Neu: Erste Lünendonk®-Marktsegmentstudie "Führende Sicherheitsdienstleister in Deutschland"

(PresseBox) (Kaufbeuren, ) .
- Leichter Umsatzanstieg trotz Krise
- Stark fragmentierter Markt mit sehr kleiner Spitzengruppe
- Steigende Nachfrage nach Sicherheitsdiensten in Flug- und Seehäfen
- Detaillierte Studie ab sofort verfügbar

Die Sicherheitsunternehmen sind im Vergleich zu anderen Dienstleistungsbranchen gut durch das Krisenjahr 2009 gekommen und rechnen auch für 2010 mit einem positiven Geschäftsverlauf. Die in die aktuelle Lünendonk-Analyse einbezogenen Anbieter steigerten den Gesamtumsatz auf 5,7 Milliarden Euro und damit um durchschnittlich 2,2 Prozent gegenüber 2008 (5,6 Mrd. Euro). Obwohl die Mehrheit der Befragten der Meinung ist, dass 2010 noch herausfordernder wird als das Vorjahr, erwartet diese Gruppe für das laufende Geschäftsjahr mit durchschnittlich 4,2 Prozent dennoch fast eine Verdoppelung des individuellen Wachstums. Die mittel- und langfristigen Prognosen fallen ebenso optimistisch aus. Für die Jahre 2010-2015 werden Steigerungsraten von jährlich 6,3 Prozent, für 2015-2020 von 6,8 Prozent vorhergesagt. Dies sind Ergebnisse der neuen Lünendonk®-Marktsegmentstudie 2010 "Führende Sicherheitsdienstleister in Deutschland" der Lünendonk GmbH, Kaufbeuren, die ab sofort zur Verfügung steht.

Mehrheit der Unternehmen mit geringer Umsatzveränderung

"Der deutsche Markt für Sicherheitsdienstleistungen wird gleichermaßen bestimmt durch Generalisten, die neben Security Services weitere Dienstleistungen anbieten, und Spezialisten", so Antonia Thieg, Beraterin Lünendonk GmbH und Autorin der Studie. "Auffallend ist die große Spanne zwischen den Umsätzen der Anbieter. Gerade einmal fünf Unternehmen weisen Umsätze in dreistelliger Millionenhöhe auf, gefolgt von vielen mittelgroßen und zahlreichen kleinen Sicherheitsdienstleistern." In dem zur Marktsegmentstudie gehörigen Ranking der Top 15 werden die Unterschiede deutlich: Der Bogen reicht von im Inland mit Sicherheitsdienstleistungen erwirtschafteten 550 Millionen Euro (Platz 1) bis zu 30 Millionen Euro (Platz 15).

Unabhängig von der Umsatzstärke der Unternehmen zeigt die detaillierte Betrachtung der Gesamtumsatzveränderung, dass die Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise trotz des durchschnittlichen Wachstums von 2,2 Prozent auch an den 35 Studienteilnehmern nicht spurlos vorüber gegangen ist. Knapp ein Drittel (32,3 %) und damit die Mehrheit der analysierten Unternehmen verzeichnete eine Umsatzveränderung zwischen 0 und 2,4 Prozent. 16,1 Prozent der Sicherheitsdienstleister konnten mit Steigerungsraten zwischen 5 und 9,9 Prozent aufwarten; 3,2 Prozent erzielten sogar ein Gesamtwachstum von mehr als 20 Prozent. Für 29 Prozent der Befragten brachte 2009 hingegen einen Umsatzrückgang.

2010 als Herausforderung

Dass die Folgen der Krise noch immer spürbar sind, steht für alle beteiligten Unternehmen außer Frage. Auf einer Skala von -2 = trifft gar nicht zu bis +2 = trifft voll zu erhielt diese These zur wirtschaftlichen Entwicklung mit 1,0 die höchste Zustimmung. "Der deutsche Facility-Management-Markt und damit auch der Sicherheitsmarkt verhalten sich postzyklisch, so dass sich die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen erst mit ein bis eineinhalb Jahren Verzögerung abbilden", erklärt Thieg. "Deshalb sorgen die Krisenauswirkungen kombiniert mit den niedrigen Marktpreisen, die als größter derzeitiger Behinderungsfaktor bezüglich der Entwicklung und des Erfolgs der Unternehmen gelten, dafür, dass 2010 als noch herausfordernder als das Vorjahr angesehen wird." Alle Studienteilnehmer, inklusive der 15 nach Inlandsumsatz führenden Unternehmen, stimmten dieser Aussage zu (jeweils 0,8).

Dennoch werten die befragten Unternehmen die Krise auch als Chance. Mit +0,8 glauben die Top 15 etwas stärker daran als alle Teilnehmer (+0,5). Damit ergibt sich ein schlüssiges Bild, da die analysierten Unternehmen auch davon ausgehen, das Schlimmste der Krise überstanden zu haben (alle +0,3; Top 15 +0,4).

Höhere Nachfrage in Flug- und Seehäfen

Die Nachfrage nach Sicherheitsdienstleistungen wird in den nächsten Jahren stark wachsen. "Gerade die Logistik an Flug- und Seehäfen soll an Bedeutung gewinnen, so die Studienteilnehmer", sagt Jörg Hossenfelder, Geschäftsführender Gesellschafter Lünendonk GmbH. "Interessant ist dabei die Tatsache, dass die Befragung vor den jüngst vereitelten Paketbombenanschlägen stattfand. Hier sieht die Branche ebenso großes Potenzial wie an Bahnhöfen und Sportstadien, im Waren- und Personenverkehr sowie bei Events. Auch der private Sektor gewinnt kontinuierlich an Bedeutung, kommt aber an die Marktdurchdringungsraten von Frankreich, Großbritannien oder USA nicht heran."

Hintergrund zur Lünendonk-Analyse

Security Services gehören zum gesamten Dienstleistungsmarkt des Facility Managements, den die Lünendonk GmbH bereits seit 2004 analysiert. Mit der nun veröffentlichten Lünendonk®-Marktsegmentstudie 2010 zum Thema Sicherheitsdienstleistungen befasst sich das Marktforschungsunternehmen erstmals mit den Entwicklungen in Deutschland agierender Sicherheitsunternehmen. Ziel ist es, diesen Markt auf Basis von Zahlen, Daten und Fakten zu analysieren und so die Transparenz zu erhöhen. Darüber hinaus wurden Kriterien wie das Leistungsspektrum, die Kundenstruktur, Trends, Behinderungsfaktoren sowie weitere Themen berücksichtigt.

Der Berichtband "Führende Sicherheitsdienstleister in Deutschland", in den 35 Anbieter einbezogen wurden, ist bei der Lünendonk GmbH zum Preis von 1.500,- Euro (zzgl. Mehrwertsteuer, inklusive Versand als PDF-Datei) erhältlich.

Die Lünendonk®-Studien gehören als Teil des Leistungsportfolios der Lünendonk GmbH zum "Strategic Data Research" (SDR). In Verbindung mit den Leistungen in den Portfolio-Elementen "Strategic Roadmap Requirements" (SRR) und "Strategic Transformation Services" (STS) ist Lünendonk in der Lage, ihre Beratungskunden von der Entwicklung der strategischen Fragen über die Gewinnung und Analyse der erforderlichen Informationen bis hin zur Aktivierung der Ergebnisse im operativen Tagesgeschäft zu unterstützen.

Lünendonk GmbH

Die Lünendonk GmbH, Gesellschaft für Information und Kommunikation (Kaufbeuren), untersucht und berät europaweit Unternehmen aus der Informationstechnik-, Beratungs- und Dienstleistungs-Branche. Mit dem Konzept Kompetenz3 bietet Lünendonk unabhängige Marktforschung, Marktanalyse und Marktberatung aus einer Hand. Der Geschäftsbereich Marktanalysen betreut die seit 1983 als Marktbarometer geltenden "Lünendonk®-Listen und -Studien" sowie das gesamte Marktbeobachtungsprogramm. Seit 2003 ist Lünendonk auch von Frankreich und Großbritannien aus erfolgreich aktiv.

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