KIM SYSTEM XP im Asklepios Klinikum Bad Abbach

Erfolgreiche Implementierung in zwei Klinikbereichen

(PresseBox) (Saalfeld, ) Mehrere Gründe motivierten die Mitarbeiter im Asklepios Klinikum Bad Abbach, KIM SYSTEM XP zu nutzen. Neben der Einführung einer Therapieplanung mit automatischer Stapelplanung stand auch die Verbesserung der Prozessqualität und Dokumentation in mehreren Bereichen im Vordergrund: Diese sollte bei den Therapieplänen der Patienten und auch bei den Behandlungsplänen der Therapeuten erhöht werden. Gleichzeitig war die Verbesserung der Transparenz in der gesamten Therapieplanung ein wichtiger Punkt bei der Neuausrichtung. Parallel dazu startete die barcodegestützte Leistungserfassung und Dokumentation. Die medizinischen Behandlungspfade wurden in elektronischen Verordnungen abgebildet um die internen Abläufe zu optimieren. Genügend Gründe für die Einführung einer neuen Software im Asklepios Klinikum Bad Abbach: "Unsere IT war reif für eine neue Anwendung, da kam der Kontakt zu LMZ genau richtig", berichtet Sven Oelkers, Assistent der Geschäftsführung am Klinikum Bad Abbach. Nach einer intensiven Marktsondierung entschied sich die Klinik für die Lösung der LMZ SOFT AG, da sie die Anforderungen am besten abbildet. Schnell einigten sich die Beteiligten auf die Rahmenbedingungen. Geplanter Starttermin für den laufenden Einsatz und Echtbetrieb war der 1. März 2009 - und der wurde erfolgreich gehalten.

Das Asklepios Klinikum Bad Abbach

Das Asklepios Klinikum Bad Abbach besteht aus einem Akutkrankenhaus mit Abteilungen für Orthopädie und Rheumatologie/Klinische Immunologie mit 225 Betten einerseits sowie einem Zentrum für orthopädische und rheumatologische Rehabilitation mit 268 Betten andererseits. Patienten haben die Möglichkeit, Krankenhaus- und Rehabilitationsbehandlung am selben Ort durchzuführen. In Bad Abbach werden pro Jahr rund 5.300 stationäre Behandlungen, mehr als 450 ambulante Operationen sowie 10.000 ambulante Behandlungen in der orthopädischen Hochschulambulanz durchgeführt. Darunter fallen in der Orthopädie etwa allein 2008 604 Hüftgelenkoperationen, 731 Kniegelenkersatzeingriffe, 912 Arthroskopien mit Folgemaßnahmen sowie 404 Wirbelsäuleneingriffe. In der Rehaklinik werden circa 4.800 Patienten pro Jahr behandelt. Ende der 90er-Jahre erfolgte die Anbindung der I.Orthopädischen Klinik an die Universität Regensburg und ihre Integration in deren Lehr- und Forschungsbetrieb. Im April 2006 wurde die Zusammenarbeit ausgeweitet: Der neue Chefarzt der Klinik und Poliklinik für Rheumatologie/Klinische Immunologie Prof. Dr. Martin Fleck ist gleichzeitig verantwortlich für den Forschungs- und Lehrbetrieb seines Fachgebiets an der Universität Regensburg. Diese enge Verzahnung von Wissenschaft und Klinik garantiert den Patienten eine Behandlung, die stets den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht. Auch die Klinik und Poliklinik für Orthopädie ist seit Juni 2000 in den Lehr- und Forschungsbetrieb der Universität Regensburg integriert. Ihr Direktor Prof. Dr. med. Dr. h. c. Joachim Grifka ist gleichzeitig Inhaber des Lehrstuhls für Orthopädie. Für akute Erkrankungen und Verletzungen der Knochen und Gelenke gewährleistet die Orthopädische Klinik eine 24-Stunden- Notfallversorgung mit OP-Bereitschaft. Die Physikalisch Therapeutische Ambulanz rundet das Konzept der umfassenden therapeutischen Behandlungen im gesamten Klinikum ab.

Für hervorragendes Qualitätsmanagement wurden 2007 sowohl das Fachkrankenhaus als auch das Rehazentrum in zwei getrennten Prüfungen mit dem KTQ-Siegel ausgezeichnet. Das Zertifikat der Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ) garantiert Patienten eine optimale Versorgung von der Aufnahme bis zur Entlassung. Seit Herbst 2004 ist das Klinikum im Verbund der Asklepios Kliniken, dem führenden privaten Klinikbetreiber mit über 100 Einrichtungen in Deutschland, Europa, den USA und künftig auch in China.

Herausforderungen

Medizinische Einrichtungen wie die Asklepios Klinik in Bad Abbach müssen immer wirtschaftlicher arbeiten und freuen sich daher über entsprechenden Support im Softwarebereich. Genau hier unterstützt die LMZ Soft AG mit einer innovativen Softwarelösung, die das Klinik-Informations-Management vollständig abbildet. Die neue Software umfasst die Bereiche Administration und Patientenmanagement, Medizinisches- und Ressourcen-Management sowie Workflowmanagement. Das System begleitet Arzt, Patient und Klinikverwaltung vom ersten Kontakt an auf dem Weg von Terminierung über Diagnose zu Behandlung und Nachbetreuung. Die Consultants standen vor der Herausforderung, gleich mehrere Tools von KIM SYSTEM XP in Bad Abbach zu installieren: neben dem Medizinischen InfoCenter mit Modul für Elektronisches Verordnen und Auftragsmanagement auch die Therapieplanung, die Medizinische Leistungserfassung und die HL7-Schnittstelle zum patientenführenden System. Vorher war in Bad Abbach eine Eigenlösung für Therapieplanung und elektronisches Verordnen im Einsatz. Hinzu kam als Besonderheit die gleichzeitige Implementierung in zwei Bereichen der Klinik: der Akutklinik und der Rehaklinik sowie die Anbindung an das patientenführende System. Auch die Anbindung an ein vorhandenes KIS stellte eine weitere Ausnahme dar.

Nach einem "Baukastenprinzip" arrangiert, deckt die Software den gesamten Geschäftsprozess ab: Einzelne Module unterstützen Management und medizinisches Personal gleichermaßen. Als zentrales Modul fließen im ersten wichtigen Baustein, für Administration und Patientenmanagement, alle Fäden zusammen. Eine zentrale SQLDatenbank führt alle Informationen aus den Bereichen Reha, Akut, Ambulant und Marketing. Als zweiter wichtiger Bestandteil fungiert das Medizinische- und Ressourcen-Management. Dieses Tool verwaltet und unterstützt bei Therapieplanung, Leistungserfassung und elektronischer Patientenakte. Ärzte, Pfleger und Therapeuten erhalten schnell und übersichtlich Einblick in die Patientenakte, praktische Checklisten unterstützen Therapieplanung und Behandlung.

Reibungsloser Betrieb

Die gesamte Planungsphase der Implementierung dauerte vom September 2008 bis März 2009. Zahlreiche Schulungen während und nach der Implementierung bereiteten die Mitarbeiter auf den Umgang mit dem neuen System vor. Nach der erfolgten Implementierung nutzen etwa 50 Mitarbeiter regelmäßig die neuen Software-Tools. Die IT-Infrastruktur gliedert sich in Zentraler Fileserver, Zentraler Datenbankserver und Fat Clients. Der gesamte Umstellungsprozess verlief reibungslos, "Wir haben selten so geradlinige Projekte, aber hier lief es rund und ohne größere Probleme konnte die Klinik unsere Software nutzen", erklärt Dirk Zunkel, Vorstand der LMZ Soft AG. "Die Betreuung durch LMZ war hervorragend, jederzeit war der korrekte Ansprechpartner da und konnte effektiv weiterhelfen", findet auch Oelkers.

Die Klinik profitiert in erster Linie von einem einheitlichen System in beiden Kliniken. "Die Kommunikation zwischen dem interdisziplinären Team ist wesentlich vereinfacht worden, alle sind bestens informiert und können sich voll und ganz der Behandlung der Patienten widmen. Früher gab es oft Leerzeiten oder Terminüberschneidungen, nun ist unsere lückenlose Therapieplanung wesentlich effektiver. Am meisten profitieren die Patienten, die nun noch stärker im Mittelpunkt des Behandlungsprozesses stehen und nach neuestem Stand der Dinge behandelt werden können", sagt Sven Oelkers.

LMZ-SOFT AG

Das mittelständische Softwareunternehmen aus Saalfeld entwickelt und realisiert bereits seit 1993 kundenspezifische Softwarelösungen im Bereich des klinischen Gesundheitswesens. Aktuell stellen 22 Mitarbeiter fundiertes Knowhow auf dem Gebiet der Softwareentwicklung und der Abbildung von Geschäftsprozessen in Rehabilitationseinrichtungen, Kliniken, Bäder- und Mischbetrieben zur Verfügung. Mit KIM SYSTEM XP etablierte LMZ Soft eine der umfassendsten Softwarelösungen auf dem Markt. Durch den modularen Aufbau dieser Klinik-Software reagieren Nutzer jederzeit auf veränderte Marktsituationen und gesetzliche Rahmenbedingungen. Die Leistung von LMZ umfasst die Konzeption, Planung und Durchführung kundenspezifischer Projekte, die Einweisung und Schulung autorisierter Mitarbeiter sowie die weiterführende Betreuung und Wartung über Hotline und Fernwartung. Gegenwärtig betreut LMZ SOFT mehr als 160 Kunden aus dem medizinischen Bereich.

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