Lünendonk®-Marktsegmentstudie 2011 "Führende Sicherheitsdienstleister in Deutschland"

Positive Entwicklung hält an

(PresseBox) (Kaufbeuren, ) .
- Weiterhin Umsatzwachstum erwartet
- Marktpreise beeinflussen Entwicklung
- Integrierte Services als künftiger Positionierungs- und Erfolgsfaktor
- Lünendonk®-Studie ab sofort verfügbar

Umsatzwachstum, gute Nachfrage, positive mittel- und langfristige Prognosen - der deutsche Markt für Sicherheitsdienstleistungen zeigt sich weiterhin optimistisch. Mit Zuwächsen im Geschäftsjahr 2010 von durchschnittlich 6,6 Prozent beim Gesamtumsatz und 6,2 Prozent mit reinen Sicherheitsdienstleistungen erwarten die Teilnehmer der Lünendonk®-Marktsegmentstudie 2011 "Führende Sicherheitsdienstleister in Deutschland" auch für das zu Ende gehende Jahr 2011 gute Ergebnisse (+5,7 %). Auf lange Sicht bis 2020 rechnen die Befragten weiter mit Durchschnittsraten zwischen +5,1 und +5,6 Prozent p.a. Einziger Wermutstropfen ist nach ihrer Ansicht das niedrige Niveau der Marktpreise. Diese und weitere Ergebnisse haben die Analysten der Lünendonk GmbH, Kaufbeuren, in der aktuellen Marktsegmentstudie ermittelt, die ab sofort zur Verfügung steht.

Für diese Marktsegmentstudie betrachtete Lünendonk sowohl reine Sicherheitsdienstleister als auch Facility-Service-Unternehmen (FS), die neben den klassischen FS-Tätigkeiten zudem signifikante Umsätze mit Sicherheitsdienstleistungen erzielen. Ein knappes Drittel der Teilnehmer generiert in diesem Security-Segment einen Umsatz von mehr als 95 Prozent.

Beherrschendes Thema Marktpreise

Für nahezu alle befragten Unternehmen stellen die niedrigen Marktpreise das beherrschende Thema im Hinblick auf mögliche Hemmnisse für die Entwicklung und den Unternehmenserfolg dar. Auf einer Skala von "-2 = gar nicht" bis "+2 = sehr stark" bewerteten sie diesen Faktor mit +1,1. Die nach der Lünendonk®-Liste führenden 15 Sicherheitsdienstleister stimmten der Aussage mit +1,3 sogar noch stärker zu.

Der beschlossenen Tariferhöhung und ihren möglichen negativen Auswirkungen auf die Umsatzrendite stehen die Studienteilnehmer mit +0,2 (Top 15: 0,0) dagegen eher neutral gegenüber. Im Nachfragemangel, zu kleinteiligen Geschäft oder im Mindestlohn werden ebenfalls keine beunruhigenden Behinderungsfaktoren für die Unternehmensentwicklung erkannt. "Im Gegenteil: Die Branche erwartet in den kommenden Jahren eine verstärkte Nachfrage nach Sicherheitsleistungen - vor allem von der Öffentlichen Hand", sagt Jörg Hossenfelder, Geschäftsführender Gesellschafter Lünendonk GmbH.

Mindestlohn birgt Chancen für einheitliche Kalkulationsbasis

Bei ausreichender Nachfrage für die vorhandenen Kapazitäten stellt sich natürlich die Frage nach dem Grund für die niedrigen Marktpreise. "Offenbar besteht Bedarf, aber wegen der Wirkungen und Nachwirkungen der Dauerkrise von Banken, Staatsfinanzen und zum Teil der Realwirtschaft hat dieser Bedarf noch nicht zu einer Anpassung der Preise für Sicherheitsdienstleistungen führen können", erläutert Studienautorin Antonia Thieg, Senior Consultant der Lünendonk GmbH. "Allerdings ist der Abbau von Dumping-Preisen schon im Gange - nicht zuletzt durch den bestehenden Mindestlohn, der die Kalkulationsbasis für alle Anbieter weitgehend gleich gestaltet."

Die Einschätzung, dass der Mindestlohn die Branchenentwicklung unterstützen wird, findet bei den Studienteilnehmern große Zustimmung (+1,5). Hierin sehen die Dienstleister offenbar ein wirksames Mittel, das die Marktpreise beziehungsweise Honorare positiv beeinflussen wird. Dennoch, so eine These der Lünendonk-Analysten, wird der Preisdruck im Markt der Sicherheitsdienstleistungen erhalten bleiben.

Integrierte Services als Erfolgsfaktor

Über die Art des Angebotes von Sicherheitsdienstleistungen mit den in Zukunft besten Erfolgsaussichten sind sich fast alle Studienteilnehmer einig. "Die Mehrzahl der Befragten erwartet, dass in einigen Jahren Unternehmen den Markt dominieren, die integrierte Serviceleistungen anbieten", so Antonia Thieg. "Folgerichtig sehen sie diese Entwicklung als Weg in die Zukunft und wollen ihr eigenes Unternehmen innerhalb des Produktfelds Sicherheit entsprechend positionieren."

Gleichzeitig gehen sie im hohen Maß davon aus, dass die Sicherheitstechnik zunehmend Personal ersetzen wird. Dennoch gilt bei den befragten Sicherheitsdienstleistern der Mangel an qualifiziertem Personal nach dem Wettbewerb über den Preis als zweitstärkster mittelfristiger Hemmfaktor. "Dies mag mit der geplanten Ausrichtung auf spezialisierte Dienstleistungen und die antizipierten Marktanforderungen eines integrierten Serviceangebotes und einer stärkeren Rolle der Sicherheitstechnik zusammenhängen", nimmt Antonia Thieg an.

Kunden erwarten Qualität zum günstigen Preis

Auch künftig gehen die Sicherheitsdienstleister davon aus, dass ihre Kunden die Kosten-Leistungs-Optimierung als wichtigsten Benefit bei Security Services ansehen. Präzisiert wird dieses Ergebnis durch die am zweithäufigsten genannte Präferenz Qualität. Offensichtlich wird gute Qualität also vorausgesetzt, so dass der Kundenwunsch im Grunde lautet: Sehr gute Qualität zu sehr günstigem Preis. Was die Qualität betrifft, geben die Studienteilnehmer hier ein eindeutiges Ergebnisversprechen: Weniger Probleme und mehr Qualität sind die beiden am häufigsten genannten Nutzen für den Kunden, mit denen sich die Sicherheitsdienstleister nicht zuletzt im Markt differenzieren wollen.

Studienbezug

Die Lünendonk®-Marktsegmentstudie 2011 "Führende Sicherheitsdienstleister in Deutschland", in die 36 Anbieter einbezogen wurden, ist zum Preis von 1.500,- Euro (zzgl. Mehrwertsteuer, inklusive Versand als PDF-Datei) ab sofort unter www.luenendonk.de zu beziehen.

Die Lünendonk®-Studien gehören als Teil des Leistungsportfolios der Lünendonk GmbH zum "Strategic Data Research" (SDR). In Verbindung mit den Leistungen in den Portfolio-Elementen "Strategic Roadmap Requirements" (SRR) und "Strategic Transformation Services" (STS) ist Lünendonk in der Lage, ihre Beratungskunden von der Entwicklung der strategischen Fragen über die Gewinnung und Analyse der erforderlichen Informationen bis hin zur Aktivierung der Ergebnisse im operativen Tagesgeschäft zu unterstützen.

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