McAfee Q2 Threat Report: Höchststand bei Spam und Botnets

Auto-Run-Malware ist deutlich gefährlicher als Conficker

(PresseBox) (München, ) Aus dem Threat Report, den der IT-Sicherheitsspezialist McAfee heute für das zweite Quartal 2009 vorstellt, geht hervor, dass das weltweite Spam-Volumen seit März um 141 Prozent zugenommen hat. Damit setzt sich die bisher längste Phase ständig steigenden Spam-Volumens fort. Darüber hinaus weist der Report auf den dramatischen Anstieg an Botnets und die zunehmende Bedrohung durch Auto-Run-Malware hin. In den letzten Monaten wurden mehr als 14 Millionen Computer von Botnets gekapert. Das entspricht einer Zunahme von 16 Prozent gegenüber dem vorhergehenden Quartal. Ebenso bestätigt der Report McAfees Prognose aus dem ersten Quartal diesen Jahres, dass das Botnet-Wachstum Spam-Level in neue Höhen treiben wird. Dabei soll der bisherige Höchststand vom Oktober 2008, der vor dem Abschalten des Spam-erzeugenden Internet Service Providers McColo bestand, noch überschritten werden.

Die Forscher von McAfee stellten fest, dass Auto-Run-Malware im Zeitraum von 30 Tagen mehr als 27 Millionen Dateien infizierte. Diese Malware, die sich die Auto-Run-Fähigkeiten von Windows zunutze macht, erfordert keine Klicks seitens des Benutzers, um aktiviert zu werden. Meistens wird sie über tragbare USB-Sticks und Speicher-Geräte verbreitet. Die Erkennungsrate übertrifft sogar den berüchtigten Conficker-Wurm um 400 Prozent und macht Auto-Run zur Nummer Eins der weltweit entdeckten Malware-Exemplare.

Botnet-Wachstum unterstützt Cyber-Angriffe und den Anstieg von Spam

Dieses Quartal kamen 14 Millionen Computer hinzu, die in Botnets verwandelt wurden. Das entspricht mehr als 150.000 infizierten Computern täglich oder 20 Prozent der pro Tag erworbenen PCs (Quelle: Gartner 2009). Südkorea zeigte das größte Wachstum an Botnet-Aktivitäten. Die Zahl der neu infizierten Computer ist dort während des letzten Quartals um 45 Prozent gestiegen. Anfang Juli wurden Botnets speziell eingesetzt, um DDoS-Cyber-Angriffe gegen die Websites des Weißen Hauses, der New Yorker Börse und der südkoreanischen Regierung auszuführen. Während das Wachstum in Südkorea zwar gewaltig ist, macht es insgesamt weniger als vier Prozent der weltweit neuen Bots aus. Die Vereinigten Staaten führen die Liste mit 15 Prozent der neuen Zombiecomputer an.

Die Botnet-Expansion ist der hauptsächliche Grund für das zunehmende Spam-Volumen, das mittlerweile 92 Prozent aller E-Mails ausmacht. Die Spam-Mengen haben jetzt den bisherigen Höchststand um 20 Prozent übertroffen, mit einer ständigen Zunahme von rund 33 Prozent pro Monat. Die Spam-Volumina wachsen somit um 117 Milliarden E-Mails täglich.

Cybercrime als Service

Da die Anzahl der Bots weiterhin wächst, fangen Malware-Schreiber an, schädliche Software als Service für diejenigen anzubieten, die Botnets kontrollieren. Durch den Austausch und den Verkauf von Ressourcen verbreiten Cyber-Kriminelle neue Malware innerhalb kürzester Zeit an breitere Zielgruppen. Programme wie Zeus - ein einfach zu bedienendes Trojaner-Entwicklungs-Tool - machen die Entwicklung und Verwaltung von Malware noch einfacher.

Cyber-Kriminelle nehmen Twitter und Soziale Netzwerke ins Visier

Seine wachsende Beliebtheit hat Twitter in den letzten drei Monaten zu einem Ziel für Cyber-Kriminelle gemacht. Malware wie der "Mikeey"-Wurm und neue Varianten des Koobface-Trojaners greifen Benutzer durch Tweets und abgekürzte URLs an. Spam Twitter Accounts tauchen immer öfter auf. Twitter-Administration-Accounts wurden ebenfalls bei vielen Gelegenheiten gehackt, wodurch Cyber-Kriminelle Zugriff auf die privaten Accounts von Prominenten und Politikern wie etwa Britney Spears und Barack Obama erhielten. Das reicht bis zur Veröffentlichung sensibler interner Strategie- und Finanzdokumente im Web. Auch Facebook und MySpace bleiben weiterhin attraktive Angriffsziele für Cyber-Kriminelle. Im Mai haben Spam-Nachrichten in Sozialen Netzwerken die Nutzer zu 4.300 neuen Koobface-Dateien geleitet.

McAfee GmbH

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