittwoch, 11. März, einen Kooperationsvertrag für eine weit reichende Zusammenarbeit. Dr. Susanne Reichrath, Staatssekretärin im Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur, sagt: *Diese Kooperation bekräftigt die Zukunftsfähigkeit des saarländischen Schulsystems zum Wohle der Schülerinnen und Schüler und erleichtert ihnen, ihre Schulwahl Schritt für Schritt zu planen.*

Ab dem Schuljahr 2009/2010 werden die Berufsbildungszentren TGS BBZ und KBBZ Saarlouis mit den Erweiterten Realschulen Bous-Ensdorf, Saarlouis I, Saarlouis II (Martin-Luther-King Schule), Wallerfangen, Saarwellingen, Schwalbach (Johannes-Gutenberg-Schule) und Überherrn im Rahmen des neuen landesweiten Schulverbundsystems noch enger zusammenarbeiten. Ziel dieser Kooperation ist es insbesondere, mehr Schülerinnen und Schülern dieser Erweiterten Realschulen einen geordneten Weg zum Abitur zu ermöglichen. Aber auch alle diejenigen, die ihren Bildungsweg in anderen Schulformen der BBZ fortsetzen, profitieren.

Kooperationen bedeuten aber auch, dass man gemeinsam mehr erreichen kann, als im *Alleingang*. So ist die Schaffung kooperativer Systeme in der Schule und zwischen verschiedenen Schulformen auch eine Antwort auf die Herausforderungen der gesellschaftlichen wie der schulischen Entwicklung*, sagt Staatssekretärin Dr. Reichrath.

Bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung im TGS BBZ Saarlouis, hob Dr. Reichrath vier Vorteile hervor. *Mit ihrer Unterschrift verpflichten sich die Schulleiter gegenseitig, wichtige schulische Termine abzustimmen und sich über die Umsetzung der jeweiligen Lehrpläne in den Abschlussklassen der ERS und der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe zu informieren*, sagte die Staatssekretärin. Dr. Reichrath weiter: *Die Durchführung neuer gemeinsamer Projekte und gemeinsamer pädagogischer Tage wird ein Zusammenwachsen der Systeme beflügeln * zum Nutzen der Schülerinnen und Schüler.* Im dritten Aspekt dieses neuen Verbundsystems kann bereits Profit gezogen werden aus den bereits erfolgreich arbeitenden bestehenden Kontakten und Bündnissen. Und, viertens: *Die Abstimmung wichtiger schulischer Termine zwischen den Kooperationspartnern erfreut sicherlich auch die Eltern, wenn sie Kinder haben, die an unterschiedlichen Standorten beschult werden. Die Lehrkräfte profitieren, weil Energien effektiver eingesetzt werden.*

Das Oberstufengymnasium, das zum Schuljahr 2009/2010 an diesem Standort startet, bietet mit den Profilen *Gesundheit und Soziales* sowie *Wirtschaft* Schülerinnen und Schülern eine Vorbereitung in unterschiedliche Wachstumsbranchen. Im weiten Feld der Gesundheitsberufe mit und ohne universitäres Studium wächst die Zahl verantwortungsvoller Arbeitsplätze; darauf sollen die jungen Menschen von den Lehrkräften sehr gut vorbereitet werden.

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