"Chance eröffnet Perspektiven und wird ihrem Namen gerecht"

Bildungs-, Job- und Gründermesse zum fünften Mal erfolgreich gestartet / Vielfältige Berufs- und Bildungschancen der Region optimal präsentiert

(PresseBox) (Gießen, ) "Zukunft selbst gestalten" - das Motto der Gießener Bildungs-, Job- und Gründermesse Chance, die am heutigen Montag mit einer rekordmäßigen Ausstellerzahl von 154 Unternehmen und Institutionen startete, zeigte sich ebenfalls als zentrales Thema in den Reden und Grußworten zur Messeeröffnung.

Eine Erziehung zu mehr Selbstständigkeit während der Schullaufbahn und die Förderung von größerer Eigenverantwortlichkeit erachtete Dr. Herbert Hirschler, Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium als notwendig, um in Zeiten des Fachkräftemangels und zurückgehender Schülerzahlen bestehende Ressourcen möglichst effizient und sinnvoll nutzen zu können.

Als Auftrag erkannte Gießens Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz die Aufforderung "Zukunft selbst gestalten", da das Bestreben Chancen zu geben und die Bereitschaft, diese auch wahrzunehmen, wechselseitig zusammen hingen. Selbst aktiv zu werden, eigene Stärken zu erkennen und Schwächen abzubauen seien Anforderungen, die bei der Vergabe von Chancen eine ebenso große Rolle spielten wie bestehende Fertigkeiten, und so rief Grabe-Bolz dazu auf, die vielfältigen Informationsmöglichkeiten der Messe eingehend zu nutzen.

Die Qualität der Chance als Kommunikationsplattform und Kontaktforum, das eine engmaschige Vernetzung von Unternehmen, Bildungseinrichtungen und jungen Menschen fördere, betonte Dr. Angelika Schlaefke von der IHK Gießen-Friedberg. Der Fachkräftemangel stehe nicht mehr vor der Tür, sondern sei bereits "bittere Realität". So sei der Mangel speziell im MINT-Bereich so hoch wie seit zehn Jahren nicht mehr, offene Stellen könnten vielerorts nicht mehr besetzt werden. Dies stelle ein Risiko nicht nur für einzelne Unternehmen dar, sondern eine Gefahr für die gesamte Wirtschaft und mithin die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands.

Bedarf an Fachleuten, für den Kontakt zum Kunden sowie für die Mitarbeiterqualifizierung, verzeichne auch das Handwerk, wie Handwerkskammerpräsident Klaus Repp in seinem Grußwort erläuterte und unterstrich, wie sehr gerade hier Tradition und Fortschritt, Aus- und Weiterbildungskultur miteinander Hand in Hand gehen. Mit über 10.000 Lehrlingen hessenweit, eine in Deutschland einzigartige Lehrlingsquote, stehe das Handwerk beispielhaft für engagierte Ausbildung und die Eröffnung beruflicher Perspektiven mittels großer Anstrengungen in der Nachwuchsgewinnung. "Die Chance eröffnet Perspektiven und wird ihrem Namen gerecht."

Beiden Kammern lag allerdings ebenso die Förderung des Gründerklimas in der aufstrebenden Wirtschaftsregion Mittelhessen am Herzen, wie sie durch die "Starte durch", den Gründerbereich der Chance präsentiert wird.

Fünf Erfolgsgeschichten "und wie es dazu kam" prägten das Sonntagnachmittags-Programm im diesjährigen Gründer-Café der Messe: Fünf erfolgreiche Existenzgründer, vom Vertrieb von Fair- Trade-Kaffee über den Betrieb eines online-Shops bis hin zu einem etablierten Geräteverleih, plauderten mit Gründungsberatern und verrieten einige "DO's und DON'Ts" der Existenzgründung.

Alle Infos zum Messemontag sowie das komplette Fachprogramm gibt es unter www.chance.messe-giessen.de.

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