Umfrage - Online-Werbung wird von 90 Prozent der Internet-Nutzer akzeptiert

(PresseBox) (Hamburg, ) In einer Umfrage hat das Hamburger Unternehmen für Online-Marktforschung MediaAnalyzer herausgefunden, dass mehr als 90 Prozent der Internet-User Online-Werbung als notwendige Finanzierung des Web-Contents akzeptieren. Nur etwa 8 Prozent der Befragten würden "lieber kleine Beträge für den Internetinhalt bezahlen". Dabei zeigt Online-Werbung Wirkung: fast 71 Prozent der Befragten haben auf Online-Werbung schon einmal reagiert und immerhin ein Drittel wurden dadurch mindestens einmal direkt zum Produktkauf animiert.

Gut jeder Zweite in Deutschland kann sich ein Leben ohne das Internet nicht mehr vorstellen. Das WWW beherrscht längst unseren Alltag und nimmt Einfluss auf das Sozialverhalten jedes Einzelnen. Social Media Plattformen wie Facebook, Online-Tageszeitungen oder andere Angebote wären ohne Online-Werbung nicht finanzierbar. In einer Studie mit mehr als 200 Befragten untersuchte MediaAnalyzer die Akzeptanz von Online-Werbung. Wichtigste Erkenntnis: mehr als 90 Prozent der Internet-User akzeptieren Online-Werbung als notwendige Finanzierung des Web-Contents. "Viele Online-Angebote werden über Werbung finanziert, es kann also nicht darauf verzichtet werden", erklärt Wolfgang Hierneis, Gesellschafter und Marketing-Verantwortlicher des Hamburger Unternehmens. "Umso wichtiger ist die Gestaltung der Werbemittel. Dabei müssen Kreation und die rein technische Umsetzung aufeinander abgestimmt werden."

Das beliebteste Online-Werbeformat ist der Skyscraper, meist am rechten Bildrand einer Internetseite platziert. Nur rund 20 Prozent aller Befragten empfinden ihn als aufdringlich, 18 Prozent gefällt er sogar. Das Pop-Up-Banner hingegen wird von Männern (76%) und Frauen (84%) (als sehr aufdringlich empfunden und stört 82 Prozent der Befragten beim Lesen des Contents. Die Ablehnung der Pop-Ups relativiert sich jedoch dadurch, dass sie schlichtweg nachhaltiger wahrgenommen werden. Nur etwa 12 Prozent der Befragten übersehen während des Surfens Pop-Ups - Banner hingegen werden wesentlich häufiger (36 Prozent der Befragten) übersehen. "In der Werbung geht es in erster Linie darum, Aufmerksamkeit zu wecken, denn nur was der User sieht kann auch wirken. Um im Anschluss eine Aktivierung beim Betrachter auszulösen, müssen dann auch Inhalt und Gefallen stimmen.", erklärt Hierneis.

Dass dies funktionieren kann und Online-Werbung wirkt, zeigen weitere Ergebnisse der Studie: Immerhin 33 Prozent der Befragten wurden schon einmal durch Online-Werbung zum Kauf animiert. Frauen sind hierbei zurückhaltender als Männer: Nur 28% von ihnen haben sich durch Online-Werbung schon einmal zum Kauf verführen lassen, aber immerhin 39% der männlichen Befragten. Einen deutlichen Unterschied gibt es hier auch zwischen den Altersklassen: nur etwa 25% der 18-29jährigen gab an, schon einmal durch Online-Werbung zum Kauf animiert worden zu sein, gegenüber 34% der 30-39jährigen und 39% der 40-49jährigen.

Schließlich spielt bei der Bewertung von Online-Werbung auch das Umfeld eine wichtige Rolle. Bei klassischen Zeitungsportalen wie Süddeutsche, Spiegel oder auch Bild wird Online-Werbung akzeptiert, ebenso bei Xing, Ebay oder Amazon. Die Tagesschau darf sich schon weniger Werbung erlauben, und auf Seiten, die einen Anspruch auf reine Information erheben, wird Online-Werbung am störendsten empfunden.

Befragt wurden 208 Männer und Frauen zwischen 18 und 49 Jahren.

Die Daten, eine Zusammenfassung der Umfrage sowie der Pressemeldung als PDF finden Sie unter diesen Links:

www.dr-p.de/downloads/Mediaanalyzer/MA_Studie_OnlineWerbung_DATEN.pdf
www.dr-p.de/downloads/Mediaanalyzer/MA_Studie_OnlineWerbung_TEXT.pdf
www.dr-p.de/downloads/Mediaanalyzer/MA_PI_OnlineWerbung.pdf

MediaAnalyzer Software & Research GmbH

MediaAnalyzer, mit Firmensitz in Hamburg und New York sowie Partnern in Belgien, Zürich, London und Toronto gilt mit den zum Patent angemeldeten Forschungstool AttentionTrackingTM, AttentionClustering und EmotionTracking als eines der weltweit führenden Marktforschungsinstitute für internetgestützte Werbewirkungstests. Zu den Kunden gehören führende Markenartikler (u.a. Bayer HealthCare, Beiersdorf, citibank, Colgate-Palmolive, Das Erste, ESPN, Gothaer, HypoVereinsbank, JCDecaux, Johnson & Johnson, Kimberly-Clarke, L'Oréal, O2, Procter & Gamble, Siemens, Toyota, Unilever), international tätige Verlage (Condé Nast, Die Zeit, Economist, Financial Times Deutschland, Heise, Holtzbrinck Gruppe, New York Times), führende Marktforschungsinstitute (GfK, Ipsos) und international tätige Werbeagenturen (BBDO, FJR, Ogilvy & Mather).


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