Förderung von High-Tech-Gründungen und Bildungsprojekten Das Saarland und Microsoft schließen Innovationspartnerschaft

(PresseBox) (München, ) Hanspeter Georgi, Minister für Wirtschaft und Arbeit des Saarlandes, Jürgen Schreier, Minister für Bildung, Kultur und Wissenschaft und Wolfgang Branoner, Direktor Public Sector der Microsoft Deutschland GmbH, haben heute in Saarbrücken eine Innovationspartnerschaft vereinbart. Damit sollen insbesondere junge Existenzgründer im High-Tech-Sektor und Bildungseinrichtungen im Saarland durch gemeinsame Projekte und Maßnahmen gefördert werden. Der Kooperationsvertrag zielt darauf ab, das Profil des Saarlandes auf den Feldern Innovation, Bildung und Verwaltungsmodernisierung zu schärfen. Neben der Kooperation mit der saarländischen Landesregierung gab Microsoft bekannt, dass das Unternehmen einen Gesellschafteranteil am Deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz erworben hat.

Im Rahmen seiner bundesweiten Gründerinitiative «unternimm was.» (www.microsoft.de/gruender) unterstützt Microsoft künftig gemeinsam mit der Saarland Offensive für Gründer (SOG) junge High-Tech-Unternehmen in der Gründungsphase. Die Förderung durch «unternimm was.» reicht von kostenlosen Workshops zur Vermittlung von Vertriebs- und Marketing-Know-how über die intensive persönliche Betreuung ausgewählter High-Tech-Gründer, den Zugang zu Kunden- und Partnernetzwerken von Microsoft und den Partnern der Initiative bis zur Bereitstellung von Technologien zu Sonderkonditionen. Darüber hinaus wird Microsoft Aktivitäten der SOG wie Gründerwettbewerbe sponsern. Microsoft arbeitet im Bereich der Gründerförderung mit der Transferstelle an der Universität des Saarlandes, der Hochschule für Technik und Wirtschaft, der Zentrale für Produktivität und Technologie Saar, dem Business Angels Netzwerk Saarland sowie den saarländischen Technologie- und Gründerzentren zusammen. Als erstes gemeinsames Angebot findet am 6. Dezember 2005 ein Workshop zum Thema: «Marktanalyse und Markteintrittsstrategien für IT-Unternehmen» im Startzentrum der Universität des Saarlandes statt.

Bildungsförderung als Grundstein für Innovationen

Ein weiterer Gegenstand der Kooperationsvereinbarung ist die Unterstützung der Bildungsinitiativen des Landes im Rahmen der Microsoft-Initiative «Wissenswert». Im Rahmen des Projektes «Innovative Teachers - Innovative Ganztagsschule» werden neue Formen des Lehrens und Lernens, unter anderem durch die Einbindung von digitalen Medien und Werkzeugen inner- und außerhalb des Unterrichts, entwickelt und erprobt. Bundesweit nahmen elf Schulen in der Pilotphase an dem Schulprojekt teil, darunter drei saarländische Schulen wie die Gesamtschule Saarbrücken-Bellevue. Die wissenschaftlich begleitete Bildungsinitiative «Schlaumäuse - Kinder entdecken Sprache» fördert die Sprachkompetenz und den Schriftspracheerwerb von Kindern im Vorschulalter. Im Rahmen der Kooperationspartnerschaft soll dieses Projekt in saarländischen Kindergärten anlaufen. Die Kindergärten werden dann mit einer von den Projektpartnern eigens entwickelten «Schlaumäuse»-Lernsoftware ausgestattet sowie in Workshops geschult. Zudem hat Microsoft bereits an sechs saarländischen Schulen, unter anderem an den Erweiterten Realschulen Merzig und Klarenthal, so genannte IT-Academies zum Erwerb von IT-Zertifikaten eingerichtet. Weitere sollen im Rahmen der Kooperationspartnerschaft folgen.

E-Government: Bürger und Behörden rücken zusammen

Ein weiterer Bestandteil der Partnerschaft ist der Ausbau des E-Government-Angebot des Landes. Als Basisinfrastruktur für Anwendungen im Bereich eGovernment im Saarland kommt - soweit technisch und wirtschaftlich sinnvoll - die im Projekt «Bürgerdienste Saar» erstellte E-Government-Plattform zum Einsatz, die zum Teil auf der Grundlage der .NET-Technologie von Microsoft realisiert ist. Die Microsoft Deutschland GmbH unterstützt das Saarland beim Aufbau von zusätzlicher Kompetenz im Bereich der .NET-Technologie. Als Informationsdrehscheibe dient ein virtuelles .NET-Kompetenzzentrum, das Entwicklungstrends vermittelt und den Know-how-Transfer hinsichtlich der zum Einsatz kommenden Microsoft-Technologien sicherstellt.

Zusammenarbeit mit dem DFKI

Der Kooperationsvertrag wurde im Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (www.dfki.de) unterzeichnet, einer Public-Private-Partnership aus Unternehmen, den Ländern Saarland und Rheinland-Pfalz sowie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung als Projektförderer. Das DFKI ist mittlerweile das weltweit größte Zentrum für innovative Softwaretechnologien mit über 200 Mitarbeitern und gilt als eine wichtige Karriereetappe für hochbegabte Wissenschaftler. Microsoft hat einen Gesellschafteranteil am DFKI erworben und unterstützt damit die Strategie des Saarlandes, durch den Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft am Standort Zukunftscluster im Bereich Informationstechnologie zu entwickeln.

Innovationen: Fenster zur Zukunft

«Die Bewältigung des Strukturwandels ist eines der zentralen Handlungsfelder der Saarlandes», ergänzte Hanspeter Georgi, Minister für Wirtschaft und Arbeit des Saarlandes. «Im Rahmen unserer Innovationsstrategie setzen wir auf Zukunftscluster, in denen Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung zusammenfinden - wie die IT-Branche. Die Förderung von High-Tech-Existenzgründern im Rahmen der Kooperation mit Microsoft sowie die Zusammenarbeit mit dem DFKI sind ein wichtiger Beitrag, um dieses Cluster weiter zu entwickeln und zukunftsfähige Arbeitsplätze im Saarland zu schaffen.»

«Ohne hervorragende Bildung und Qualifikation ist Innovation kaum möglich», sagte Jürgen Schreier, Minister für Bildung, Kultur und Wissenschaft: «.Deshalb gilt es, bereits in frühem Alter Bildung zu fördern und den Erfindergeist zu wecken. Die Erprobung neuer Lern- und Lehrformen und die Integration neuer Medien spielt dabei eine wichtige Rolle. Durch die Partnerschaft mit Microsoft versprechen wir uns weitere Impulse für die Bildungsprogramme im Saarland.»

«Unternehmen wie Microsoft können einen nachhaltigen Beitrag zur Standortförderung der Bundesländer und damit zu Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit leisten», fügte Wolfgang Branoner hinzu, Direktor Public Sector der Microsoft Deutschland GmbH. «Deshalb unterstützen wir die Innovationsstrategie Saarlandes durch unsere Initiativen im Bereich lebenslanges Lernen, High-Tech-Gründungen Verwaltungsmodernisierung sowie den Technologietransfer mit herausragenden Forschungsinstitutionen wie dem DFKI Wir freuen uns, die Zusammenarbeit mit dem Saarland auf Basis des Kooperationsvertrages zukünftig noch zu intensivieren.»

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