Landwirte sparen viel Geld bei Diesel, Heizöl, Gas und Strom

Energiecheck zahlt zu 60 Prozent das Land – Antragsfrist endet am 31. März

(PresseBox) (Verden, ) Der bewusste Umgang mit Energie ist für landwirtschaftliche Betriebe sehr lukrativ, und Sparpotential gibt es reichlich. Um unnötige Kosten für Diesel, Heizöl, Gas und Strom zu vermeiden, hat die Landwirtschaftskammer Niedersachsen einen Energiecheck entwickelt, der gestern (4. März) in Verden auf dem Energietag für Landwirte vorgestellt wurde.

Zurzeit sind 96 anerkannte Energieberater in Niedersachsen unterwegs, um Sparpotentiale auszuloten und Energiekosten, die im Durchschnitt 15.600 Euro pro Betrieb und Jahr betragen, zu senken. Dazu werden alle Bereiche bzw. Teilbereiche des landwirtschaftlichen Betriebes auf den energetischen Prüfstand gestellt. Stall, Feldarbeit und Wohnhaus werden auf Schwachstellen untersucht.

Die Kosten des Checks hängen vom Aufwand ab und werden bis zu 60 Prozent vom Land Niedersachsen übernommen. Den Rest zahlt der Landwirt. Eine Investition, die sich schnell bezahlt macht. Bei Feldarbeiten mit dem Trecker sind Dieseleinsparungen von 25 bis 30 Prozent möglich. Für den niedersächsischen Durchschnittsbetrieb sind das etwa 2.400 Euro. Wie groß das tatsächliche Sparpotential ist, hängt von den individuellen Gegebenheiten des Betriebes ab.

Das gilt auch für das Energiesparen in Ställen. In einem Milchviehbetrieb mit 100 Kühen lassen sich die jährlichen Ausgaben durch ein energieoptimiertes Melken und Kühlen um bis zu 3.000 Euro reduzieren. Weitere Ersparnisse bis zu 1.600 Euro sind möglich, wenn für die Reinigung eine Anlage zur Wärmerückgewinnung eingesetzt wird. Notwendige Investitionen amortisieren sich innerhalb von wenigen Jahren.

Wer die Förderung für den Energiecheck nutzen möchte, muss sich beeilen. Die Antragsfrist endet am 31. März. Die maximale Förderhöhe beträgt 1.500 Euro. Da sich ein Betrieb drei Mal innerhalb von fünf Jahren energetisch checken lassen kann, ist in diesem Zeitraum eine Höchstförderung von 4.500 Euro möglich.

Förderanträge sind im Internet herunter zu laden (www.lwk-niedersachsen.de - Portal Förderung/Managementsysteme) oder bei den Bezirksstellen der Landwirtschaftskammer erhältlich. Dort und bei den Beratungsringen gibt es auch Informationen zu den qualifizierten Energieberatern der Region.

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