Über den Tellerrand blicken

Die medianetics GmbH präsentierte gemeinsam mit ihren Partnern Agfa, Helios, OKS, Sun und Xerox ihre Marktstrategie

(PresseBox) (Meckenheim, ) Im Rahmen einer Fachpressekonferenz am 23. August 2005 in Bad Neuenahr / Ahrweiler präsentierte das neue Systemhaus medianetics GmbH seine Strategie und seine Positionierung in der Druck- und Medienindustrie. Dabei machten auch die Partnerunternehmen Agfa, Helios, OKS, Sun und Xerox deutlich, welche Bedeutung sie dem neuen, bundesweit operierenden Unternehmen beimessen.

„Mit der Gründung der medianetics GmbH hat die Baumann-Gruppe ihre Ressourcen in Sachen Electronic Publishing bzw. digitale Druckvorstufe gebündelt und gleichzeitig verstärkt“, erklärte Christian Baumann in seiner Begrüßungsrede. Aus Sicht des Juniorchefs des grafischen Handelshauses mit Sitz in Frankfurt am Main wird der zunehmende Wettbewerbsdruck die Betriebe der Druck- und Medienindustrie sowie der angrenzenden Bereiche zwingen, in ihren Prozessen konsequent alle Ineffizienzen zu eliminieren. „Auch in unserer Branche werden sich mehr und mehr unternehmensübergreifende Produktionsstrukturen nach industriellem Vorbild mit durchgängigem Datenfluss herausbilden. Damit werden die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit und das Know-how von Systemhäusern in Sachen Systemintegration stetig zunehmen.“ Als eigenständiges Unternehmen habe medianetics optimale Möglichkeiten, sich entsprechend zu entwickeln.

Eine ganzheitliche Sicht der unternehmensinternen und der betriebsübergreifenden Prozesse der Kunden ist für Markus Gehler, operativer Geschäftsführer der medianetics GmbH, der entscheidende Schlüssel zum Erfolg. „medianetics steht für die Beratung, Integration und Unterstützung zur Erstellung und Steuerung von Prozessen im Umfeld der Medienindustrie“, so Gehler. Dabei betrachte sein Unternehmen nicht nur die Produktionsebene, sondern beziehe gleichermaßen die kommunikativen und organisatorischen Ebenen seiner Kunden ein, um diese optimal miteinander vernetzen zu können. Gehler: „Die Basis jedes Projekts ist die Entwicklung eines Betriebsführungskonzepts mit einer ausgewogenen Gewichtung dieser drei Ebenen.“

Dass die Mitarbeiter seines Unternehmens über den Tellerrand blicken, zeigen laut Gehler auch die eigenen Entwicklungen wie beispielsweise eine Datenmanagement-Lösung für täglich 15.000 JPEG-Daten à 3 MB sowie ein Cluster auf Solaris-Basis mit einer Downtime unter drei Minuten. Höchste Verfügbarkeit der Workflows seiner Kunden stelle medianetics darüber hinaus mit Service- und Support-Leistungen sicher, die man in dieser Form ansonsten nur von großen IT-Anbietern kenne. Dieses besondere Engagement werde auch auf Herstellerseite anerkannt, weshalb die medianetics GmbH Certified Solutions Provider von SUN, Systempartner der OKS AG, Vertragshändler von Helios und Printdata – Xerox Competence Center für digitale Drucklösungen sei.

Darüber hinaus ernannte Moritz Rogger, Geschäftsführer und Leiter Graphic Systems bei Agfa Deutschland und Agfa Schweiz, die medianetics GmbH anlässlich der Fachpressekonferenz zum Workflow Competence Center von Agfa. Systemhäuser, die den Titel Workflow Competence Center von Agfa tragen wollen, müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllen - was unter anderem für die Bereitstellung entsprechender fachlicher und personeller Ressourcen gilt. „Im Rahmen eines permanenten Know-how-Transfers teilen wir unser Wissen in Sachen Workflow Management mit unseren Workflow Competence Centern. So können wir gemeinsam für unsere Kunden zukunftsweisende Produktionsstrukturen aufbauen, mit denen sie ihre Dienstleistungen schneller, effizienter und in besserer Qualität erbringen können“, erklärte Rogger.

Damit verfügt Agfa jetzt bundesweit über vier Workflow Competence Center. Diese sind berechtigt, im Namen von Agfa sowohl First-Level-Support-Dienstleistungen für das Workflow Managementsystem :ApogeeX zu erbringen als auch die dazugehörigen Workflow-Support- und Technologie-Verträge abzuschließen und auf Basis der hohen Standards von Agfa auszuführen. Damit übernehmen sie neben der rein technischen Betreuung für die Workflow-Lösungen ihrer Kunden und der regelmäßigen Systempflege hinaus auch Software-Updates und Remote-Services.

Auch Martin Overbeck, Geschäftsführender Gesellschafter des deutschen Helios-Vertriebs Promo Datentechnik und Systemberatung GmbH, machte deutlich, dass fundierte Kompetenz und umfassende Beratung der Kunden wichtige Kriterien bei der Auswahl der Vertriebspartner seines Unternehmens sind. „Mit weltweit mehr als 30.000 Installationen sind die unbreakable Server Solutions von Helios Quasi-Standard in der grafischen Industrie“, betonte Overbeck. Im Rahmen seiner Präsentation stellte er die neuesten serverbasierten Lösungen für die Bildkonvertierung und die Mehrfachnutzung von Metadaten vor. Dabei zeigte er anhand von Live-Demonstrationen von unter anderem der Vorschau von PDF-, QuarkXPress- und InDesign-Dokumenten, der PDF-Prüfung und Bildkonvertierung via Internet auf, welche Produktivität und Flexibilität heute beim verteilten Arbeiten über das Web nicht zuletzt auch dank ausgefeilter Server-Technologien möglich ist.

Prof. Dr.-Ing. Oliver Kretzschmar, Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender der OKS Software AG, betonte anschließend die besondere Bedeutung der Content- und Medienlogistik beim Aufbau effizienter, betriebsübergreifender Produktionsstrukturen im Umfeld der grafischen Industrie. „Die Mehrfachverwertung von Inhalten und die Optimierung der Medien-Prozesse sind ein wichtiger Schlüssel zu mehr Flexibilität, Produktivität und Innovation in der Medienproduktion. Allerdings setzt sie strukturierte, medien-neutrale Daten und die genaue Analyse der Medien-Prozesse voraus“, legte Kretzschmar den Finger in die Wunde. In der Praxis sehe es heute nach wie vor so aus, dass etwa 85 % aller in Unternehmen verwalteten Informationen in Form unstrukturierter Inhalte wie zum Beispiel Bilder, Dokumente, Videos oder E-Mails vorliegen. Damit ergebe sich für Systemintegratoren wie medianetics insbesondere auch in diesem Bereich ein enormes Marktpotenzial. Beide Unternehmen analysierten in enger Zusammenarbeit die Anforderungen der einzelnen Kunden und entwickelten jeweils gemeinsam optimale Lösungen auf Basis der Content- und Medienlogistik-Lösung OPAS-G von OKS.

Leistungsfähige Software-Lösungen wie die von Helios und von OKS brauchen entsprechende Rechnerplattformen, sollen sie die in der Praxis gewünschte Verfügbarkeit tatsächlich erzielen. Hier hat sich im Umfeld der Druck- und Medienindustrie insbesondere das Unternehmen Sun mit seinen Server- und Storage Technologien einen Namen gemacht. Im Rahmen der Fachpressekonferenz gab Monika Baumann, Vertriebsleitung Enterprise & Midmarket bei der Sun Microsystems GmbH, einen Überblick über die Vision des Unternehmens in Sachen Systemintegration und die verfügbare Architektur für das Network
Computing. Darüber hinaus stellte auch Monika Baumann die Bedeutung der Zusammenarbeit ihres Unternehmens mit medianetics heraus. „Da medianetics als Gesamtlösungsanbieter auftritt und damit die Verantwortung für den gesamten Workflow übernimmt, haben die Kunden des Unternehmens für alle Belange nur einen Ansprechpartner“, hob Monika Baumann einen aus ihrer Sicht entscheidenden Aspekt hervor. Als zertifizierter Sun EMEA-Partner mit dem Status Solutionsprovider für die gesamte Produktpalette des Unternehmens verfüge medianetics über die höchste Qualifizierungsstufe.

Karl-Heinz Kaiser, PSG Country Manager Deutschland bei der Xerox GmbH, beleuchtete in seiner Präsentation schließlich einen Aspekt der stetig zunehmenden Digitalisierung unserer Gesellschaft, der aus der rasanten Weiterentwicklung der Informationstechniken resultiert: „Digitales Drucken schafft neue Formen der Kommunikation, die Unternehmen erfolgreich als Grundlage für neue Geschäfte einsetzen können.“ Das Erschließen dieser enormen Potenziale stehe im Zentrum der Unternehmensphilosophie von Xerox. Kaiser: „Die technischen Möglichkeiten bieten hier einen praktisch grenzenlosen Raum für neue Ideen, sofern Unternehmen bereit sind, alte Strukturen und Verfahren in Frage zu stellen und weiter zu denken.“ Das neue Systemhaus medianetics sei hier ein idealer Partner, da es mit seinem ganzheitlichen Ansatz insbesondere auch den Unternehmen der Druck- und Medienindustrie helfe, über den Tellerrand zu schauen und neue Wege der Kommunikation mit ihren Kunden zu gehen – wobei digitales Drucken eine Schlüsselrolle einnehmen könne.

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