Akzeptanz der Kundenunternehmen für Gesamtdienstleistungen steigt

Business Innovation/Transformation Partner (BITP)

(PresseBox) (Kaufbeuren, ) .
- Gesamtdienstleister werden häufig für Managementberatungsprojekte beauftragt
- Hoher Bekanntheitsgrad in der Wirtschaft
- BITP-Konzept verbessert nachweislich Qualität von Geschäfts- und IT-Prozessen
- Lünendonk®-Studie kostenfrei verfügbar

Die Vergabe von Beratungs- und ITDienstleistungsaufträgen sowie kompletter Geschäftsprozesse an externe Dienstleister hat sich in den letzten Jahren stark verändert. So liegt der Anteil so genannter Business Innovation/Transformation Partner (kurz: BITP) beziehungsweise Gesamtdienstleister am Budget für externe Dienstleister im Jahr 2011 im statistischen Mittel bei etwa 30 Prozent (Mittelwert 2010: 27 %). Dies wird durch die Ergebnisse einer aktuellen Analyse des Einkaufsverhaltens großer internationaler Unternehmen deutlich, die in der Lünendonk®-Studie 2011/2012 "Business Innovation/Transformation Partner - Wertbeitrag durch Gesamtdienstleistungen" enthalten sind. Die Studie ist ab sofort kostenfrei verfügbar.

Für diese Studie hat Lünendonk 131 Entscheider für Auswahl und Beauftragung von Beratungs- und IT-Dienstleistungen (darunter 70 CIOs und 37 Einkaufsleiter) in 131 Großunternehmen, Konzernen sowie Unternehmen des gehobenen Mittelstands nach dem Wertbeitrag durch Gesamtdienstleistungen in ihren Unternehmen befragt.

Definition BITP-Begriff

Unter Business Innovation/Transformation Partnern sind Service- Anbieter zu verstehen, die mehr als 60 Prozent ihres Umsatzes mit einer Kombination aus Beratung und Dienstleistungen erwirtschaften. Von diesen Umsätzen entfallen jeweils mindestens zehn Prozent auf die vier Leistungskategorien Management- beziehungsweise IT-Beratung, Systemrealisierung beziehungsweise -integration, IT-Outsourcing sowie Business Process Outsourcing.

Eine solche integrierte Portfolio-Struktur befähigt diese Anbietergruppe, den Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu beraten und Strategie- und Fachkonzepte mittels Change-Management-Methoden sowie IT-Kompetenzen in die Organisations- und IT-Prozesse zu transformieren. Darüber hinaus übernehmen Gesamtdienstleister häufig den Betrieb kompletter Geschäftsprozesse, wie beispielsweise Teile der Finanzbuchhaltung sowie des Einkaufs oder die komplette Lohn- und Gehaltsabrechnung.

Gesamtdienstleister werden häufig für Managementberatung beauftragt

"Besonders hoch ist der Einsatz von Gesamtdienstleistern in der Management- beziehungsweise IT-Beratung, beim klassischen ITOutsourcing sowie beim Betrieb kompletter Geschäftsprozesse", beobachtet Thomas Lünendonk, Inhaber der Lünendonk GmbH, die aktuelle Marktsituation.

Den größten Anteil der Aufträge an Gesamtdienstleister vergeben die analysierten Kundenunternehmen mit durchschnittlich 40,2 Prozent beim Outsourcing der IT-Infrastruktur, gefolgt vom Betrieb kompletter Geschäftsprozesse (BPO) mit einem durchschnittlichen Anteil von 39,2 Prozent. Für knapp 37 Prozent der Aufträge für Strategie- und Managementberatung, Organisations- und Prozessberatung sowie für das Outsourcing von Applikationen nutzen die analysierten Kundenunternehmen ebenfalls Gesamtdienstleister. Dies zeigt, dass Großunternehmen und Konzerne bei einer Vielzahl von Projekten nicht mehr zwischen Konzeption des Beratungskonzeptes und dessen Umsetzung in die Fach- und IT-Prozesse trennen, sondern diese Teilaufgaben als Gesamtpaket vergeben. Die steigende Abhängigkeit von Unternehmens- und Fachstrategien von den IT-Prozessen verstärkt die Nachfrage nach Anbietern, die sowohl Beratungskonzepte entwickeln als auch die entsprechenden IT-Strukturen optimieren können.

Hoher Akzeptanzgrad in der Wirtschaft

"Die Interviews mit den Entscheidern für den Einkauf von Gesamtdienstleistungen haben somit bestätigt, dass das BITP-Konzept in der deutschen Wirtschaft mittlerweile einen stabilen Bekanntheits- und Akzeptanzgrad erreicht hat und als Dienstleistungskonzept einen wichtigen Wertbeitrag für den Geschäftserfolg der Kundenunternehmen einnimmt", interpretiert Mario Zillmann, Senior Consultant und Studienautor, das Einkaufsverhalten großer internationaler Unternehmen. Auf einem hohen Niveau liegt demnach die Akzeptanz des BITPAnsatzes bei den befragten Entscheidern. Bezogen auf Großunternehmen und Konzerne rangiert die durchschnittliche Beurteilung des Service- Konzepts bei 2,26 (Skala 1="gefällt mir sehr gut" bis 5="gefällt mir gar nicht").

Hinsichtlich der Frage, ob sich das BITP-Konzept für den gehobenen Mittelstand eignet, sind die Studienteilnehmer mit einer durchschnittlichen Bewertung von 2,84 verhalten positiv. Allerdings haben sich knapp 40 Prozent der Befragten bei dieser Frage "neutral" zum Einsatz von BITP im gehobenen Mittelstand geäußert. In der Analyse der Unternehmen aus dem gehobenen Mittelstand (bis 2.500 Mitarbeiter) ergibt sich eine höhere Zustimmung zur Aussage, dass der BITP-Ansatz von Unternehmen aus dem gehobenen Mittelstand erfolgreich adaptiert werden kann (Mittelwert: 2,7).

BITP-Konzept steigert Qualität und Effizienz der Geschäftsprozesse

Die positive Akzeptanz sowie der hohe Einsatzgrad von Gesamtdienstleistern in den untersuchten Unternehmen drücken sich auch in der Bewertung der befragten Entscheider hinsichtlich der Ergebnisqualität der Gesamtdienstleister aus. Insbesondere die "Qualität der IT-Prozesse" ist aus Sicht der von Lünendonk befragten Studienteilnehmer ein Mehrwert, den BITP den Kunden bieten. Auf einer Skala von "1=sehr wichtig" bis 5="überhaupt nicht wichtig" wurde die "Qualität der IT-Prozesse" im Durchschnitt mit 1,85 von allen Auswahldimensionen am höchsten bewertet. Im Hinblick auf die "Qualität und Effizienz der Geschäftsprozesse" liegt der Wertbeitrag des BITP-Konzepts bezüglich des Geschäftserfolgs der analysierten Unternehmen nahezu gleich auf (Mittelwert: 1,95).

Die unabhängige und neutrale Lünendonk®-Studie 2011/2012 "Business Innovation/Transformation Partner - Wertbeitrag durch Gesamtdienstleistungen" steht kostenfrei unter www.luenendonk.de zur Verfügung. Sie ist in fachlicher Zusammenarbeit mit den Beratungs- und IT-Dienstleistungsunternehmen Accenture, Capgemini, IBM, Rödl Consulting sowie T-Systems entstanden.

Die Lünendonk®-Studien und Publikationen gehören als Teil des Leistungsportfolios der Lünendonk GmbH zum "Strategic Data Research" (SDR). In Verbindung mit den Leistungen in den Portfolio- Elementen "Strategic Roadmap Requirements" (SRR) und "Strategic Transformation Services" (STS) ist Lünendonk in der Lage, ihre Beratungskunden von der Entwicklung der strategischen Fragen über die Gewinnung und Analyse der erforderlichen Informationen bis hin zur Aktivierung der Ergebnisse im operativen Tagesgeschäft zu unterstützen.

Lünendonk GmbH

Die Lünendonk GmbH, Gesellschaft für Information und Kommunikation (Kaufbeuren), untersucht und berät europaweit Unternehmen aus der Informationstechnik-, Beratungs- und Dienstleistungs-Branche. Mit dem Konzept Kompetenz3 bietet Lünendonk unabhängige Marktforschung, Marktanalyse und Marktberatung aus einer Hand. Der Geschäftsbereich Marktanalysen betreut die seit 1983 als Marktbarometer geltenden "Lünendonk®-Listen und -Studien" sowie das gesamte Marktbeobachtungsprogramm.

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