LinuxTag 2010

Lizenz zum Sparen: Der Business- und Behördenkongress auf dem LinuxTag 2010 weist Wege aus den Fesseln unflexibler Softwareangebote

(PresseBox) (Berlin,, ) Am 9. und 10. Juni 2010 dreht sich beim 10jährigen Jubiläum des Business und Behördenkongresses alles um den Einsatz freier Software in Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen.In zwei parallel angelegten Vortragsreihen beleuchten erfahrene Anwender, Distributoren und IT-Fachleute in Erfahrungsberichten, Case Studies und persönlichen Eindrücken wie die Einführung quelloffener Software vielfältige Potentiale freisetzt. Der zweitägige Kongress ist eingebettet in die größte Veranstaltung für Linux und Freie Software in Europa: dem LinuxTag, der vom 9. bis 12. Juni 2010 auf dem Messegelände unter dem Funkturm in Berlin stattfindet.

Dass die Migration auf Linux nicht nur Einsparungspotential birgt, sondern auch Ressourcen schonend ist, zeigt der Erfahrungsbericht von Immobilienscout24.de, dem größten Immobilien-Portals Europas. Bei laufendem Betrieb haben die Berliner den Wechsel von Windows-Servern auf eine Linux-Umgebung vollzogen und damit den Energieverbrauch um 25 Prozent gesenkt, während die Hardware-Kosten pro Server um 60 Prozent gedrosselt wurden. Im Vortrag "SAP goes Open Source" zeigen Ruth Heidingsfelder und Stefan Müller Möglichkeiten auf, wie Anwender durch die Nutzung offener Schnittstellen bestehende Lizenzsoftware auf individuelle Bedürfnisse anpassen, ohne neue Anwendungen kaufen zu müssen.

IT-Strategen aus öffentlichen Verwaltungen freuen sich auf den Vortrag von Florian Schießl aus dem Projekt LiMux München. Er referiert über die Einführung der offenen Software Open Office in die Verwaltungsprozesse der bayerischen Landeshauptstadt. Christian Stimming und Dr. Claudia Neumann geben einen Einblick, wie die Finanzverwaltung Gnu-Cash die Buchhaltung kleiner Unternehmen unterstützt. Die Ärztin Dr. Neumann berichtet außerdem, wie sie Linux in Anwendungen mit der Gesundheitskarte einführt. Im Vortrag "Ihr macht ja alles kaputt!" beleuchtet Referent Sven Grounsell die sozialen Aspekte, die bei der Migration auf Linux eine Rolle spielen. Von gleich 13.000 Clients unter Linux berichtet Dr. Martin Deeg vom IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit.

"Wir wissen, dass besonders Behörden und innovative Unternehmen Open Source interessiert beobachten. Doch oft fehlen Hintergrundinformationen und der persönliche Austausch zu dem Thema. Das bietet der Businessund Behördenkongress auf dem LinuxTag", erläutert Nils Magnus, Program-Chair des Veranstalters LinuxTag e. V., das seit zehn Jahren erfolgreich durchgeführte Konzept. "Länger als jede andere Veranstaltung im europäischen Raum bringen wir als unabhängige Veranstaltung Lösungsanbieter und Anwender, Systemverantwortliche und Entscheidungsträger zusammen." Diesen Anspruch unterstreicht auch die langjährige Zusammenarbeit mit vielen Bundesbehörden wie dem Auswärtigen Amt, dem Bundesministerium des Innern oder dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik sowie kommunalen Behörden wie der Landeshauptstadt München.

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