Bauarbeiten an einem der wichtigsten Trinkwasserknotenpunkte in Leipzig

KWL investiert über 600.000 Euro in Versorgungssicherheit / erster Meilenstein in Probstheida geschafft

(PresseBox) (Leipzig, ) Seit Anfang Juni erneuert die KWL - Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH einen der wichtigsten Trinkwasserknotenpunkte Leipzigs. Dort treffen zwei Fernleitungen zusammen: die Trinkwasserleitung aus dem Wasserwerk Naunhof 1 und vom Hochbehälter Galgenberg. Die Naunhofer Leitung speist Trinkwasser in die Wasserversorgungsanlage Probstheida ein. Die sogenannte Galgenbergleitung verbindet den Hochbehälter Galgenberg bei Liebertwolkwitz mit dem Leitungssystem der Leipziger Innenstadt. "Dieser Leitung kommt eine herausragende Bedeutung zu, denn sie stabilisiert die Trinkwasserversorgung der Messestadt zu besonders abnahmestarken Zeiten oder beispielsweise bei einem Stromausfall in der Wasserversorgungsanlage Probstheida" sagt Mathias Wiemann, Leiter des Unternehmensbereiches Netze bei der KWL und betont: "Der reibungslose Ablauf dieser sehr anspruchsvollen Baumaßnahme ist von immenser Bedeutung für die Versorgungssicherheit in unserer Stadt".

In Versorgungssicherheit investiert

In den ersten Wochen wurde die drei Meter tiefe und etwa 560 Kubikmeter fassende Baugrube mit einem Trägerbohlwandverbau hergestellt, der durch die unregelmäßige Baugrubenform, die schwierigen Baugrundbedingungen und die unmittelbare Nähe zum Straßenbahngleis nötig wurde. Anschließend wurden die beiden 80 Zentimeter starken Hauptleitungen nebst Schieberkreuz zurückgebaut. Dafür musste das alte Rohrleitungskreuz, in dem insgesamt fünf über 2,5 Meter hohe Schieber angeordnet sind, aufgrund seiner immensen Größe in der Baugrube zerlegt werden, da es sonst nur mit einem teuren Spezialhebezeug hätte geborgen werden können. Einige Armaturen aus dem Jahr 1885 sollen später aufgearbeitet und ausgestellt werden. Nach dem Rückbau des Altbestandes wurden die neuen Rohrleitungen und Armaturen montiert. "Zur Stabilisierung des mit dem neuen Knotenpunkt verbundenen über 120 Jahre alten Leitungssystems wurden auf den ersten Metern nach der Baugrube an den Rohrverbindungen von innen Edelstahlmanschetten aufgebracht", erklärt Wiemann und fügt an: "Dieses Spezialverfahren kam zum ersten Mal in der Firmengeschichte der KWL im Trinkwasserbereich zum Einsatz und das mit Erfolg: alle Leitungen sind dicht." Bereits am vergangenen Mittwoch, dem 22. Juli, ging die Leitung zum Hochbehälter Galgenberg ans Netz, die Wiederinbetriebnahme der Naunhofer Leitung folgt am 28. Juli 2009.

Vorbereitung für Ausbauarbeiten

Die KWL realisiert die Arbeiten im Vorfeld der voraussichtlich im November 2009 in der Prager Straße startenden Ausbauarbeiten der Straße und Gleise im Abschnitt zwischen Franzosenallee und Friedhofsgärtnerei, im Zuge derer auch die Trink- und Abwasseranlagen durch die KWL erneuert werden. Um die Versorgung für diesen Zeitraum zu gewährleisten, müssen vorab die Absperrarmaturen im Schieberkreuz der beiden Fernleitungen erneuert werden, da diese aufgrund ihres hohen Alters nicht mehr voll funktionstüchtig sind. In die Erneuerung des Knotenpunktes investiert die KWL mehr als 600.000 Euro.

Regionale Firmen realisieren Maßnahmen Die Arbeiten, die die KWL über eine öffentliche Ausschreibung vergeben hat, realisieren die Firma HTR Bau GmbH und die Firma Meister GmbH aus Leipzig. Gesteuert wird die Baumaßnahme von der Bau und Service Leipzig GmbH, einer hundertprozentigen KWL-Tochter. Um ihren Anspruch einer umfassenden Sicherheit bei der Ver- und Entsorgung zu erfüllen, investiert die KWL stetig in den Ausbau und die Modernisierung ihres Leitungsnetzes und ihrer Anlagen. In den vergangenen 15 Jahren hat das Unternehmen mehr als eine Milliarde Euro in eine moderne wasserwirtschaftliche Infrastruktur investiert.

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