Handwerk & Wissenschaft: Hand in Hand

(PresseBox) (München, ) TU-Präsident Wolfgang A. Herrmann wählte am Rande der Grundsteinlegung des neuen Aus- und Fortbildungszentrums der Metall-Innung München-Freising-Erding am vergangenen Montag, 08.11.2010, die Worte: "Es ist bundesweit eine einmalige Situation, dass handwerkliche, gewerbliche Berufe unmittelbar auf einem Unigelände gefördert werden. Und wir als TU sind stolz, Teil dieser Kooperation zu sein." Auf über 1.250 Quadratmetern werden in unmittelbarer Nähe des Gründungszentrums "Gate" sowie zur Fakultät Maschinenbau bis Jahresende 2011 eine Reihe von Schulungsräumen sowie zwei überbetriebliche Ausbildungswerkstätten für die Auszubildenden im Metallbauer- und im Feinwerkmechaniker-Handwerk entstehen.

Herrmann und der Obermeister der Metall-Innung, Stefan Hackl, erinnerten daran, dass es sich bei dem Metallhandwerk um ein Schlüsselhandwerk der deutschen Wirtschaft handelt. Herrmann betonte, es könne nicht früh genug passieren, dass Studenten "ein Gespür für die Schwierigkeiten und Härten des Handwerks bekommen". Deshalb habe er den Neubau des Aus- und Weiterbildungszentrums von Anbeginn an unterstützt. Auch der Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern, Heinrich Traublinger (MdL a.D.), stellte in seinem Grußwort den zukunftsweisenden Charakter dieser Zusammenarbeit heraus.

Hackl verdeutlichte, im Neubau seiner Innung soll lebenslanges Lernen kein bloßes Schlagwort werden: "Wir wollen jeden fördern und fordern - ganz nach seinen individuellen Fähigkeiten und Neigungen".

Auf dem Baugrundstück wird sich auch die Innungsgeschäftsstelle München-Freising-Erding ansiedeln. Die Geschäftsstellen der Feinwerkmechaniker-Innung München-Oberbayern, des Fachverbandes Metall Bayern als der für das bayerische Metallhandwerk zuständige Verband sowie der Überwachungsgemeinschaft für Feuerschutz-, Rauchschutz- und Schutzraumabschlüsse Bayern e.V. werden am neuen Standort ebenso ihre Heimat finden.

Derzeit arbeiten im Metallhandwerk bundesweit über 400.000 Menschen unmittelbar im Metallhandwerk, davon allein ca. 55.000 in Bayern.

Der Metall-Innung München-Freising-Erding ist es mit dem Bau des neuen Ausbildungszentrums gelungen, sich eines der letzten Baugrundstücke auf dem Universitätsgelände zu sichern (Lichtenbergstraße 10). An der Finanzierung sind das Konjunkturprogramm II und auch die konventionelle Förderung der beruflichen Bildung maßgeblich beteiligt. Die Gesamtkosten des Baues belaufen sich auf rund 7,5 Millionen Euro.

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