MEDcongress Baden-Baden: Handfestes Praxiswissen gefragt

(PresseBox) (Stuttgart-Degerloch, ) Auch in diesem Jahr zog der MEDcongress unter fachkundiger Leitung der MEDICA Deutsche Gesellschaft für Interdisziplinäre Medizin e. V. wieder mehr als 1000 mehrheitlich junge Kolleginnen und Kollegen in die Kurstadt Baden-Baden. Fast 150 Referenten gestalteten die rund 50 zertifizierten Kurse und Seminare, in denen handfestes Wissen für den klinischen Alltag vermittelt und ein intensiver fachlicher Meinungsaustausch gepflegt wurde.

Besonders stark nachgefragt waren wie jedes Jahr die notfallmedizinischen Kurse und die Sonographie-Kurse. Aber auch neue Angebote, etwa eine ganztägige Einführung in die "Basics" der Diabetologie oder Seminare zum modernen Gerinnungsmanagement, zu aktuellen Aspekten der Hypertoniebehandlung und zu Mythen in der Ernährungsmedizin, fanden bei den Teilnehmern großen Anklang.

Sehr zufrieden zeigten sich Teilnehmer wie Referenten über die familiäre Atmosphäre, die Diskussion individueller Fachfragen in kleinen Gruppen und die praktischen Übungsmöglichkeiten, die in dieser Form nirgends sonst geboten werden. "Wir freuen uns über das große Echo an positiven Rückmeldungen zu unserem Kongress", sagt Dr. Julia Rautenstrauch, Generalsekretärin der MEDICA e. V. "Das motiviert uns, auch in Zukunft unser Konzept der individuellen Fortbildung in kleinen Gruppen weiter auszubauen."

Am Freitag und Samstag hielt erstmals der Deutsche Verband Technischer Assistentinnen/Assistenten in der Medizin e. V. (dvta) seine Jahrestagung unter dem Dach des Kongresses ab. Die Assistentinnen und Assistenten informierten sich unter anderem über neue berufliche Aspekte aus den Bereichen Radiologie und Laboratoriumsmedizin. Guten Zuspruch fand auch wieder der "Tag der medizinischen Fachangestellten" am Samstag, der sich dem Thema Führungskompetenz widmete. Abgerundet wurde das Programm durch zwei sehr gut besuchte Veranstaltungen für Patienten, bei denen Experten individuelle Fragen zu Alltagsproblemen bei Herzrhythmusstörungen bzw. Sarkoidose beantworteten.

Die Max Grundig Klinik Bühlerhöhe unter Leitung von Prof. Jörg Thomas Fischer bot als besonderen Service von Ärzten für Ärzte im Rahmen des Kongresses die Gelegenheit zu einer Klinikführung mit persönlicher, kostenloser Vorsorgeuntersuchung nach Wahl, die von zahlreichen ärztlichen Kongressteilnehmern wahrgenommen wurde.

Traditionell fanden sich auch die Juristen mit Schwerpunkt Arztrecht wieder in Baden-Baden ein. Unter der Leitung von Prof. Dr. jur. Martin Rehborn, Rechtsanwalt in Dortmund, und Dr. jur. Horst Bartels, Justitiar der KV Nordrhein, Düsseldorf, wurden neue Entwicklungen in der Gesundheitsrechtspolitik präsentiert und die jüngste Rechtsprechung der Sozialgerichte diskutiert.

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