Neues Einsatzfeld für Linde Reach Stacker

Linde Reach Stacker handeln Turmsegmente und Fundamente von Windkraftanlagen der Firma SIAG Schaaf Industrie AG

(PresseBox) (Aschaffenburg, ) Dass Reach Stacker nicht nur unverzichtbare Helfer beim Containerhandling sind, sondern auch mächtige Stahlturmsegmente transportieren können, beweisen Linde Reach Stacker seit Mitte Mai bei der SIAG Schaaf Industrie AG mit Hauptsitz in Dernbach/Westerwald. SIAG, einer der international führenden Zulieferer der Windenergiebranche, entschloss sich, in Zukunft Schwerstapler für die nicht kranbestrichenen Lagerflächen einzusetzen und fand in Linde Material Handling und der Günsel Fördertechnik und Fahrzeugbau die idealen Partner. Der Staplerhersteller Linde MH hat sich mit der Entwicklung der neuen Reach Stacker-Lösung ein weiteres, wachstumsstarkes Einsatzfeld für sein Schwerstaplergeschäft erschlossen. Denn die speziell für SIAG konzipierten Fahrzeuge Linde C4535 TL mit 45 Tonnen Tragfähigkeit sind mit einer Wechselvorrichtung am Teleskoparm ausgerüstet, die das Anbringen unterschiedlichster Anbaugeräte erlaubt.

Die Idee, die maximal 31 Meter langen und bis zu 75 Tonnen schweren Stahlmasten für Windkraftanlagen sowie die bis zu 25 Tonnen schweren Turmfundamente mit einem Durchmesser von 3,5 bis 4,5 Meter nicht mehr wie bisher mit Portalkränen aufzunehmen, zu transportieren, zu stapeln und zu verladen, sondern auch Schwerstaplern diese Aufgabe zu übertragen, gab es bei SIAG bereits seit Jahren. Als dann notwenige Lagerplatzerweiterungen an den Standorten von SIAG anstanden, nahm das Unternehmen die konkrete Umsetzung in Angriff. Bereits in ersten Gesprächen zwischen Thomas Forberg, Leiter Konservierung, Montage und Versand bei SIAG, und Timm Megerlin, Verkaufsleiter Linde Heavy Truck für Europa und Nordamerika bei Linde Material Handling, sowie Jürgen Eckert, Verkaufsberater des Linde-Vertragspartners Günsel Fördertechnik und Fahrzeugbau auf der Messe CeMAT 2008 in Hannover, stieß die Idee auf großes Interesse. Schon kurze Zeit später begann die technische Umsetzung der Idee. Unter Führung der Linde Heavy Truck Divi-sion mit Sitz in Merthyr Tydfil, Großbritannien, und in enger Abstimmung mit dem schwedischen Anbaugerätehersteller ELME Spreader AB, wurde eine spezielle Wechselvorrichtung konstruiert, die fest mit dem Teleskoparm verbunden ist und an der ein Mini-Spreader angebracht ist. In der Mitte des Mini-Spreaders befindet sich die Aufnahme für den Spezialhaken, mit dem die Turmsegmente aufgenommen werden. Über insgesamt vier definierte Aufnahmepunkte an den Ecken des Spreaders, die zudem hydraulisch verstellt werden können, werden die Fundamente sicher aufgenommen.

Mit dem kombinierten Anbaugerät lassen sich die Fundamente bis zu dreifach auf dem Lagerplatz stapeln sowie auf Transportfahrzeuge verladen. Mit zwei Reach Stackern werden die Turmsegmente von den Transportwagen angehoben und auf einen Spezialauflieger, der unter dem Turmsegment positioniert wird, abgesetzt.

Thomas Forberg ist stolz auf die Umsetzung: "Unser Ziel, mehr Flexibilität beim Transport der Komponenten zu haben und gleichzeitig die Kosten zu optimieren, haben wir erreicht. Das wir uns letztendlich für die Marke Linde entschieden haben, lag neben dem guten Preis-/Leistungsverhältnis und der feinfühligen Fahrzeugtechnik nicht zuletzt an der hervorragenden Zusammenarbeit mit unseren Partnern bei Linde MH und Günsel Fördertechnik."

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