Top 10 der Mittelständischen deutschen Standard-Software-Unternehmen

Boomendes Auslandsgeschäft / Optimistische Umsatzprognosen

(PresseBox) (Kaufbeuren, ) Auf dem Standard-Software-Markt in Deutschland hat 2008 die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise noch geringe Auswirkungen gezeigt. Nach Ermittlungen des Branchenverbandes Bitkom hat sich der Wachstumstrend der Vorjahre mit 5,3 Prozent fortgesetzt. Obwohl das Standard-Software-Geschäft ein typisch internationales Geschäft ist, spielen auf dem deutschen Markt neben einem Dutzend großer, weltweit operierender Software-Konzerne, wie etwa Microsoft, Oracle, SAP und CA, zahlreiche deutsche mittelständische Standard-Software-Unternehmen eine wichtige Rolle.

Die Lünendonk GmbH, Kaufbeuren, die seit Jahren Rankings der auf dem deutschen Markt führenden Software-Anbieter veröffentlicht, legt jetzt zum vierten Mal zusätzlich ein Ranking der zehn führenden deutschen mittelständischen Standard-Software-Unternehmen vor. Darin werden die zehn umsatzstärksten Unternehmen gelistet, die mehr als 60 Prozent ihrer Umsätze mit Standard-Software-Produktion, -Vertrieb und -Wartung erwirtschaften, ihren Hauptsitz in Deutschland haben und jeweils unter 500 Millionen Euro Gesamtumsatz erzielen. Diese Top-10 Mittelstand machten 2008 zusammen 1,1 Milliarden Euro Gesamtumsatz, wobei die jeweiligen Umsätze von 229 Millionen Euro (CompuGroup Holding AG) bis 57 Millionen Euro (SoftM Software und Beratung AG) reichen.

Schwerpunkt Applikations-Software

Im Durchschnitt entfallen von den Gesamtumsätzen dieser Top-10-Mittelstand-Unternehmen 40 Prozent auf Software-Produktion und
-Vertrieb, 28 Prozent auf Software-Wartung, 8 Prozent auf -Einführung und 6 Prozent auf Systemintegration. Die restlichen Umsatzanteile werden mit Schulung, Beratung, Individual-Software-Entwicklung, Application Service Providing und Hardware-Verkäufen erwirtschaftet.

Die zehn führenden deutschen mittelständischen Standard-Software-Unternehmen sind in allen Software-Kategorien aktiv. Von ihren Umsätzen erzielen sie im Durchschnitt 8 Prozent mit System-Software beziehungsweise systemnaher Software und Tools, 58 Prozent mit betriebswirtschaftlicher Applikations-Software, 24 Prozent mit technischer Applikations-Software und 10 Prozent mit Anwendungs-Software für den Gesundheitsbereich.

Differenziertes Umsatzwachstum 2008

Gegenüber dem Vorjahr haben neun der zehn führenden mittelständischen Standard-Software-Unternehmen ihre Gesamtumsätze in sehr unterschiedlichem Ausmaß gesteigert. Der Mittelwert der Umsatzsteigerungen der Top 10 im Jahr 2008 gegenüber 2007 liegt bei 9,7 Prozent. Der nur halb so hohe Median (Zentralwert) zeigt, dass der hohe Mittelwert nur durch zwei extreme Einzelwerte zustande kommt. Die Gesamtmitarbeiterzahlen sind bei neun der Top 10 der deutschen mittelständischen Standard-Software-Unternehmen gestiegen, insgesamt von 6.783 (2007) auf 8.102 (2008). Im Durchschnitt lag der Anstieg bei 13,1 Prozent und deutlich höher als die Gesamtumsätze dieser Unternehmen.

Weit überproportionaler internationaler Zuwachs

Während die Inlandsumsätze der Top 10 der mittelständischen deutschen Standard-Software-Unternehmen im Durchschnitt um 7,3 Prozent wuchsen, steigerten die zehn Unternehmen ihre Umsätze mit Kunden im Ausland um durchschnittlich 18 Prozent und damit deutlich überproportional.

Diese deutschen Software-Unternehmen demonstrieren schon seit einigen Jahren die hohe Wettbewerbsfähigkeit ihrer Produkte und ihre unternehmerische Potenz durch ein erfolgreiches und wachsendes Auslandsgeschäft. Zwei dieser zehn mittelständischen Standard-Software-Unternehmen erzielen Exportquoten von über 50 Prozent ihrer Gesamtumsätze. Im Durchschnitt machten die Top 10 mit 33,2 Prozent 2008 ein Drittel ihrer Gesamtumsätze mit Kunden im Ausland (2007: 31,2%).

Unsicherheit über künftige Umsätze

Trotz dieser Erfolge im In- und Ausland sind die Unternehmen hinsichtlich der Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr 2009 unsicher. Auf die Frage nach ihren kurzfristigen Umsatzerwartungen hüllen sich einige in Schweigen. Soweit Prognosen für 2009 abgegeben wurden, liegen diese im Durchschnitt unter 4 Prozent. Die längerfristige Perspektive für den Zeitraum 2009 bis 2014 fällt mit im Durchschnitt 7,5 Prozent Umsatzzuwachs pro Jahr schon wieder recht optimistisch aus.

Die Lünendonk®-Studien gehören als Teil des Leistungsportfolios der Lünendonk GmbH zum "Strategic Data Research" (SDR). In Verbindung mit den Leistungen in den Portfolio-Elementen "Strategic Roadmap Requirements" (SRR) und "Strategic Transformation Services" (STS) ist Lünendonk in der Lage, ihre Beratungskunden von der Entwicklung der strategischen Fragen über die Gewinnung und Analyse der erforderlichen Informationen bis hin zur Aktivierung der Ergebnisse im operativen Tagesgeschäft zu unterstützen.

Detaillierte Ergebnisse im Rahmen einer umfassenden Studie über die "Führenden IT-Beratungs- und IT-Service-Unternehmen in Deutschland - mit Sonderkapiteln zu Business Innovation/Transformation Partner (BITP), Standard-Software und Business Intelligence", in die insgesamt rund 150 Anbieter einbezogen wurden, legt die Lünendonk GmbH im August 2009 zum Preis von 1.800 Euro (inklusive Versand, zuzüglich Mehrwertsteuer) vor.

Lünendonk GmbH

Die Lünendonk GmbH, Gesellschaft für Information und Kommunikation (Kaufbeuren), untersucht und berät europaweit Unternehmen aus der Informationstechnik-, Beratungs- und Dienstleistungs-Branche. Mit dem Konzept Kompetenz3 bietet Lünendonk unabhängige Marktforschung, Marktanalyse und Marktberatung aus einer Hand. Der Geschäftsbereich Marktanalysen betreut die seit 1983 als Marktbarometer geltenden "Lünendonk®-Listen und -Studien" sowie das gesamte Marktbeobachtungsprogramm. Seit 2003 ist Lünendonk auch von Frankreich und Großbritannien aus erfolgreich aktiv.

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