MediGene AG berichtet über erstes Halbjahr 2010: Gesamterlöse weiter steigend, Verlust deutlich reduziert

(PresseBox) (Martinsried/München, ) .
- Anstieg der Gesamterlöse um 26 % auf 25,2 Mio. Euro (6M-2009: 20,0 Mio. Euro)
- Reduzierung des EBITDA-Verlusts um 20 % auf -5,4 Mio. Euro (6M-2009: ?6,8 Mio. Euro)
- Verringerung des operativen Barmittelverbrauchs pro Monat auf 1,4 Mio. Euro (6M-2009: 1,9 Mio. Euro)
- Finanzprognose für 2010 konkretisiert Telefonische Analysten- und Pressekonferenz mit Internetübertragung (in englischer Sprache) heute, 10:00 Uhr (MESZ)

Das Biotechnologie-Unternehmen MediGene AG (Frankfurt: MDG, Prime Standard, TecDAX) hat im ersten Halbjahr 2010 die Gesamterlöse um 26 % auf 25,2 Mio. Euro gesteigert und den EBITDA-Verlust um 20 % auf -5,4 Mio. Euro reduziert. Der Nettoverlust verminderte sich um 60 % auf -3,3 Mio. Euro. Die Ergebnisse werden nach IFRS (International Financial Reporting Standards) berichtet.

Wichtigste Ereignisse seit Jahresbeginn 2010:
Arnd Christ wird neuer Finanzvorstand der MediGene AG Markteinführung von Veregen® in Deutschland und Österreich durch Abbott und Ausweitung der Vermarktung in den USA durch Nycomed Weitere Partnerschaften zur Vermarktung von Veregen® für Israel, Griechenland und Zypern, China und Südkorea abgeschlossen Positive Ergebnisse der klinischen Phase II-Studie mit EndoTAG®-1 in der Kombinationstherapie zur Behandlung von dreifach rezeptornegativem Brustkrebs Verkauf der europäischen Eligard®-Rechte an Astellas gegen Zahlung von 25 Mio. Euro und weitere Umsatzbeteiligung

Arnd Christ, Finanzvorstand der MediGene AG, kommentiert: "Durch unsere guten Ergebnisse im ersten Halbjahr und den Verkauf der europäischen Eligard®-Rechte an Astellas haben wir finanziell eine solide Basis für MediGene geschaffen. Wir arbeiten daran, diese auch zukünftig durch Lizenzvereinbarungen und Partnerschaften sowie durch Kostensenkungsmaßnahmen zu stärken. Zudem wird MediGene Optionen prüfen, die zukünftige Medikamentenpipeline durch strategische Transaktionen auszubauen."

Ergebnisse 1. Halbjahr 2010:
Im ersten Halbjahr 2010 erzielte MediGene im Vergleich zur Vorjahresperiode eine Steigerung der Produkterlöse und Lizenzeinnahmen um 31 % auf 24,4 Mio. Euro (6M-2009: 18,6 Mio. Euro), was zu einer Erhöhung der Gesamterlöse um 26 % auf 25,2 Mio. Euro (6M?2009: 20,0 Mio. Euro) führte. Der EBITDA-Verlust konnte deutlich auf ?5,4 Mio. Euro (6M?2009: -6,8 Mio. Euro) reduziert werden, der Nettoverlust verringerte sich im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 um 60 % von -8,3 Mio. Euro auf -3,3 Mio. Euro. Zur deutlichen Ergebnisverbesserung im Berichtszeitraum trug auch die Senkung der Betriebsaufwendungen im ersten Halbjahr 2010 bei. Der Aufwand für Forschung und Entwicklung verminderte sich um 14 % auf 7,5 Mio. Euro (6M-2009: 8,8 Mio. Euro). Diese Entwicklung wurde vor allem durch die Verkleinerung der Forschungs- und Entwicklungsabteilung positiv beeinflusst. Die Vertriebs- und allgemeinen Verwaltungskosten betrugen in der Berichtsperiode 4,7 Mio. Euro (6M-2009: 3,9 Mio. Euro). Der Anstieg dieses Kostenblocks ist auf höhere Ausgaben für Rechts- und Beratungskosten sowie auf einmalige Kosten im Zusammenhang mit dem erfolgten Vorstandswechsel zurückzuführen.

Zum Stichtag 30. Juni 2010 verfügte MediGene über einen Bestand an liquiden Mitteln in Höhe von 8,2 Mio. Euro (31.12.2009: 12,3 Mio. Euro). Der Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit konnte weiter reduziert werden und betrug im ersten Halbjahr 2010 ?8,2 Mio. Euro (6M-2009: -11,3 Mio. Euro). Dies entspricht einem durchschnittlichen monatlichen Barmittelverbrauch von 1,4 Mio. Euro (6M-2009: 1,9 Mio. Euro).

Aus dem im Jahr 2008 vereinbarten SEDA-Programm mit der YA Global Investments L.P., welches eine Eigenkapitalzusage von bis zu 25 Mio. Euro enthält, wurden im ersten Halbjahr 2010 Mittel in Höhe von 4,5 Mio. Euro abgerufen. Insgesamt stehen MediGene aus diesem Programm noch 14,4 Mio. Euro zur Verfügung. Zudem schloss MediGene im Juli 2010 eine Vereinbarung mit Astellas Pharma Ltd. über den Verkauf der Eligard®-Rechte ab, woraus MediGene kurzfristige Zahlungen in Höhe von 25 Mio. Euro sowie weitere Umsatzbeteiligungen erwartet.

Prognose 2010:
MediGene aktualisiert und konkretisiert die ursprüngliche finanzielle und operative Prognose für das Geschäftsjahr 2010.

Finanzprognose 2010:
MediGene strebt weiterhin an, im Jahr 2010 eine oder mehrere Entwicklungs- und Vermarktungspartnerschaften für EndoTAG®-1 abzuschließen, die das Finanzergebnis erheblich beeinflussen werden, deren finanzielle Auswirkungen aber noch schwer einzuschätzen sind. Deshalb wird jeglicher Einfluss einer solchen Vereinbarung in der hier gegebenen Finanzprognose nicht berücksichtigt.

Auf Grundlage der aktuellen Geschäftsplanung und der daraus entwickelten Szenarien geht das Management davon aus, dass die Finanzierung des Unternehmens über das Jahresende 2011 hinaus gesichert ist.

Umsatz: MediGene erwartet bei erfolgreicher Abwicklung des vereinbarten Verkaufs der Eligard®-Rechte an Astellas Zahlungen von insgesamt 25 Mio. Euro. Die Zahlungen sollen abhängig von der Übertragung der Rechte in verschiedenen Ländern in drei Tranchen erfolgen. MediGene hält es für wahrscheinlich, davon im Jahr 2010 noch 20 Mio. Euro vereinnahmen zu können. Mit der Übertragung der Rechte fällt zugleich ein Großteil der von MediGene erzielten Eligard®-Umsätze weg. Für den Fall, dass die Übertragung der Rechte in den EU-Ländern im vierten Quartal 2010 erfolgt, erwartet MediGene für das Jahr 2010 Umsätze von 55 bis 65 Mio. Euro. Erfolgt die Übertragung erst im Jahr 2011 und werden somit die Eligard®-Umsätze bis zum Jahresende weiterhin - wie im ersten Halbjahr 2010 - entsprechend den bisherigen Vereinbarungen mit Astellas und Tolmar erlöst, rechnet MediGene mit Umsätzen von 44 bis 48 Mio. Euro. Diese stammen im Wesentlichen aus den Produktumsätzen von Eligard® und Veregen®. Bisher hatte MediGene einen Anstieg der Umsätze auf über 40 Mio. Euro prognostiziert.

Barmittelverbrauch aus laufender Geschäftstätigkeit: MediGene rechnet - ohne Einbeziehung der zu erwartenden Zahlungen aus der Vereinbarung mit Astellas - mit einem operativen Barmittelverbrauch von 14 bis 17 Mio. Euro im Gesamtjahr 2010.

Eligard®:
MediGene erwartet auch 2010 ein Wachstum des Eligard®-Marktanteils in Europa sowie einen weiteren Anstieg der insgesamt mit Eligard® erzielten Umsätze. Auch nach der vollständigen Übertragung der Eligard®-Rechte an Astellas wird MediGene an dieser positiven Entwicklung durch die vereinbarte Umsatzbeteiligung partizipieren.

Veregen®:
Im Februar 2010 hat der Vermarktungspartner Nycomed den Außendienst zur Vermarktung des Präparats Veregen® in den USA auf über 40 Personen vergrößert. Seit der deutschen Markteinführung im März 2010 ist die Salbe erstmals auch in Europa erhältlich. MediGene rechnet im Geschäftsjahr 2010 mit steigenden Umsätzen aus der Vermarktung des Produkts. Für 2010 plant MediGene außerdem den Abschluss weiterer Partnerschaften für den Vertrieb von Veregen® in und außerhalb Europas.

EndoTAG®-1:
MediGene ist bestrebt, im Jahr 2010 eine oder mehrere Partnerschaften mit Pharma- oder Biotechnologieunternehmen einzugehen.

RhuDex®:
Nach Durchführung eines präklinischen Studienprogramms im Jahr 2010 plant MediGene die Wiederaufnahme der klinischen Entwicklung im ersten Quartal 2011.

Telefonische Analysten- und Pressekonferenz mit Internetübertragung:
Eine telefonische Analysten- und Pressekonferenz in englischer Sprache findet heute um 10:00 Uhr (MESZ) statt und wird live im Internet übertragen. Der Zugang zur Übertragung mit synchronisierten Präsentationsfolien ist über die Internetseite von MediGene unter www.medigene.de möglich. Dort ist nach der Live-Präsentation auch eine Aufzeichnung abrufbar.

Der vollständige Quartalsbericht ist im Internet abrufbar unter http://www.medigene.de/berichte.

MediGene AG

Die MediGene AG ist ein börsennotiertes (Frankfurt: MDG, Prime Standard, TecDAX) Biotechnologie-Unternehmen mit Standorten in Martinsried/München, Oxford, UK und San Diego, USA. MediGene verfügt als erstes deutsches Biotechnologie-Unternehmen über Medikamente auf dem Markt, die von Partnerunternehmen vertrieben werden. Das Unternehmen hat mehrere Medikamentenkandidaten in der klinischen Entwicklung und besitzt innovative Plattformtechnologien. MediGene konzentriert sich auf die klinische Erforschung und Entwicklung innovativer Medikamente mit Schwerpunkt in der Onkologie.

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