Endspurt für ehrgeizige Bewerber: Ausbildungsweg im Maler- und Lackiererhandwerk mit exzellenten Karrierechancen

Anmeldung nur noch bis 31. Juli möglich

(PresseBox) (München, ) Karrierechancen für ehrgeizige Realschülerinnen und Realschüler: Ab September 2010 können Schulabgänger mit Mittlerer Reife in einer dualen Berufsausbildung im Maler- und Lackiererhandwerk auch das Fachabitur erlangen. Im Vergleich zum regulären Ausbildungsweg, der insgesamt vier Jahre dauert (Besuch der Jahrgangsstufe 12 der Berufsoberschule im Anschluss an eine berufliche Ausbildung), kommen die Schüler hierbei ein Jahr früher zum Ziel "Fachabitur". Der Ausbildungsweg öffnet Schülern mit Mittlerer Reife viele Türen. Den Absolventen der Fachklasse werden hervorragende Beschäftigungsmöglichkeiten im Handwerk, in der Industrie und im Dienstleistungssektor vorhergesagt. Auch ein Studium der Wirtschaftswissenschaften oder eine technische Studienrichtung können sich an das Fachabitur anschließen.

Während der zweieinhalbjährigen Berufsausbildung besuchen die Schülerinnen und Schüler eine spezielle Fachklasse in München. Nach dem Ausbildungsabschluss folgt ein weiteres halbes Jahr als schulische Vorbereitung auf das Fachabitur. Wer aus anderen Teilen Bayerns kommt, kann günstig in Münchner Internaten unterkommen. Zugangsvoraussetzung zur Fachklasse sind ein mittlerer Bildungsabschluss (mit mindestens dem Gesamtnotendurchschnitt 3,5 in den Fächern Mathematik, Deutsch, Englisch) sowie ein Ausbildungsvertrag für den Beruf Maler- und Lackierer, Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung. Interessierte Schüler können sich nur noch bis zum 31. Juli direkt beim Landesinnungsverband des Bayerischen Maler- und Lackiererhandwerks melden, Tel.: 089-600876630 oder E-Mail an info@malerlackiererbayern.de. Das Kultusministerium wird die spezielle Klasse für Maler nur dann genehmigen, wenn die Mindestanzahl von 16 Schülern zu Stande kommt.

Da gute Grundkenntnisse im Fach Mathematik für die Bewerber unerlässlich sind, plant der Landesinnungsverband, im Sommer einen zweiwöchigen Vorbereitungskurs anzubieten. Dieser soll eventuell vorhandene Defizite im Fach Mathematik auffangen, aber auch deutlich machen, wie anspruchsvoll das Programm der DBFH-Klasse sein wird. Das nicht geringe Lern- und Arbeitspensum kann man mit entsprechendem Einsatz meistern. Das erzählen zumindest die Schüler, die bereits seit dem letzten Herbst die Schulbank in der DBFH-Klasse drücken - quasi als Pioniere der neuen Ausbildungsrichtung.

Roland Brecheis, Landesinnungsmeister des Landesinnungsverbands des Bayerischen Maler- und Lackiererhandwerks, hofft, dass dieser Trend anhält, denn: "Der demographische Wandel, die damit wesentlich geringere Zahl potenzieller Lehrlinge und das Ziel, qualifizierten Nachwuchs für unser immer komplexer werdendes Handwerk zu gewinnen, fordert von uns, neue Wege zu gehen und unseren Beruf auch für Bewerber mit mittlerem Schulabschluss attraktiver zu machen." Der Landesinnungsverband unterstützt daher alle geeigneten Bewerber für die DBFH-Klasse bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz.

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