Thüringen als Hinterland-Drehscheibe der großen Seehäfen

(PresseBox) (Eisenach, ) Ein Leercontainerdepot in Thüringen wäre die optimale Lösung für eine effiziente Containerlogistik in Mitteldeutschland. Aber auch die Bündelung von Containertransporten schafft positive Skaleneffekte. Um solche Lösungsansätze für die Leercontainerlogistik zu erörtern, lud das Logistik Netzwerk Thüringen am 01.11.2010 Vertreter von Containerund Binnenterminals, Logistikdienstleister und Spediteure sowie Unternehmen mit Containerumschlag zu einer Gesprächsrunde bei der LINDIG Fördertechnik GmbH in Krauthausen ein.

In Ritschenhausen treffen in Spitzenzeiten bis zu 20 Überseecontainer pro Monat mit Trockengemüse, Kräutern, Gewürzen, Pilzen und Hülsenfrüchten zur Verarbeitung in einer der modernsten Betriebe Europas ein. Um im harten Wettbewerb bestehen zu können, muss die Logistikkette reibungslos funktionieren und kostenoptimal aufgestellt sein. Hierfür verantwortlich ist Matthias Lorenz, Logistics Manager der Kündig Nahrungsmittel GmbH & Co. KG. "Wenn die Container nach der Entladung von anderen Unternehmen für den Export weiterverwendet würden, könnten sich sicher weitere Kosteneinsparungen realisieren lassen.", so Lorenz.

Mit dieser Problematik beschäftigt sich das Unternehmen aus Südthüringen nicht allein. Deshalb folgten neben Unternehmen mit Containerumschlag Vertreter von Container- und Binnenterminals, Logistikdienstleister und Spediteure der Einladung des Logistik Netzwerk Thüringen, um Lösungsansätze für mehr Effizienz im Containerhandling zu finden. Dabei fanden sich erste Synergien für die Übernahme von Containern. Des Weiteren stellte sich heraus, dass die Verfügbarkeit von Leercontainern für den Export am Standort Thüringen erhebliche Einsparungen nach sich ziehen würde. Dafür gilt es nun einen Reeder zu gewinnen.

"Ziel der Gesprächsrunde war in erster Linie", so Sven Lindig, Vorstandsmitglied des Logistik Netzwerk Thüringen und Geschäftsführer der LINDIG Fördertechnik GmbH, "alle Akteure an einen Tisch zu bringen und die Problematik konstruktiv zwischen Anbietern und Nutzern zu diskutieren."

Das dies gelungen ist, darüber sind sich die Teilnehmer einig und werteten die Veranstaltung als Erfolg. Thüringen könnte sich als Hinterland-Drehscheibe für die großen deutschen Seehäfen etablieren, wenn alle Akteure enger zusammenarbeiten. Der erste Schritt hierfür ist mit dieser Gesprächsrunde getan. Man verabredete sich, das Thema in weiteren Runden zu vertiefen und mit starken Argumenten einen Reeder für Thüringen zu gewinnen.

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