Forschungsfragen sind Zukunftsfragen

Max-Planck-Gesellschaft präsentiert Forschungsperspektiven 2010+

(PresseBox) (München, ) Auf einer Pressekonferenz in Berlin hat heute der neue MPG-Generalsekretär Dr. Ludwig Kronthaler die Forschungsperspektiven 2010+ an Ministerialrat Thomas Roth aus dem BMBF überreicht. Die Max-Planck-Direktoren Prof. Linda Partridge, Prof. Jens Beckert und Prof. Robert Schlögl stellten in drei Kurzvorträgen Forschungsbereiche von besonderer gesellschaftlicher Relevanz vor - die Alterns-, Wirtschafts- und die Energieforschung. Im Anschluss an die Präsentationen konnten die anwesenden Journalisten und politischen Vertreter weitere Fragen stellen.

Die Forschungsperspektiven 2010+ der Max-Planck-Gesellschaft zeigen, welche Themen ganz oben auf der Agenda stehen sollen: "Als verantwortungsvolle Sachverwalter der uns zur Verfügung gestellten Mittel haben wir Instrumente und Verfahren entwickelt, um genau jene Forschungsfelder zu identifizieren, die als besonders aussichtsreich gelten, wo rasante Umbrüche und Paradigmenwechsel zu erwarten sind - schlicht wo der maßgeblich größte wissenschaftliche Ertrag zu vermuten ist", erklärt Präsident Peter Gruss.

Die Forschungsperspektiven sind mit mehr als 120 Max-Planck-Direktoren als Co-Autoren eine wissenschaftsbasierte Gemeinschaftsproduktion, mit der die Grundlagenforschung ein Stück transparenter wird. Insgesamt haben die Perspektivenkommissionen der einzelnen Sektionen 36 Themen identifiziert, zu denen von den Wissenschaftlern umfangreiche Langtexte verfasst wurden. Auf einer eigens dafür angelegten Webseite www.perspektiven.mpg.de sind diese Texte nun als PDF-Dokumente abgelegt. Für den politischen Vielleser, aber auch für die breite Öffentlichkeit wurden mit Unterstützung von Wissenschaftsjournalisten informative Kurzfassungen erstellt, die ebenfalls online stehen, darüber hinaus aber auch als Broschüre vorliegen. Sie kann über presse@gv.mpg.de auf Deutsch oder Englisch bestellt werden.

Mit ihren Forschungsperspektiven möchte die Max-Planck-Gesellschaft über Zukunftsfragen informieren sowie Chancen und Notwendigkeiten aufzeigen. Wesentliche Voraussetzungen für die Umsetzung der vorgestellten Ideen und Visionen sind forschungsfreundliche Rahmenbedingungen und eine ausreichende Mittelausstattung. Deshalb begrüßt die Max-Planck-Gesellschaft ausdrücklich den Beschluss der Bundesregierung, die Bereiche Bildung und Forschung vom Sparpaket auszunehmen und den Pakt für Forschung und Innovation für weitere fünf Jahre fortzusetzen. "Damit hat die Regierung eine europaweit Richtung weisende Entscheidung getroffen und die richtigen Prioritäten für die Zukunft unseres Landes gesetzt", so Peter Gruss.

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