Wissenstransfer auf dem LÄMMkom-Arbeitskreis der Jugendhilfe

"Voneinander lernen und gegenseitig profitieren"

(PresseBox) (Waldshut-Tiengen, ) Im Zeichen des Wissenstransfers, gegenseitiger Anregungen und sich befruchtender Lösungsvorschläge stand der regionale LÄMMkom-Arbeitskreis der Jugendhilfe am 29. April 2010 im Landratsamt Waldshut. Projekt-Verantwortliche, Abteilungs- und Sachgebietsleiter, Systembetreuer und Sachbearbeiter kamen zusammen, um sich über den Stand zur GPA-Zertifizierung, die Einführung der Doppik und aktuelle Entwicklungen im Mündelgeld zu informieren. Im praxisnahen Kundenbericht des Landkreises Waldshut lernten die Teilnehmer Abbildungsmöglichkeiten zum Workflow des Fallmanagements in den Allgemeinen Sozialen Diensten kennen. Das erweiterte Knowhow soll nun in den kommunalen Fachbereichen aufgearbeitet, an die Bedingungen vor Ort angepasst und gewinnbringend übertragen werden.

Die Teilnehmer erfuhren, dass die Software - Zertifizierung voraussichtlich Fehler! Hyperlink-Referenz ungültig.im Sommer mit dem Prüfbericht der GPA abgeschlossen wird. Damit liegt der zentrale Baustein zur Erfüllung der in §114 /114a GemO festgelegten Anforderungen vor. Rolf Löhmann, Geschäftsstellenleiter Süd bei Lämmerzahl, erläuterte außerdem die notwendigen Schritte zum Umstieg von FIWES Classic (WAUS) auf das doppische Finanzwesen von SAP. Nach Fertigstellung und Freigabe einer speziell dafür eingerichtete Finanzschnittstelle (SoJuHKR) sollen Kommunen mit Anbindung ans Rechenzentrum Baden-Franken KIVBF den Wechsel vollziehen können. Die Terminierung richtet sich nach den Vorgaben des Rechenzentrums.

Viel Beachtung fand bei den Teilnehmern der Praxisvortrag der Jugendbehörde des Landratsamtes Waldshut. Ulrich Friedlmeier, Abteilungsleiter des ASD, zeigte, wie in den Bereichen "Jugendgerichtshilfe" und "Sozialer Dienst" eigene Workflows in der Software umgesetzt, mit Profil-Funktionen gearbeitet und frei definierbare Auswertungen zur gezielten Kontrolle und Steuerung im Jugend- und Sozialbereich genutzt werden können. Anhand automatischer Datenübernahmen in Dokumentvorlagen konnte der Waldshuter ASD-Leiter nicht nur Standardisierungsstrategien der Software aufzeigen, sondern auch eine erhebliche Arbeitserleichterung für seine Sachbearbeiter erreichen. Um das Erfolgspotenzial dieses LÄMMkom--Moduls für die Jugendhilfe voll auszuschöpfen, müssen die Kommunen das Gezeigte nun für die konkreten Bedingungen vor Ort aufarbeiten. Erst dann kann das Leistungsvermögen der Software ganz zur Wirkung kommen und effektiv genutzt werden. Dazu diskutierten die Teilnehmer in konstruktiver Atmosphäre Anregungen und Umsetzungsvorschläge.

Zum Mündelgeld erläuterte Jugendhilfebetreuer Ulrich Krämer den Stand der inhaltlichen Modul-Prüfung und zukünftige Entwicklungspotenziale, die im engen Austausch mit ausgewählten Kommunen erarbeitet und umgesetzt werden.

In den Bereichen Wirtschaftliche Jugendhilfe, Amtsvormundschaften und Unterhaltsvorschuss diskutierten die Teilnehmer intensiv geeignete Vorgehensweisen für die Tagespflege, Urkundserstellungen und Rückstandsberechnungen, Statistikverfahren und Auswertungsmöglichkeiten und das Fallmanagement, das teils gemeinsam mit der Leistungssachbearbeitung, teils getrennt davon bearbeitet wird. Der nächste Termin für den Arbeitskreis der Jugendhilfe wurde für den April 2011 im Landratsamt Karlsruhe festgelegt.

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