Wenige Cents mit großer Wirkung

Vier soziale Einrichtungen in Südhessen erhalten 9.700 Euro / Seit zwanzig Jahren spenden Mitarbeiter die Centbeträge ihrer Gehaltsabrechnung

(PresseBox) (Darmstadt, ) Es sind nur ein paar Cents für den Einzelnen, aber in der Summe entfalten sie eine große Wirkung: Beim Darmstädter Pharma- und Chemieunternehmen Merck verzichten viele Mitarbeiter auf die Centbeträge ihrer Gehaltsabrechnung, und das Unternehmen verdoppelt den Betrag. So kamen im vergangenen Jahr rund 42.000 Euro zusammen. Knapp ein Viertel dieser Spendensumme haben heute vier soziale Einrichtungen und Organisationen aus Südhessen von Merck erhalten.

Aus dem Spendentopf gehen 2.200 Euro an das Behindertenzentrum Roßdorf. Mit dem Geld soll eine Brücke gebaut werden, die über die Teichanlage im Garten des Zentrums führt. 3.000 Euro erhält die Deutsche Knochenmarkspenderdatei: Die gemeinnützige Gesellschaft will am 30. August in der Großsporthalle Pfungstadt-Eschollbrücken 600 Typisierungen vornehmen, damit Leukämiepatienten passende Knochenmarkspender finden können. Der Darmstädter Beratungsstelle Donum Vitae kommen 2.000 Euro zugute. Das Geld wird für die Fortbildung von ehrenamtlichern Helfern benötigt, um Eltern, die mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert sind, helfen zu können. Und schließlich dürfen sich Jugendliche des Evangelischen Dekanats Bergstraße über 2.500 Euro freuen. Dank dieses Zuschusses können sie an einer im Juli geplanten Rad- und Kanureise an die Mecklenburger Seenplatte teilnehmen, was deren Familien sich ohne die Unterstützung nicht hätten leisten können.

Die verbleibenden 32.300 Euro werden im zweiten Halbjahr an weitere soziale Projekte vergeben. Zurzeit stehen noch nicht alle Adressaten fest, so dass sich lokale Spendenorganisationen bei Merck melden können. "Die Gelder fließen allerdings nicht ziellos", erklärt Dirk Sulzmann, Leiter Umfeldbeziehungen und für die Aktion verantwortlich, "die Organisationen sollten ihr Projekt und die benötigten Mittel genau angeben." Außerdem wird von den Begünstigten ein Zwischen- oder Abschlussbericht des Projekts gefordert. Über die Vergabe der Spendengelder entscheidet ein Vergabeausschuss aus Belegschafts- und Unternehmensvertretern, der zweimal im Jahr über die Verwendungszwecke berät.

Die Idee, auf die Beträge hinter dem Komma der Gehaltsabrechnung zu verzichten und damit sozialen Organisationen zu helfen, stammt von einem Merck-Mitarbeiter aus dem Jahre 1989. Die Cents - maximal 11,88 Euro pro Mitarbeiter und Jahr - werden jeden Monat automatisch abgebucht. Das Unternehmen verdoppelt am Jahresende die gespendeten Beträge der Mitarbeiter. Seit der Einführung der Restcent-Aktion kamen mehr als eine halbe Million Euro zusammen. Etwa 30 Prozent der Merck-Mitarbeiter in Darmstadt und Gernsheim beteiligen sich an der Spendenaktion.

Merck KGaA

Merck ist ein weltweit tätiges Pharma- und Chemieunternehmen mit Gesamterlösen von 7,6 Mrd € im Jahr 2008, einer Geschichte, die 1668 begann, und einer Zukunft, die 32.700 Mitarbeiter in 60 Ländern gestalten. Innovationen unternehmerisch denkender und handelnder Mitarbeiter charakterisieren den Erfolg. Merck bündelt die operativen Tätigkeiten unter dem Dach der Merck KGaA, an der die Familie Merck mittelbar zu rund 70 Prozent und freie Aktionäre zu rund 30 Prozent beteiligt sind. Die einstige US-Tochtergesellschaft Merck & Co. ist seit 1917 ein von der Merck-Gruppe vollständig unabhängiges Unternehmen.

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