Schutzmasken und Anästhesiematerialien sicher in Miele-Automaten aufbereiten

Reinigen und Desinfizieren: Komplette Lösungen auch für den Rettungsdienst

(PresseBox) (Gütersloh, ) Über das Waschen und Trocknen hinaus bietet Miele auch andere Lösungen für die Feuerwehr, zum Beispiel für die Reinigung von Atemschutzmasken oder Material, das der Rettungsdienst benötigt. Wenn Intubationsmaterial oder Beatmungsschläuche mehrfach verwendet werden, sollte die Aufbereitung laut Medizinproduktebetreiberverordnung sowie der Richtlinien zur Aufbereitung von Medizinprodukten in Reinigungs- und Desinfektionsgeräten erfolgen - wie beispielsweise bei der Berufsfeuerwehr der Stadt Mülheim an der Ruhr in Nordrhein-Westfalen.

"Für uns war der Einsatz des Miele-Gerätes mit der Modellbezeichnung G 7882 CD die wirtschaftlichste Lösung", sagt Hauptbrandmeister Michael Schlösser, Hygienebeauftragter der Wehr in Mülheim. "Nur einmal verwendbare Schläuche kosten etwa 25 Euro pro Stück. Da wir etwa 130 Beatmungen pro Jahr durchführen, lohnen sich wiederverwendbare Schläuche, die nach Gebrauch aufbereitet werden." Sinnvoll ist die maschinelle Aufbereitung von Sekretbehältern, schläuchen und anderen Medizinprodukten auch deshalb, weil die rund 1 600 Infektionstransporte jährlich - oft Dialysepatienten mit multiresistenten Keimen - einen erhöhten Personaleinsatz erfordern: "Die manuelle Aufbereitung ist bei den vielen Einsätzen zu zeitintensiv und lässt sich deshalb nicht mehr durchführen. Die Maschine brauchen wir also im Sinne der Personaleffizienz - und das seit über fünf Jahren", so Schlösser. Sobald der Neubau der Hauptfeuerwache in Mülheim "steht", wird dort sogar ein Großraumdesinfektor von Miele eingesetzt, der die bauliche Trennung in eine unreine und eine reine Seite erlaubt und damit die Arbeitsabläufe weiter verbessert.

Wie alle Reinigungs- und Desinfektionsautomaten von Miele ermöglichen die 90 und 60 cm breiten, unterbaufähigen Standgeräte (Modelle G 7882 CD, G 7835 CD und G 7892) eine gesetzeskonforme und validierte Aufbereitung. Sie lassen sich leicht bedienen und sind jeweils mit einem Trocknungsaggregat ausgestattet, das für die Aufbereitung von Anästhesie- und Intubationsmaterial notwendig ist. Für die Aufbereitung der verschiedenen kontaminierten Medizinprodukte, die nach dem Einsatz des Rettungsdienstes anfallen, ist ein Beladungswagen ideal, der sich - je nach individuellem Bedarf - modular zusammenstellen lässt. Ein Modul bietet Platz für sechs Beatmungsschläuche, die an den Spülkreislauf angeschlossen und in einer wendelförmigen Auflage positioniert werden. Während der Aufbereitung entsteht dann in den Schläuchen eine nach oben strömende Wassersäule, die für eine komplette Innenreinigung und desinfektion sorgt. Ein zweites Modul ist für Intubationsmaterial vorgesehen und mit 30 Injektordüsen für Güdeltuben, Larynxmasken und anderes Material, das direkt mit Verletzten in Kontakt kommt, ausgestattet.

Spezielle Anforderungen an die Aufbereitung stellen auch Atemschutzmasken mit Sichtscheiben. Deshalb wird der Gewerbegeschirrspüler G 7856, der mit dem Frischwassersystem besonders hygienisch arbeitet, mit einem von Miele entwickelten Einsatz zum Spezialreinigungsautomaten, in dem neun Atemschutzmasken mit Sichtscheiben auf einmal gereinigt und desinfiziert werden können. Sie müssen vorher zerlegt werden, damit auch die Bereiche des Filters und der Membrane sicher aufbereitet werden können und abschließend das Reinigungs- und Desinfektionsmittel wieder ausgespült wird. Für kleine Teile bietet der Einsatz eine passende Siebschale. Bei Warmwasseranschluss stehen die sauberen Masken nach etwa 20 Minuten wieder zur Verfügung.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Anwender unter http://www.miele-professional.de


Bildunterschift:

Bild 1: Aufbereitung von Intubationsmaterial und Beatmungsschläuchen im Reinigungs- und Desinfektionsgerät von Miele: Bei der Feuerwache in Mühlheim an der Ruhr seit mehr als fünf Jahren bewährte Praxis.

|Bild 2: Bei der maschinellen Aufbereitung werden Beatmungsschläuche an den Spülkreislauf angeschlossen und in einer wendelförmigen Auflage positioniert: Dann entsteht in den Schläuchen eine nach oben strömende Wassersäule, die für eine komplette Innenreinigung und -desinfektion sorgt.

Bild 3: „Spezialspüler“ von Miele für neun Atemschutzmasken mit Sichtscheiben: Das Modell G 7856 arbeitet mit dem Frischwassersystem besonders hygienisch und bei Warmwasseranschluss stehen die sauberen Masken nach 20 Minuten wieder zur Verfügung.

Fotos: Miele

Miele & Cie. KG

Miele ist der weltweit führende Anbieter von Premium-Hausgeräten für die Produktbereiche Kochen, Backen, Dampfgaren, Kühlen und Gefrieren, Kaffeezubereitung, Geschirrspülen, Wäsche- sowie Bodenpflege. Hinzu kommen Geschirrspüler, Waschmaschinen und Wäschetrockner für den gewerblichen Einsatz sowie Reinigungs- und Desinfektionsgeräte für medizinische Einrichtungen und Laboratorien ("Miele Professional"). Das 1899 gegründete Unternehmen unterhält acht Produktionsstandorte in Deutschland sowie je ein Werk in Österreich, Tschechien, China und Rumänien. Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2008/09 rund 2,77 Milliarden Euro, wovon etwa 70 Prozent auf das Ausland entfallen. In fast 100 Ländern ist Miele mit eigenen Vertriebsgesellschaften oder über Importeure vertreten. Weltweit beschäftigt das in vierter Generation familiengeführte Unternehmen gut 16000 Menschen, zwei Drittel davon in Deutschland. Der Hauptsitz des Unternehmens ist Gütersloh in Westfalen.

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