Hochrangige Konferenzen zur Grünen Woche 2006

(PresseBox) (Berlin, ) Vom 13. bis 22. Januar 2006 bietet die Internationale Grüne Woche Berlin rund 100.000 erwarteten Fachbesuchern die Gelegenheit, die weltweit einzigartige Ausstellung für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau für den fachlichen Informationsaustausch zu nutzen. Die gesamte Agrar- und Ernährungsfachwelt wird auf mehr als 250 Tagungen und Kongressen, Workshops und Pressekonferenzen, Foren und Symposien zu aktuellen Fragen Stellung beziehen und umfassend die jeweiligen Probleme und Perspektiven ihrer Fachgebiete erörtern. Dabei beinhaltet das fachliche Begleitprogramm sowohl die weltpolitischen und europäischen Aspekte der Agrarpolitik als auch die nationalen Anliegen der Land- und Ernährungswirtschaft.

Aus der Vielzahl der Messe begleitenden Konferenzen im ICC Berlin stehen das 13. Ost-West Agrarforum, das 26. Internationale Forum Agrarpolitik sowie das zum zweiten Mal durchgeführte AgriBusiness Forum im besonderen Interesse der Experten sowie der Medienvertreter aus aller Welt. Daneben geben die fünf Schwerpunkttage der Grünen Woche „Pflanze“, „Tier“, „Agrarmarketing/Öffentlichkeitsarbeit“, „Agrarpolitik“ und „Ökologischer Landbau“ vielfältige Anregungen und Hilfestellung für die tägliche Praxis. Nach drei Jahren findet erneut die DLG-Wintertagung in Vorfeld der Grünen Woche statt.


DLG-Wintertagung

Die traditionsreiche Wintertagung der DLG (Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft) gibt mit ihren zahlreichen öffentlichen Tagungen zu hochaktuellen Themen eine Standortbestimmung für das neue Jahr und setzt als Zukunftsforum entscheidende Akzente für die Land- und Ernährungswirtschaft. Die nächste DLG-Wintertagung findet unmittelbar vor der Grünen Woche vom 10. bis 12. Januar 2006 im ICC Berlin statt. Höhepunkt der drei Tage dauernden Spitzenveranstaltung wird die große Vortragstagung am Donnerstag, dem 12. Januar 2006, mit dem Generalthema "Zukunftsstandort Deutschland – Strategien für die Landwirtschaft“ sein.


AgriBusiness Forum

Zum zweiten Mal findet während der Grünen Woche das AgriBusiness Forum (ABF) statt. „Global Sourcing – Chancen und Risiken“ lautet das Thema am 13. Januar 2006. Zielsetzung des ABF ist die Intensivierung des fachlichen Dialogs zwischen dem Agrarbereich, der Konsumgüterindustrie und dem europäischen Handel. Das Agribusiness Forum wendet sich an internationale Aussteller der Grünen Woche 2006, an den europäischen Lebensmittelhandel, an die verarbeitende Lebensmittelindustrie und an den Agrarhandel. Veranstalter ist die Messe Berlin in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Groß- und Außenhandel (BGA) und dem EuroHandelsinstitut (EHI).


13. Ost-West-Agrarforum

Die Liberalisierung des Agrarhandels – eine Frage der Gerechtigkeit oder Gefahr für unsere Bauern und Verbraucher? Vor dem Hintergrund dieser Frage veranstaltet das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft gemeinsam mit dem Land Berlin und der Messe Berlin das 13. Ost-West-Agrarforum. Unter dem Titel „Verbraucherpolitik – Impuls für einen fairen Weltagrarhandel“ wird das hochrangig besetzte Podium am 14. Januar im Saal 3 des ICC über das Spannungsfeld von Globalisierung und nachhaltiger Entwicklung diskutieren. Das Ost-West-Agrarforum ist eine etablierte Drehscheibe der internationalen politischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit in der Agrarwirtschaft.

Das Forum lebt neben der politischen Hauptveranstaltung von zahlreichen Begleitveranstaltungen von Wissenschaft und Wirtschaft, die am 13. Januar stattfinden. Dazu zählen Themenveranstaltungen wie „Waldprivatisierung und Waldzertifizierung – Beiträge zur langfristigen Verdrängung illegaler Holznutzungen in Russland“, „Moldawien – Podiumsdiskussion zu Landwirtschaft, Weinbau und Weinhandel“, „Agrarhandel im Kontext EU-Annäherung mit der regionalen Ausrichtung Südosteuropa/Türkei“, das „Russlandforum“ und das „Ukraineforum“ – beide veranstaltet vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, „Entwicklungstendenzen im europäischen Agrareinzelhandel und sich daraus ergebende Herausforderungen für die Landwirtschaft“, „Türkei: Ein Partner im Agrar- und Ernährungssektor – Chancen und Herausforderungen für die Türkei und die EU“, sowie „Landwirtschaft und ländliche Entwicklung in der EU: Öffentliche Subventionen für private Gewinne?“.


BVE/CMA-Tagung

Außerdem findet am 13. Januar die Veranstaltung „Absatzpotentiale für die deutsche Ernährungsindustrie in Kroatien und Serbien-Montenegro – Praxisberichte aus Industrie und Handel“ der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) in Zusammenarbeit mit der CMA im Rahmen des Ost-West-Agrarforums statt. Exportmanager erhalten dort Erfahrungsberichte aus der Praxis und Informationen über wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Markteintrittschancen bis hin zu Konsumententrends auf diesen dynamischen Märkten.


Internationales Verbraucherpolitisches Forum

Unter dem Titel „Schwachstelle Kontrolle: (Un)sichere Lebensmittel aus aller Welt?“ setzt sich das Internationale Verbraucherpolitische Forum am 19. Januar im ICC Berlin (14.30-18 Uhr) mit Überwachungslücken der Lebensmittelkontrollen bei global gehandelten Lebensmitteln auseinander. Die Verbraucher erwarten, dass bei der Qualität und Sicherheit der Lebensmittel aus Drittländern die gleichen Anforderungen an die Kontrollen gestellt werden wie an Lebensmittel, die im Inland oder im Europäischen Binnenmarkt hergestellt werden. Unter anderem wird diskutiert, ob die Importkontrollen durch die EU-Außenstellen diesen Anforderungen gerecht werden. Andere Handlungsfelder betreffen das Ineinandergreifen internationaler Regelungen oder aber eine effektive Koordination bundesweiter und länderbezogener Kompetenzen. In der Diskussion sollen die Gründe der Schwachstellen bei den Lebensmittelkontrollen analysiert und mit Vertretern aus Politik, Lebensmittelwirtschaft, Wissenschaft, Lebensmittelüberwachung und Verbraucherschutz Lösungsansätze entwickelt werden.


26. Internationales Forum Agrarpolitik des DBV

Unter dem Motto "Bioenergie – mit Sicherheit in die Zukunft" findet am 19. Januar 2006 von 10 Uhr bis 13.30 Uhr das 26. Internationale Forum Agrarpolitik des Deutschen Bauernverbandes (DBV) auf der Grünen Woche in Berlin statt. Biomasse ist als Energiespeicher ein wahres Multitalent, weil sie zur konstanten Erzeugung von Wärme, Strom und Kraftstoffen genutzt werden kann. Gerade für die Land- und Forstwirtschaft eröffnen sich mit der Bioenergie neue mengenwirksame Absatzmärkte, um den weltweit stetig steigenden Energiebedarf zu decken, Arbeitsplätze im ländlichen Raum zu schaffen und den Treibhauseffekt zu reduzieren. Auf dem Internationalen Forum Agrarpolitik werden Experten aus Politik, Wissenschaft, Agrarwirtschaft und Praxis eine Einschätzung über den Zukunftsmarkt Bioenergie mit den Chancen für und den Anforderungen an die Land- und Forstwirtschaft abgeben.

Fünf Schwerpunkttage für die tägliche Praxis

An den fünf Werktagen der Grünen Woche 2006 (16.-20.1.) wendet sich das Konferenzprogramm thematisch an die Fachleute unterschiedlicher Bereiche. Der 16. Januar steht im Zeichen der „Pflanze“. Die Themenpalette reicht von der Veranstaltung des Aktionsbündnis Forum Natur „Artenvielfalt durch Nutzung“ bis zur Veranstaltung des Grünlandverbandes „Grünland effizient nutzen“. Außerdem findet an diesem Tag der Junglandwirte-Kongress des Deutschen Bauernverbandes und des Bundes der Deutschen Landjugend statt.


Der „Tag des Tieres“ am 17. Januar lädt unter anderem zur Präsentation der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe zum Thema „Biokraftstoffe in der Landwirtschaft“ ein. Daneben informiert Neuland über „Qualitätsorientierte Schweinehaltung vor neuen Herausforderungen“. Außerdem findet an diesem Tag das Bäuerinnen-Forum des Deutschen LandFrauenverbands statt. „Bodenmarkt und Zahlungsansprüche“, „Aktuelle Aspekte der Direktvermarktung“, „Imagearbeit in der Landwirtschaft“ und „Zukunftswerkstatt Landwirtschaft – Perspektiven der Biotechnologie im Agrarland Nr. 1“ sind die Themen des „Tages für Agrarmarketing /Öffentlichkeitsarbeit“ am 18. Januar. Der „Tag der Agrarpolitik“ am 19. Januar wird traditionell vom Internationalen Forum Agrarpolitik geprägt. Ein volles Programm weist auch der „Tag des Ökologischen Landbaus“ am 20. Januar auf. Die Themen lauten: „Zukunft des Öko-Landbaus“, „Preisverleihung Förderpreis Ökologischer Landbau 2006“ durch das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, sowie „ Aktuelles zur Bioabfallbehandlung und Verwertung“.

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