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MATLAB EXPO 2016: Forum zum Austausch über Anwendungen und Lösungen mit MATLAB und Simulink

(PresseBox) (Aachen / München, ) MathWorks lädt auch dieses Jahr wieder zur größten deutschsprachigen MATLAB & Simulink-Konferenz MATLAB EXPO nach München ein. Unter den rund 500 Teilnehmern, die sich am 10. Mai zum Austausch über Anwendungen und Lösungen mit MATLAB und Simulink treffen, sind Experten aus Wirtschaft und Industrie sowie aus Forschung und Lehre.

Auf der Agenda stehen mehr als 30 Vorträge in drei Parallelsessions, in denen Unternehmen wie Bosch, Daimler, DLR, Fraunhofer-Institut, IAV, ITQ, Porsche, Sandvik und Trumpf sowie Hochschulen aus Deutschland und Österreich über den erfolgreichen Einsatz von MATLAB und Simulink berichten. Erfahrene Nutzer erhalten in Masterclasses von MathWorks zudem einen tieferen Einblick in die MathWorks-Technologie. Das Vortragsprogramm wird begleitet durch eine Fachausstellung mit 20 MathWorks-Partnern, auf der u.a. die Firmen Speedgoat, B&R und Siemens ihre Schnittstellen und Kundenlösungen mit MATLAB und Simulink präsentieren. Darüber hinaus werden Projekte aus dem akademischen Umfeld in einer Postersession präsentiert.

Die MATLAB Expo soll auch in diesem Jahr wieder ein Forum bieten, auf dem sich Branchenfachleute mit Experten von MathWorks über Erfahrungen beim Einsatz von Anwendungen und Lösungen mit MATLAB / Simulink austauschen. Dies ist sowohl für Neueinsteiger als auch erfahrene Nutzer von MATLAB und Simulink, sowohl für Ingenieure als auch Manager eine gute Gelegenheit, über den eigenen Branchentellerrand hinauszublicken und die Konferenz als Plattform zum persönlichen Networking zu nutzen.

In seiner Keynote „The Rise of Engineering-Driven Analytics” geht David Rich, Director of Product Marketing bei MathWorks, auf die zunehmende Menge an Daten ein, die in nahezu allen Bereichen generiert wird und für geschäftskritische Systeme entscheidend sind. Audio-, Bilder- und Videodaten oder die Kennzahlen von Maschinen und anderen Sensoren werden mit Geschäfts-, Transaktions- und anderen Daten aus der IT kombiniert, um Analysen komplexer Vorgänge zu ermöglichen. Dank flexibler Analysen großer Datenmengen in der IT und in Cloud-Infrastrukturen und der gezielten Nutzung von Daten von Smart Sensoren und Embedded Devices können Unternehmen aus allen Branchen marktrelevante Produkte, Geräte und Services entwickeln.

An diese Präsentation schließt Dr. Rainer Stetter, Geschäftsführer ITQ, seinen Kurzvortrag zu „Industrie 4.0 – Risiken und Chancen“ an. Der Trend zu stark softwaregetriebenen Systemen hält seit rund 15 Jahren an; der damals als provokant empfundene Leitsatz „In Zukunft gibt es keine Maschinen mehr mit Software, sondern Software mit Maschinen“ hat sich im Zeitalter von Industrie 4.0 längst bewahrheitet. Software als wesentlicher Bestandteil eines Produkts oder einer Maschine nimmt längst eine strategische Rolle ein.

In seinem Vortrag „Creating professional-quality applications with MATLAB“ gibt Yair Altman, MATLAB Consultant und Autor zahlreicher MATLAB-Bücher, Empfehlungen und Tipps für den richtigen und effizienten Einsatz von MATLAB. Häufig wird MATLAB für die Prototypenfertigung und zur internen Nutzung verwendet und weniger zur Anwendungsprogrammierung. Am Beispiel einer professionellen Pairs-Trading- und Analyseanwendung für einen Hedgefonds in New York, die sehr schnell große Datenmengen analysiert und professionell darstellt, zeigt Altman auf, wie Herausforderungen bei der Anwendungsentwicklung elegant mit MATLAB gelöst wurden.

Einen Aspekt aus der Praxis stellt Fabrice Oehler, Modulleiter Regelung des AMZ Racing Teams der ETH Zürich, vor. In seiner Keynote „Rundenzeitsimulation – Unverzichtbar zur Konzeptevaluation“ beschäftigt er sich mit der Rundenzeitsimulation für ihren Formula Student Rennwagen. Mithilfe von einfachen mechanischen Grundsätzen und Berechnungen ist es möglich, das Formula Student Auto auf verschiedenen Strecken und mit verschiedenen Setups zu simulieren. Daraus können Trends für wichtige Entscheidungen wie die optimale Akkukapazität abgeleitet werden.

Auszug aus dem Konferenzprogramm:


„Objektorientierte MATLAB Anwendungen für den Industrie- und Entwicklungsalltag“


Martin Gimpel, Sandvik Mining and Construction


„Simulation der Energieflüsse eines elektrischen Eisenbahnnetzwerkes mit SimPower Systems”


Ferran Rovira, Ing. Karl u. Albert Kruch


„Staubstürme, Blackouts und 50°C im Schatten: Mit MATLAB unterwegs in der Wiege der Menschheit”


Prof. Dr. Martin Trauth, Universität Potsdam


„Analyse von operationellen Flugdaten aus einem Hadoop System unter Verwendung von MapReduce und dem MATLAB Distributed Computing Server”


Lukas Höhndorf, TU München


„Integration kundenspezifischer Werkzeuge in die MathWorks-Toolchain zur durchgängigen modellbasierten Steuergeräteentwicklung“


Dr. Christian Henke, Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Detaillierte Informationen zur Konferenz finden Sie im Internet unter www.matlabexpo.de. Einen Eindruck von der MATLAB Expo vermittelt das Highlights-Video aus 2015.

Eine Stimme zur Praxisrelevanz der Konferenz: „Ich habe die Entwicklung von MATLAB seit 20 Jahren beobachtet und es ist ein großer Fortschritt zu sehen. Wenn man hier auf der Tagung ist, nimmt man sich die Zeit und kann sich informieren. Denn oft ist es so, man macht irgendwelche Dinge, weil man sie schon immer so gemacht hat, und dabei gibt es schon fertige bessere Lösungen, und die möchte ich kennenlernen.“

Prof. Dr. Martin Pellkofer, HAW Landshut

Über MathWorks GmbH - Standort Aachen

MathWorks ist der führende Entwickler von Software für mathematische Berechnungen. MATLAB, die Programmiersprache für technisch-wissenschaftliche Berechnungen, ist eine Programmierumgebung für die Algorithmenentwicklung, Analyse und Visualisierung von Daten sowie für numerische Berechnungen. Simulink ist eine grafische Entwicklungsumgebung für die Simulation und das Model-Based Design von dynamischen Mehrdomänen-Systemen und Embedded Systems. Ingenieure und Wissenschaftler weltweit setzen diese Produktfamilien ein, um die Forschung sowie Innovationen und Entwicklungen in der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt, der Elektronik, dem Finanzwesen, der Biotechnologie und weiteren Industriezweigen zu beschleunigen. MATLAB und Simulink sind zudem weltweit an Universitäten und Instituten wichtige Lehr- und Forschungswerkzeuge. MathWorks wurde 1984 gegründet und beschäftigt mehr als 3000 Mitarbeiter in 15 Ländern. Der Hauptsitz des Unternehmens ist Natick, Massachusetts, in den USA. Lokale Niederlassungen in der D-A-CH-Region befinden sich in Aachen, Bern, München und Stuttgart. Weitere Informationen finden Sie unter mathworks.com.

MATLAB und Simulink sind eingetragene Warenzeichen von The MathWorks, Inc. Weitere Warenzeichen und Handelsmarken von MathWorks sind unter mathworks.com/trademarks aufgeführt. Andere Produkt- oder Markennamen sind Handelsbezeichnungen oder eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Eigentümer.

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