Schaffung von Arbeitsplätzen: Zusammenarbeit im Bereich Talentmobilität ist Schlüssel zum Erfolg

(PresseBox) (Frankfurt, ) .
- 55 Fallstudien zeigen konkrete Maßnahmen auf, mit denen sich die weltweit bestehenden Probleme in den Bereichen Mobilität von Talenten und Beschäftigungsfähigkeit lösen lassen
- Das größte Potenzial zur Bewältigung der Probleme liegt in der Zusammenarbeit der verschiedenen Stakeholder

Das World Economic Forum hat heute einen neuen Report veröffentlicht, der sich mit der Frage befasst, wie sich die Kernprobleme, die sich aktuell weltweit auf den Arbeitsmärkten zeigen, lösen lassen. Der Report macht deutlich, dass die Zusammenarbeit der verschiedenen Stakeholder der Schlüssel ist, um die internationale Mobilität von Talenten zu fördern, die Lücken auf den Arbeitsmärkten zu schließen und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Der Bericht mit dem Titel Talent Mobility Good Practices - Collaboration at the Core of Driving Economic Growth basiert auf 55 Fallstudien aus allen Teilen der Welt. Er beschreibt konkrete Maßnahmen, die Unternehmen, Regierungen, wissenschaftliche Einrichtungen und Non-Profit Organisationen eingeführt haben, um Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Thema Talentmobilität zu meistern. Der Report wurde in Zusammenarbeit mit dem internationalen Beratungsunternehmen Mercer erarbeitet.

Dem Bericht nach gibt es bereits einige "Good Practice-Beispiele", die übernommen werden können, um zu einer Ausbalancierung des globalen Talentmarkts beizutragen. Das Mobilitätspotenzial der Talente wird jedoch noch nicht ausreichend ausgeschöpft. Vielmehr wird die Entwicklung der Talentmärkte weltweit durch vier Hauptprobleme behindert: mangelnde Eignung potenzieller Mitarbeiter für den Arbeitsmarkt, Kompetenzlücken, Informationslücken sowie Einschränkungen der Mobilität. Viele Länder kämpfen darüber hinaus mit einer hohen Arbeitslosigkeit und mit der Tatsache, dass einige "Talentpools" nahezu unberührt bleiben. Zugleich herrscht in einigen Branchen ein starker Fachkräftemangel und es klaffen große Kompetenzlücken.

"Die Fallstudien, die der Report vorstellt, machen deutlich, dass es verschiedene Lösungswege gibt, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Dazu gehören die Ausarbeitung akademischer Lehrpläne, die besser zu den Anforderungen passen, die Unternehmen an ihre jungen Talente stellen, sowie das gezielte Training von Arbeitnehmern mit mangelnden Fachkenntnissen. Fast alle Lösungen haben jedoch eines gemeinsam: Sie basieren auf der Zusammenarbeit der verschiedenen Stakeholder, wie zum Beispiel Arbeitgeber, Gewerkschaften und Regierungen mit ihren öffentlichen Einrichtungen", erklärt Dagmar Wilbs, Partnerin bei Mercer und Leiterin des Bereichs Human Capital in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Neben den Fallstudien enthält der Report Empfehlungen für die Entwicklung erfolgreicher Vorgehensweisen zur Verbesserung der Talentmobilität. "Dieser Report wurde erarbeitet, um letztlich eine Plattform zu schaffen, auf der sich die verschiedenen Stakeholder über die Herausforderungen sowie über ihre Erfahrungen und Praktiken im Zusammenhang mit dem Thema Talentmobilität austauschen können", sagt Patricia A. Milligan, President Talent, Rewards and Communication bei Mercer. Die Plattform soll Ende Januar 2012 im Rahmen des Annual Meeting des World Economic Forum in Davos-Klosters genauer vorgestellt werden.

"Unsere Analysen zeigen, dass ein breiterer Blick auf das Thema Talentmobilität nötig ist, um für Wachstum zu sorgen. Der Blick muss weit über die traditionellen Auslandsentsendungen hinausgehen", sagt Piers A. Cumberlege, Head of Partnership des World Economic Forum. "Die verschiedenen Stakeholder − die ja alle das gleiche Interesse haben − zusammenzubringen, führt zu effektiven multidimensionalen Lösungen, die in höchstem Maße zur Bewältigung der Herausforderungen auf dem weltweiten Talentmarkt beitragen können und das Wirtschaftswachstum stimulieren."

Über das World Economic Forum (www.weforum.org)

Das World Economic Forum ist eine unabhängige internationale Organisation, die sich dafür einsetzt, die Lage der Welt zu verbessern, indem es führende Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft dazu ermutigt, globale, regionale und branchenspezifische Programme zu erarbeiten. Das World Economic Forum wurde 1971 als gemeinnützige Stiftung gegründet und ist in Genf ansässig. Das Forum ist an keinerlei politische, parteiliche oder nationale Interessen gebunden.

Mercer Deutschland GmbH

In Deutschland ist Mercer mit über 600 Mitarbeitern unter anderem an den Standorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Leipzig, Mülheim, München und Stuttgart vertreten. Die Schwerpunkte der Geschäftstätigkeit liegen in der Beratung von Unternehmen rund um betriebliche Altersversorgung, Vergütung, Human Capital Strategie, M&A und Investments sowie im Benefits Outsourcing.

Über Mercer (www.mercer.com)

Mercer zählt mit rund 20.000 Mitarbeitern in mehr als 40 Ländern zu den führenden globalen Anbietern von Dienstleistungen in den Bereichen Consulting, Outsourcing und Investments. Die Berater von Mercer unterstützen Unternehmen bei der Gestaltung und dem Management von betrieblichen Nebenleistungen, insbesondere im Bereich betriebliche Altersversorgung und Gesundheitsleistungen sowie bei der Optimierung des Human Capital Managements. Das Unternehmen ist überdies einer der führenden Anbieter von Verwaltungs- und Outsourcing-Lösungen für betriebliche Nebenleistungen. Die Mercer- Dienstleistungen im Bereich Investments beinhalten das Investment Consulting sowie Multi-Manager Investment-Produkte. Das Unternehmen ist Teil der Marsh & McLennan Companies, Inc. (www.mmc.com). Die Aktie der Muttergesellschaft ist mit dem Ticker-Symbol MMC an den Börsen New York und Chicago notiert.

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