"Was - Wie - Wer" - Münchner BWL-Forscher erneut international ausgezeichnet

(PresseBox) (München, ) Die Academy of Management (AOM) hat im Vorfeld ihrer jährlich stattfindenden Konferenz einen Artikel von Thorsten Grohsjean und Tobias Kretschmer vom Institut für Kommunikationsökonomie der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in Zusammenarbeit mit Christain Deszö von der University of Maryland mit einer Veröffentlichung in den "Best Paper Proceedings" ausgezeichnet.

In Ihrer Studie "The what, the who, and the how: coordination experience and team performance in the electronic game industry" analysieren die drei Autoren die Auswirkungen von zwei alternativen Koordinationsmechanismen auf die Leistung von mehr als 2100 Entwicklerteams von elektronischen Spielen. Dabei finden sie heraus, dass sowohl die Erfahrung mit firmenspezifischen Koordinationsroutinen als auch Koordinationserfahrung im Allgemeinen einen positiven Einfluss auf die Teamleistung haben. Überraschenderweise stellen die Forscher außerdem fest, dass der positive Effekt unabhängig davon ist, ob die Teammitglieder vorher schon gemeinsam an einem Projekt zusammen gearbeitet haben oder nicht.

Während der Arbeit an ihrer Studie konnten die Forscher am eigenen Leib die Tücken ihres Untersuchungsgegenstandes erfahren. "Da wir nur eine Woche gemeinsam an einem Ort an dem Projekt gearbeitet haben und ansonsten verteilt in München bzw. Washington saßen, haben wir gemerkt, wie wichtig und wie gleichzeitig schwierig Koordination und Kommunikation für den Erfolg eines Projektes sind." sagt Thorsten Grohsjean von der Fakultät für Betriebswirtschaft der LMU in München.

Die Academy of Management (AOM) ist die größte und älteste Gelehrtengesellschaft der Welt, die sich mit den Themen Management und Organisationen beschäftigt. Die 1936 von zwei Professoren gegründete Vereinigung zählt derzeit knapp 19.000 Mitglieder aus 101 Nationen. Mit der Best Paper Auszeichnung ehrt die AOM die 10% besten Artikel, die zur Konferenz eingereicht wurden. Im letzten Jahr waren es mehr als 5700 Beiträge, die zur Auswahl für die Jury standen. Die Konferenz findet in diesem Jahr vom 6. - 10. August in Montreal, Kanada statt.

Die Autoren

Tobias Kretschmer ist Professor für Betriebswirtschaftslehre mit besonderer Berücksichtigung der Kommunikationsökonomie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Vor Antreten der Professur im September 2006 war er Dozent (Lecturer) an der London School of Economics (2001 - 2006) und Post-Doc an INSEAD (2000 - 2001), Fontainebleau. Professor Kretschmer promovierte in Volkswirtschaftslehre an der London Business School und studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen.

Thorsten Grohsjean ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Institut für Kommunikationsökonomie. Er ist ferner Gastdozent an der Hongkong University und war 2009 drei Monate als Gastwissenschaftler an der Universität Maryland. Er studierte Betriebswirtschaft in Mannheim und hat einen MBR-Abschluss der Ludwig-Maximilians-Universität München

Über die Fakultät für Betriebswirtschaft

Die Fakultät für Betriebswirtschaft ist eine der 18 Fakultäten der LMU und deckt mit ihren 19 Professuren die wesentlichen Felder der modernen Betriebswirtschaftslehre ab. Die Fakultät bietet ein umfassendes und sowohl theoretisch fundiertes als auch praxisnahes Lehrangebot, ist in der Forschung international sichtbar und verfügt über eine moderne Infrastruktur sowie sehr gute Kontakte in die Praxis. Mehr Informationen finden Sie unter www.bwl.lmu.de

Ludwig-Maximilians-Universität München

In 18 Fakultäten forschen und lehren rund 650 Professorinnen und Professoren sowie etwa 2.500 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie bieten ein breites und ausdifferenziertes Spektrum aller Gebiete des Wissens von Geistes- und Kultur- über Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bis hin zur Medizin und den Naturwissenschaften. Die Forschungsbilanz der LMU spricht für sich: Sie ist an 26 Sonderforschungsbereichen, finanziert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, beteiligt.. Dieses Angebot nutzen zurzeit rund 44.000 Studierende, davon rund 18 Prozent aus dem Ausland.

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