Manz Automation stellt erweitertes Geschäftsmodell vor

(PresseBox) (Reutlingen, ) .

- Hintergründe zum exklusiven Knowhow Lizenzierungs- und Kooperationsvertrag

- Einzigartige Kooperation schafft maximale Investitionssicherheit für Dünnschichtfabriken

- Manz Automation macht CIGS-Technologie zum Industriestandard

Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz haben die Manz Automation AG und die Würth Solar GmbH & Co. KG heute, am 27. Juli 2010, in Schwäbisch Hall die Hintergründe ihrer strategischen Zusammenarbeit im Bereich der CIGS-Produktionstechnologie erläutert. Als führender Technologieanbieter für die Photovoltaik- und Flat-Panel-Display-Industrie hat Manz Automation mit Würth Solar einen "Knowhow Lizenzierungs- und Kooperationsvertrag" geschlossen. Damit erwirbt Manz exklusiv die Nutzungsrechte an der CIGS-Produktionstechnologie von Würth Solar und wird so zum einzigen Anbieter, der aktuell eine integrierte und vollproduktive Produktionslinie für CIGS-Dünnschichtmodule anbietet, welche bereits heute wirtschaftlich betrieben werden kann.

Der Kapitalbedarf für die Lizenzzahlungen beläuft sich nach Angaben von Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender der Manz Automation AG, auf einmalig 30 Millionen Euro nach Vertragsunterzeichnung und weiteren 20 Millionen Euro bis zur Abnahme der ersten CIGSfab. Anschließend, so erläutert Dieter Manz, erfolgen absatzabhängige Zahlungen pro verkauftes Megawatt (MW) Produktionskapazität. Die Finanzierung der Transaktion wird aus vorhandenen Eigenmitteln, zusätzlichen Fremdmitteln und aus dem durch das erweiterte Geschäftsmodell resultierenden Cashflow erfolgen.

Bewährte Technologie: Höchste Wirkungsgrade und maximale Investitionssicherheit

"Künftig wird Manz Automation mit der CIGSfab Produktionslinien für Dünnschichtmodule mit dem höchsten Wirkungsgrad von aktuell 12,8 Prozent auf einer Aperturfläche von 620 x 1.200 mm anbieten", kündigt Dieter Manz im Rahmen der Pressekonferenz an. Dabei stützt sich das Reutlinger Unternehmen auf die erfolgreiche Technologie des Vorreiters und Innovationsführers Würth Solar und sichert sich darüber hinaus exklusiven Zugriff auf die erprobte CIGS-Produktionstechnologie von Würth Solar. Mit der bestehenden Fabrikationslinie von Würth Solar, die im Anschluss der Pressekonferenz besichtigt werden konnte, ist Manz Automation zudem in der Lage, als einziger Anbieter eine 30 MW Referenzfabrik vorzuweisen, die sich seit 2006 erfolgreich im 24/7 Betrieb bewährt. Zusätzlich hat Manz Automation im Zuge der Zusammenarbeit mit Würth Solar exklusiven Zugriff auf die Forschungsergebnisse für CIGS Glasmodule des "Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg" (ZSW), der aus dem bestehenden Vertragsverhältnis zwischen Würth Solar und ZSW resultiert.

"Durch das gebündelte Knowhow in dieser weltweit einzigartigen Kooperation können wir den Solarherstellern voll integrierte Produktionslinien liefern, welche zukünftig die niedrigsten Herstellungskosten aller schlüsselfertigen Dünnschichtlinien aufweisen. Zudem können wir unseren Kunden eine wirklich glaubhafte Technologie- und Kosten-Roadmap präsentieren. Dies schafft maximale Investitionssicherheit für neue Dünnschichtfabriken. Damit verhelfen wir der Dünnschichttechnologie wieder zu neuem Schwung und erschließen uns ein erhebliches Marktpotential", so Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender der Manz Automation AG.

Neben dem langjährigen Entwicklungs- und Produktions-Knowhow im Bereich der Dünnschicht, das Würth Solar in diese Kooperation einbringt, wird die Manz Automation mit 20 Mannjahren vom Kooperationspartner beim Ramp-Up von der Planung bis zur Ausführung und Inbetriebnahme der Produktionslinien unterstützt.

Durch die Erfahrung der geschulten Mitarbeiter von Würth Solar, wird die Projektrealisierung entscheidend erleichtert. Zusätzlich steht die CISfab in Schwäbisch Hall künftig auch für die Weiterentwicklung der Produktionstechnik und die Qualifizierung neuer Prozesse und Materialien zur Verfügung

Einmalige Kooperation: Manz Automation macht CIGS zum Industriestandard

Übereinstimmend betonten die Geschäftsführer die enorme Tragweite der eingegangenen Kooperation. "Eine Zusammenarbeit zwischen einem weltweit führenden Maschinenbauer, dem führenden Modulhersteller im Bereich der CIGS-Dünnschicht und dem führenden Forschungsinstitut "Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg" ist in dieser Form bislang einmalig und wird der CIGS-Technologie zum Durchbruch verhelfen. Wir sind überzeugt, mit dieser Kooperation ein enormes Marktpotential zu erschließen", so Dieter Manz.

Manz AG

Die Manz Automation AG mit Sitz in Reutlingen (ISIN: DE000A0JQ5U3) ist weltweit einer der führenden Technologieanbieter von Produktionssystemen für die Photovoltaikindustrie, die Flat Panel Display (FPD)-Industrie und die Lithium-Ionen Batteriefertigung. Die Kernkompetenzen der Manz-Gruppe liegen in den Bereichen Robotik, Bildverarbeitung, Lasertechnik, Qualitätssicherung, Metallisierung, Nasschemie sowie in der Steuerungs- und Antriebstechnik. Intensive Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten haben dazu geführt, dass die Manz Automation heute zu den weltweiten Technologieführern in diesen Anwendungsbereichen gehört. Über besonderes Knowhow verfügt Manz im Bereich der Photovoltaik mit integrierten Systemlösungen für die Herstellung von kristallinen Solarzellen und Dünnschicht-Solarmodulen. Bei Letzteren zeichnet sich die Gesellschaft vor allem durch die einzigartige Expertise in der CIGS-Technologie aus. Manz ist der einzige Anbieter, der auf eine 30 MW CIGS-Referenzfabrik seines Kooperationspartners Würth Solar verweisen kann, die sich seit 2006 im 24/7-Betrieb bewährt hat und über den höchsten bisher in Massenproduktion erreichten Wirkungsgrad verfügt. Diese Fabrik wird im Rahmen der Zusammenarbeit mit Würth für die Weiterentwicklung der Produktionstechnik sowie für die Qualifizierung neuer Prozesse und Materialien zur Verfügung stehen. Die Manz-Gruppe verfügt über Vertriebs- und Service-Niederlassungen in Deutschland, Taiwan, den USA, China, Südkorea, Indien und Spanien. Darüber hinaus verfügt die Manz-Gruppe über eigene Produktionsstandorte in Deutschland, der Slowakei, Ungarn, Taiwan und China.

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