LMZ Soft AG betreut und berät bei Umstellung auf weitere Module der Klinikmanagementsoftware KIM SYSTEM XP

Einführung elektronischer orthopädischer Behandlungspfade bei den Michels Kliniken

(PresseBox) (Saalfeld, ) Bereits seit zehn Jahren arbeiten die Michels Kliniken mit der Kliniksoftware KIM SYSTEM XP des mittelständischen Systemhauses LMZ Soft AG. Um die Prozessabläufe weiter zu optimieren und den Dokumentenaufwand beim Verordnen der Rehabilitationsleistungen zu senken, bestand der Wunsch, eine Umstellung auf ein softwarebasiertes System vorzunehmen. LMZ Soft bot dieses mit dem voll integrierten KIM SYSTEM XP an. Betreut wurde dieses Projekt durch Martin Keunecke, Verwaltungsleiter der Brandenburg Klinik im Verbund der Michels Kliniken und Herrn Dirk Zunkel, Vorstand der LMZ Soft AG.

In einem mehrere Monate dauernden Prozess setze das Team von LMZ gemeinsam mit Verwaltung und IT der Michels Kliniken dieses anspruchsvolle Projekt um. Die Reform zum papierlosen Verordnen und damit auch zum de facto papierlosen Betrieb gelang und Mitarbeiter sowie Patienten profitieren seitdem von effektiverer Behandlung und reibungslosen Abläufen.

Die Michels Kliniken

Die Michels Kliniken sind ein modernes, familiengeführtes Unternehmen im Gesundheitswesen mit insgesamt über 2.000 Mitarbeitern. In sechs Rehabilitationskliniken im Raum Sachsen, Berlin-Brandenburg und Niedersachsen bietet die Michels Kliniken Berlin-Brandenburg Verwaltungsgesellschaft mbH Rehabilitationsleistungen in den Fächern Neurologie, Orthopädie, Kardiologie, Pulmologie, Dermatologie, Onkologie, Pädiatrie und Psychosomatik an. Ihren Auftrag sieht sie darin, eine an Leitlinien orientierte Behandlung zu realisieren, die sich in die Leistungen der erstbehandelnden Akutkrankenhäuser und der nachbehandelnden niedergelassenen Mediziner einfügt. Ziel ist stets, Gesundheit zu fördern, Krankheitsfolgen abzubauen und zur beruflichen und sozialen Teilhabe des Rehabilitanden nachhaltig beizutragen. Dabei strebt das Unternehmen permanent danach, sich mit innovativen Konzepten am Behandlungsprozess der Patienten zu beteiligen und ein zuverlässiger Partner für Rentenversicherungen, gesetzliche Krankenversicherungen und Berufsgenossenschaften zu sein. Kern der Unternehmensphilosophie bildet die Realisierung übergreifender Versorgungskonzepte, bei denen Leistungserbringer aus artverwandten Bereichen durch Ansiedlung in unmittelbarer räumlicher Nähe gemeinsam als Leistungserbringer am Markt auftreten können. Zu den Michels Kliniken gehören derzeit die Brandenburg Klinik Bernau-Waldsiedlung, die Sachsenklinik Bad Lausick, das Neurologische Rehabilitationszentrum Leipzig und die daran angeschlossene Tagesklinik, die Herzog-Julius-Klinik Bad Harzburg sowie die Nordseeklinik Norderney.

Ausgangslage

Mit den bis 1999 genutzten Systemen, unter anderem Matthes und Partner sowie Arztbriefschreibung der Firma ASPI, produzierte der Geschäftsablauf im Bereich der orthopädischen Behandlungskonzepte in den Michels Kliniken enorm viel gedruckte Dokumente und war wenig flexibel. Deshalb entschloss sich die Geschäftsführung zum Wechsel auf die schon eingesetzte Klinikmanagementsoftware KIM SYSTEM XP.

KIM SYSTEM XP funktioniert nach einem einfachen "Baukastenprinzip" und deckt den gesamten Geschäftsprozess ab: Einzelne Module unterstützen Management und medizinisches Personal gleichermaßen. Als "Zentralgehirn" des Krankenhauses fließen in KIM SYSTEM XP alle Fäden zusammen.

Ziel des Einsatzes der neuen Module war die Erstellung papierloser elektronischer Verordnungen sowie die automatische Generierung ärztlicher Entlassungsberichte. Gleichzeitig sollte damit eine Verkürzung der Laufzeit des Entlassungsberichtes und die damit verbundene Erhöhung der Liquidität der Klinik erfolgen. Die Einführung der elektronischen Patientenakte stellte die

Entwickler vor große Herausforderungen, mussten doch alle Daten neu eingepflegt werden und die Umstellung ohne Datenverlust und Ausfall erfolgen. Weiterhin sollte nach der Umstellung eine detaillierte Dokumentation aller erbrachten Leistungen am Patienten leicht zu erstellen und nachzuverfolgen sein.

Umstellung

KIM SYSTEM XP umfasst die Bereiche Administration und Patientenmanagement, Medizinisches- und Ressourcen-Management sowie Workflowmanagement. Das System begleitet Arzt, Patient und Klinikverwaltung vom ersten Kontakt an auf dem Weg von Terminierung über Diagnose zu Behandlung und Nachbetreuung. In einer zentralen SQL-Datenbank führt die Software alle Informationen aus den Bereichen Reha, Akut, Ambulant, Hotel und Marketing zusammen.

In den Michels Kliniken wurden zunächst die Voraussetzungen für das elektronische Verordnen geschaffen. Dabei wurden zunächst durch die Chefärzte der orthopädischen Einrichtungen unter der Federführung von Chefärztin, Frau Dr. H.-K. Gansen aus der Sachsenklinik Bad Lausick, individuelle diagnose- und evidenzbezogene Behandlungspfade erstellt. Diese unternehmensweit einheitlichen orthopädischen Behandlungskonzepte, welche sich in vorgeschriebenen Behandlungspfaden und Verordnungsbögen im MIC widerspiegeln, bilden eine wesentliche Grundlage der Innovation. Gleichzeitig integrierte LMZ diese Verordnungen in den Workflow der Klinik und es entstand ein Modul zur papierlosen Übermittlung direkt an die Therapieplanung.

Die Einführung einer durchgängigen Leistungsdokumentation wurde durch die unternehmensweite Einführung der LMZ Leistungserfassung mittels Barcodes erreicht. Die entsprechende Zusammenstellung erfolgt im MIC. Mit der Einführung einer Dokumentation mittels Fragebogen und einer daraus resultierenden automatischen Generierung von Dokumenten, insbesondere des ärztlichen Entlassungsberichtes, strafften LMZ und die Michel Kliniken die Arbeitsabläufe enorm und konnten dabei weitere Einsparungen finanzieller und zeitlicher Ressourcen generieren.

Betrieb und bessere Abläufe Im Bereich der Therapie trug die komplette Integration der elektronischen Therapieplanung in eine elektronische Patientenakte (MIC) wesentlich zur Vereinfachung bei. Einfach dokumentieren Mitarbeiter nun Therapietermine online im MIC. Angestellte aller Bereiche der Klinik greifen vollkommen transparent auf diese Patiententermine im MIC zu. Ebenfalls integriert wurde die komplette Pflegeplanung- und Dokumentation, bereits in der Therapieplanung werden Pflegemaßnahmen eingegliedert.

KIM SYSTEM XP fasst alle Daten einheitlich in einer MSSQL Datenbank zusammen. Derzeit arbeiten mit KIM SYSTEM XP allein in der Brandenburgklinik ca. 300 Mitarbeiter und in allen Michels Kliniken ca. 600. Alle Michels Kliniken setzen einheitlich auf die integrierte Lösung LMZ KIM System XP. LMZ überwacht und wartet alle Module der Michels Kliniken leicht erreichbar aus der Firmenzentrale in Saalfeld.

Fazit/Zitate

"Insgesamt wurde unser gesamtes Management deutlich effektiver und Ressourcen werden nun effizienter und zielgerichteter eingesetzt" erklärt Martin Keunecke, Verwaltungsleiter der Brandenburg Klinik und Mitglied des Qualitätsmanagements der Michels Kliniken.

"Medizinische Einrichtungen müssen immer wirtschaftlicher arbeiten und freuen sich daher entsprechend über unsere Unterstützung", bekräftigt Dirk Zunkel, Vorstand der LMZ Soft AG.

LMZ-SOFT AG

Das mittelständische Softwareunternehmen aus Saalfeld entwickelt und realisiert bereits seit 1993 kundenspezifische Softwarelösungen im Bereich des klinischen Gesundheitswesens. Aktuell stellen 22 Mitarbeiter fundiertes Knowhow auf dem Gebiet der Softwareentwicklung und der Abbildung von Geschäftsprozessen in Rehabilitationseinrichtungen, Kliniken, Bäder- und Mischbetrieben zur Verfügung. Mit KIM SYSTEM XP etablierte LMZ Soft eine der umfassendsten Softwarelösungen auf dem Markt. Durch den modularen Aufbau dieser Klinik-Software reagieren Nutzer jederzeit auf veränderte Marktsituationen und gesetzliche Rahmenbedingungen. Die Leistung von LMZ umfasst die Konzeption, Planung und Durchführung kundenspezifischer Projekte, die Einweisung und Schulung autorisierter Mitarbeiter sowie die weiterführende Betreuung und Wartung über Hotline und Fernwartung. Gegenwärtig betreut LMZ SOFT mehr als 160 Kunden aus dem medizinischen Bereich.

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