MAGNAT schließt 2009/2010 auf Grund nicht liquitätswirksamer Marktwertanpassungen mit Verlust ab - Zuversicht für das neue Geschäftsjahr

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) .
- Konzernergebnis von EUR -11,2 Mio. beinhaltet EUR -9,5 Mio. aus unrealisierten Marktwertverlusten
- Aktives Asset Management steigert deutlich Einnahmen aus der Vermietung
- Integration des Asset Managers führt zu erfreulichem Ergebnisbeitrag
- Net Asset Value je Aktie beträgt zum Stichtag 31. März 2010 EUR 7,63
- Liquide Mittel und Eigenkapitalquote gesteigert

Die MAGNAT Real Estate Opportunities GmbH & Co. KGaA (ISIN:DE000A0XFSF0) hat in einem erneut schwierigen Umfeld des Geschäftsjahres 2009/2010 (1. April 2009 - 31. März 2010) ein Konzernergebnis nach Steuern und nach Anteilen Dritter (gem. IFRS) von EUR -11,2 Mio. erzielt. Grund sind unrealisierte Marktwertanpassungen in Höhe von rund EUR -9,5 Mio. Der Vergleichswert des Vorjahres für das Konzernergebnis war EUR -6,2 Mio. Das Ergebnis je Aktie im Geschäftsjahr 2009/2010 beträgt EUR - 1,35 nach EUR -0,12 im Vorjahr. Zum Bilanzstichtag verfügt der MAGNAT Konzern über ein deutlich gestiegenes Konzerneigenkapital von EUR 111,5 Mio. und eine auch weiterhin sehr solide Eigenkapitalquote von 63,1 Prozent nach 62,9 Prozent im Vorjahr. Die liquiden Mittel erhöhten sich auf EUR 8,8 Millionen von EUR 7,6 Millionen im Vorjahr.

In dem durch die Wirtschaftskrise massiv geprägten, schwierigem Marktumfeld erwies sich die im Geschäftsjahr 2009/2010 erfolgte Integration des Asset Managers als richtige und wichtige strategische Weichenstellung. Mit der Integration konnte das Geschäftsmodell des MAGNAT Konzerns um den Bereich Immobilien Asset Management erweitert werden, was zu einer Erschließung neuer Einnahmequellen führt. Besonders positiv waren die profitablen Verkäufe aus dem türkischen YKB-Portfolio, die zu einem Mittelzufluss von EUR 9,5 Mio. führten, sowie die Verbesserung des Ergebnisses aus Vermietung auf rund EUR 2,4 Mio. Ebenfalls erfreulich hat sich das Geschäft mit Bauherrenmodellen in Wien entwickelt. Hier konnte innerhalb kürzester Zeit ein Modell mit einem positiven Ergebnisbeitrag platziert werden.

Der nach internationalen Standards berechnete Net Asset Value (NAV) je Aktie liegt stichtagsbezogen bei EUR 7,63. In der Veränderung des NAV enthalten sind EUR 0,85 je Aktie an unrealisierten Marktwertänderungen.

Die Einnahmen aus der Vermietung stiegen im dritten Jahr in Folge von EUR 6,5 Mio. auf EUR 6,6 Mio. Dabei konnte das Ergebnis aus der Vermietung deutlich auf EUR 2,4 Mio. gesteigert werden (Vorjahr: EUR 1,5 Mio.). Diese signifikante Steigerung des Ergebnisses ist vor allem auf die Reduktion der Aufwendungen zur Erzielung von Mieterlösen zurückzuführen.

Mit der Integration des Asset Managements weist der Konzern auch das Ergebnis aus dem Asset Management aus. Dieses liegt für das Geschäftsjahr 2009/2010 seit erfolgter Integration im September 2009 bei rund EUR 0,2 Mio.

Das Ergebnis aus at Equity bewerteten Unternehmen beträgt nach EUR 2,7 Mio. im Vorjahr EUR -5,8 Mio. Alleine EUR -5,9 Mio. an in diesem Ergebnis enthaltenen Marktwertänderungen resultieren aus dem Ukraine-Portfolio.

Insgesamt erwirtschaftet der MAGNAT Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009/2010 ein Nettobetriebsergebnis (EBIT) in Höhe von EUR -9,9 Mio. nach EUR 2,7 Mio. im Vorjahr. Das Finanzergebnis beträgt EUR -3,6 Mio. nach EUR -9,2 Mio. im Vorjahr. Hieraus ergibt sich ein Konzernergebnis vor Ertragssteuern (EBT) in Höhe von EUR -13,5 Mio., nachdem im Zeitraum des Vorjahres EUR -6,5 Mio. erzielt wurden.

AUSBLICK

Auch weiterhin hat für den MAGNAT Konzern neben der Intensivierung der Verwertungsbemühungen die Sicherung der Liquidität höchste Priorität. Mit der neuen strategischen Aufstellung um das Segment Immobilien Asset Management will die MAGNAT die Einnahmenseite nachhaltig verbreitern. Der Geschäftsbereich Asset Management plant, künftig zwei Bauherrenmodelle pro Geschäftsjahr umzusetzen und damit das Geschäftsmodell auszubalancieren. Auch das Geschäftsmodell "Unternehmerisches Asset Management für Dritte" soll stärker ausgebaut werden. Im Bereich Development wird mit signifikanten Rückflüssen aus dem YKB-Portfolio gerechnet. Insgesamt werden die Verwertungsbemühungen im CEE/SEE Raum weiter forciert und Investitionsgelegenheiten im deutschsprachigen Raum eruiert. Ein weiterer wichtiger strategischer Schritt im laufenden Geschäftsjahr wird die im 3. Quartal 2010 vorgesehene Umwandlung des Konzerns in eine Aktiengesellschaft sein.

Jan Oliver Rüster, CEO der MAGNAT, kommentiert: "Es ist uns gelungen, den MAGNAT Konzern nicht nur durch ein äußerst schwieriges Umfeld zu führen, sondern wir haben auch mit einer großen Kraftanstrengung das letzte Jahr konsequent genutzt, den Konzern strategisch neu auszurichten und fit für die Zukunft zu machen. Leider weist unser, den Anteilseignern zurechenbares Jahresergebnis auf den ersten Blick noch ein deutlich unbefriedigendes Ergebnis mit EUR -11,2 Millionen aus. Auf den zweiten Blick, die unrealisierten Marktwertänderungen ausgeklammert, zeigen die operativen Kennzahlen, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden und wir die richtige Strategie gewählt haben. Ich gehe davon aus, ein normales wirtschaftliches Umfeld vorausgesetzt, dass die MAGNAT in Zukunft wieder operative Gewinne erwirtschaften kann und wird."

DEMIRE Deutsche Mittelstand Real Estate AG

Die MAGNAT Real Estate Opportunities GmbH & Co. KGaA ist die erste in Frankfurt börsennotierte Immobiliengesellschaft mit Fokus auf Immobilien-Development in osteuropäischen, österreichischen und deutschen Ballungsräumen.

Die MAGNAT hat sich zu einem integrierten Immobilienkonzern weiterentwickelt. Dabei deckt das Unternehmen die komplette Wertschöpfungskette vom Erwerb, über die Entwicklung bis hin zur Veräußerung von Projekten und Bauland ab. Zusätzlich bietet der Konzern über die Töchter MAGNAT Asset Management GmbH und MAGNAT Asset Management Deutschland GmbH insbesondere Immobilien Asset Management für Dritte an.

Die Strategie von MAGNAT ist darauf ausgerichtet Ineffizienzen auf Immobilienmärkten zu nutzen. Im Gegensatz zum traditionellen 'Buy & Hold'-Ansatz verfolgt MAGNAT dabei einen 'Develop & Sell' bzw. 'Buy & Sell'-Ansatz mit Fokus auf Immobilien-Development, ergänzt durch Portfolio-Trading.

MAGNAT Investoren partizipieren an Entwicklerrenditen in Osteuropa, Südosteuropa, der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (CIS) sowie in Deutschland und Österreich.

Es ist geplant, dass die MAGNAT bis zum dritten Quartal 2010 in eine Aktiengesellschaft (AG) umgewandelt wird.

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