Kreisjugendamt Göppingen startet mit der Entscheidung für LÄMMkom ins Neue Jahr

LÄMMkom wird im Stauferkreis in den Jugendhilfebereichen neu eingeführt

(PresseBox) (Göppingen, ) Der Kreis der Burgen und Schlösser, bekannt für seinen Teil des Jakobswegs und den "Schwäbischen Grand Canyon", hat sich für den Einsatz der Software LÄMMkom im Jugendamt entschieden. Das Dortmunder Softwarehaus Lämmerzahl löst mit seiner Anwendung Prosoz 14classic (Recos) der Firma Prosoz Herten ab. In der Wirtschaftli-chen Jugendhilfe, dem Unterhaltsvorschuss, den Beistandschaften, Amtspfleg- und -vormundschaften (BAV), dem Pflegekinderdienst, den Allgemeinen Sozialen Diensten und der Kita-Verwaltung erleichtert LÄMMkom im kommenden Jahr die Bearbeitung aller Aufgabenbereiche nach dem SGB VIII. Die Software-Installation und die ersten Schulungen finden noch in diesem Jahr statt. In den wirtschaftlichen Hilfebereichen starten die Sachbearbeiter dann bereits im ersten Halbjahr 2011 in den Produktiv-betrieb. Die verbleibenden Bereiche folgen.

Eltern und Kinder, die in den 38 Städten und Gemeinden des Stauferkreises zuhause sind, werden in ihrer Entwicklung durch die kommunale Jugendhilfe Göppingen gefördert. Dazu steht Sachbearbeitern zukünftig die zentrale LÄMMkom - Datenbank und die einheitliche Benutzeroberfläche für alle Teilbereiche des SGB VIII zur Verfügung. Die vollintegrierte Lö-sung stellt die Basis für eine schnellere und medienbruchfreie Kommunikation unter den beteiligten Fachbereichen zur Verfügung. Bedarf eine Familie zum Beispiel nicht nur finan-zieller Hilfeleistungen, sondern auch der konkreten Betreuung durch den Sozialen Dienst oder anderer Hilfebereiche, stehen dem zuständigen Sozialpädagogen mit einem Mausklick alle erforderlichen und datenschutzrechtlich abgesicherten Informationen zum konkreten Fall zur Verfügung. Grundsätzlich getrennte, aber partiell zusammenarbeitende Fachbereiche finden auf diese Weise eine engere Verzahnung, die gerade in sensiblen Bereichen wie der Früherkennung und dem Kinderschutz ausschlaggebend sein kann für das Wohl der betreuten Personen.

Auch bestehende Kooperationen mit externen Beratungsstellen und Einrichtungen können auf diese Weise vertieft und ausgebaut werden. Angebote lassen sich in die in LÄMMkom integrierte neue Anbieterdatenbank genauso aufnehmen wie detaillierte Beschreibungen zu verfügbaren Plätzen und Preisen sowie Angebots-, Ausstattungs- und Personalstrukturen. Auswahl- und Vermittlungslisten, sortiert nach Kosten- oder Angebotskriterien, ermöglichen ein gezieltes Matching für jeden Fall. Jeder Hilfsbedürftige soll so die Betreuungsleistung er-halten, die genau auf seine Bedürfnisse passt und damit den größten Erfolg für eine gesunde Entwicklung verspricht. Auswertungen können nach individuellen wie auch gesetzlich vor-geschriebenen Parametern vorgenommen, teils frei konfiguriert und per Schnittstelle an sta-tistische Landesämter übermittelt werden. Das interne Berichtswesen und die Jugendhilfepla-nung profitieren von den exakten Daten insofern, als sie zu genaueren Aussagen über vor-handene und geplante Mittel, über auszubauende Strukturen und verbesserungswürdige Ab-läufe führen.

Aufgrund seines vollintegrierten, modularen und mandantenfähigen Aufbaus kann LÄMMkom nicht nur Teilbereiche eines Amtes, sondern auch unterschiedliche Ämter und Kommunen miteinander verbinden und so neben der wichtigen Verbesserung des fachlichen Austauschs zu Einsparungen im fünfstelligen Bereich führen. Die Anschaffung, Betreuung und Wartung von Insellösungen ist sogar, verglichen mit dem Erhalt einer vollintegrierten Lösung wie LÄMMkom, um ein Vielfaches höher, da in Personal, Schulungen und Pflege unterschied-licher Systeme investiert werden muss.

Von der Leistungsberechnung in allen Teilbereichen (z.B. UVG und WJH) bis zu den Zahlungen und Buchungen, von der chronologischen Abbildung eines Fallverlaufes bis zu Hilfeplanverfahren und -fortschreibungen, vom Profiling bis zur konkreten Vermittlung in geeignete Betreuungseinrichtungen oder Pflegefamilien stehen dem Landkreis Göppingen nun alle Funktionen für die Erfüllung des SGB VIII zur Verfügung.

Der Kreis hat sich dabei entschieden, die anfallenden Kosten bis Ende 2012 noch kameral abzurechnen. Im folgenden Jahr ist dann der Umstieg auf die Doppik geplant. Dann sorgt eine Schnittstelle zwischen LÄMMkom und Kirp für die Datenübermittlung ans neue kommunale Finanzmanagement.

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