Kräftiger Umsatz- und Ergebnisanstieg im Jahr 2008

Wachstumskurs fortgesetzt

(PresseBox) (Kassel, ) .
- Umsatz mit 4,8 Mrd. EUR um 43% über Vorjahresniveau
- Operatives Ergebnis mit 1,34 Mrd. EUR nahezu verfünffacht
- Bereinigtes Ergebnis je Aktie bei 5,94 EUR (Vorjahr: 1,06 EUR)
- Dividendenvorschlag mit 2,40 EUR annähernd verfünffacht
- Ausblick 2009: Umsatz und Ergebnis niedriger

2008 war das mit großem Abstand beste Jahr in der über 100-jährigen Geschichte der K+S Gruppe. "Die Umsatz- und Ergebnissteigerungen sprechen für sich - aber nicht nur das, die Zahlen bestätigen uns auch, dass die K+S Gruppe für wichtige, weltweite Megatrends richtig positioniert ist. Dazu zählen vor allem zunehmende Weltbevölkerung, wachsender Fleischkonsum der Schwellenländer und damit einhergehender steigender Futtermittelbedarf sowie wachsende Nachfrage nach Biokraftstoffen. Anders ausgedrückt: Auch und gerade in Zeiten von Finanz- und Wirtschaftskrisen ist dies eine deutlich stabilere Ausgangslage als in vielen anderen Bereichen, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein", sagt Norbert Steiner, Vorstandvorsitzender der K+S Aktiengesellschaft.

Umsatz mit 4,8 Mrd. EUR um 43% über Vorjahresniveau

Im Geschäftsjahr 2008 hat K+S einen Umsatz von 4.794,4 Mio. EUR erzielt; der Vorjahresumsatz wurde somit um 43,4% übertroffen. Der Umsatzanstieg ist besonders auf positive Preiseffekte zurückzuführen, welche die moderaten währungsbedingten und die im vierten Quartal deutlichen mengenbedingten Umsatzrückgänge mehr als ausgleichen konnten.

Die Geschäftsbereiche Kali- und Magnesiumprodukte, fertiva sowie COMPO steigerten ihren Umsatz hauptsächlich aufgrund deutlich höherer Düngemittelpreise. Im Geschäftsbereich Salz konnte ein schwacher Auftausalzabsatz im ersten Quartal durch höhere Umsätze in den Bereichen Industrie-, Gewerbe- und Speisesalz und infolge des Wintereinbruchs im vierten Quartal mehr als ausgeglichen werden.

Mit 50% war der Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte der umsatzstärkste Geschäftsbereich der K+S Gruppe, gefolgt von fertiva, COMPO und Salz. In Europa erzielte K+S einen Umsatz von 3.263,8 Mio. EUR (+46%). Damit entfielen knapp 70% des Gesamtumsatzes auf diese Region. Der Umsatz in den Überseemärkten stieg um 37% auf insgesamt 1.530,6 Mio. EUR.

Operatives Ergebnis mit 1,34 Mrd. EUR nahezu verfünffacht

Das operative Ergebnis EBIT I hat mit 1.342,7 Mio. EUR den Vorjahreswert um gut 1 Mrd. EUR bzw. 370% übertroffen (2007: 285,7 Mio. EUR). Bis auf den Geschäftsbereich Salz sowie die Ergänzenden Geschäftsbereiche konnten sich alle Geschäftsbereiche gegenüber dem Vorjahr kräftig verbessern. Stark gestiegene Preise bei Standard- und Spezialdüngemitteln haben dazu geführt, dass höhere Herstellkosten sowie Währungseffekte bei weitem überkompensiert werden konnten.

Beim operativen Ergebnis wurde die Saisonalität durch die starken Preiseffekte überlagert. Die im Laufe des Jahres stetig gestiegenen Preise für Düngemittel führten zu hohen Ergebniszuwächsen, die im dritten Quartal ihren Höhepunkt erreichten; im vierten Quartal war dann die verkaufte Menge infolge der einsetzenden Finanz- und Wirtschaftskrise deutlich rückläufig. Das operative Ergebnis im Geschäftsbereich Salz lag aufgrund höherer Kosten, insbesondere für Energie und Frachten, sowie eines geringeren Währungsergebnisses wie erwartet etwas unter dem Wert des Vorjahres.

Bereinigte Ergebnisse vor und nach Steuern legen kräftig zu

Das Vorsteuerergebnis betrug im Berichtsjahr 1.199,1 Mio. EUR. Bereinigt um die darin enthaltenen Effekte der Marktwertveränderungen aus Sicherungsgeschäften sowie nicht mehr operativer Derivate in Höhe von 150,4 Mio. EUR erreicht das bereinigte Vorsteuerergebnis 1.349,5 Mio. EUR. Diese für die Beurteilung des wirtschaftlichen Erfolgs besser geeignete Kenngröße hat sich damit um 1,1 Mrd. EUR gegenüber dem Vorjahreswert verbessert.

Das um den Effekt der Marktwertveränderungen bereinigte Konzernergebnis übertraf mit 979,3 Mio. EUR den Vorjahreswert um 804,0 Mio. EUR. Ursache war neben dem stark gestiegenen operativen Ergebnis auch das verbesserte Finanzergebnis.

Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag im Berichtsjahr bei 5,94 EUR und damit 460% über dem Vorjahreswert von 1,06 EUR.

Dividendenvorschlag mit 2,40 EUR annähernd verfünffacht

K+S verfolgt eine ertragsorientierte Dividendenpolitik und strebt in der Regel eine Ausschüttungsquote von 40 bis 50% des bereinigten Konzernergebnisses nach Steuern an. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung daher vorschlagen, die Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr entsprechend der Ergebnisentwicklung kräftig anzuheben und 2,40 EUR je Aktie auszuschütten. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von etwa 40%. Bei 165,0 Mio. Stück ausstehenden Aktien ergibt sich damit eine Ausschüttungssumme von 396,0 Mio. EUR. Der Dividendenvorschlag führt auf Basis des Jahresschlusskurses von 39,97 EUR zu einer Dividendenrendite von 6%; auf Basis des gestrigen Schlusskurses sogar von 7,1%.

Ausblick 2009

Anknüpfend an die Einschätzungen im Ausblick des dritten Quartals 2008 und vor dem Hintergrund des sich im Verlauf des ersten Quartals abzeichnenden Preisniveaus für Kali- und Magnesiumprodukte geht K+S für das Gesamtjahr 2009 von einem gegenüber dem Vorjahr spürbar höheren Durchschnittspreisniveau aus. Allerdings erwartet K+S mittlerweile ein deutlich niedrigeres Absatzniveau, das den vorgenannten Preiseffekt in etwa ausgleichen sollte. Während die Umsätze der Geschäftsbereiche COMPO und fertiva vor allem angesichts substantieller Preisrückgänge bei Stickstoffdüngemitteln deutlich rückläufig sein werden, erwartet K+S im Geschäftsfeld Salz hingegen ein deutlich höheres Umsatzniveau aufgrund des guten Starts des Auftausalzgeschäfts.

Insgesamt dürfte der Umsatz der K+S Gruppe im Geschäftsjahr 2009 gegenüber dem Vorjahr spürbar zurückgehen. Der Umsatzprognose zugrunde gelegt ist für das Jahr 2009 ein durchschnittlicher US-Dollarkurs von etwa 1,30 USD/EUR (2008: 1,47 USD/EUR).

Die Gesamtkosten der K+S Gruppe dürften im Jahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr nur leicht zurückgehen: Beim Personalaufwand erwartet K+S, dass die Mehrkosten aus der jüngsten Tariferhöhung und einem leichten Personalaufbau die aus der Kurzarbeit resultierenden Einsparungen moderat übersteigen werden. Die Energiekosten sollten dagegen preis- wie mengenbedingt ein niedrigeres Niveau erreichen als im Vorjahr. Entlastungen sieht K+S auch bei den Material- und Frachtkosten, während die Abschreibungen im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen sollten.

Das operative Ergebnis EBIT I schätzt K+S für das Geschäftsjahr 2009 daher im Vergleich zum Spitzenwert des Vorjahres deutlich niedriger ein. Dies hängt in erster Linie mit dem bereits beschriebenen rückläufigen Absatzniveau im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte zusammen. Auch ein im Vergleich zum Vorjahr stärkerer US-Dollarkurs und ein höheres Salzergebnis führen nicht zu einer Änderung dieser Einschätzung.

Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern sollte der operativen Ergebnisentwicklung folgend im Jahr 2009 deutlich niedriger ausfallen.

Für das Jahr 2010 sieht K+S eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Umsatz wieder spürbar zulegen dürfte; getragen wird diese Einschätzung vor allem von mengenbedingt deutlich höheren Umsätzen im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte. Davon ausgehend sieht K+S auch beim operativen Ergebnis realistische Chancen einer deutlichen Steigerung.

Mittel- bis langfristige Nachfragetrends

"Die Zeichen für gesundes und ertragreiches Wachstum der K+S Gruppe sind für die kommenden Jahre nach wie vor günstig: Die zunehmende Weltbevölkerung, ein trotz immer wieder auftretender Wirtschaftskrisen tendenziell wachsender Fleischkonsum der Schwellenländer und der damit einhergehende steigende Futtermittelbedarf werden die Nachfrage nach großen Teilen unserer Produktpalette weiter steigen lassen", sagt Steiner. Auch im weltweiten Salzgeschäft sollte sich die beschriebene Entwicklung der Weltbevölkerung und ihrer veränderten Lebensgewohnheiten positiv auswirken. Dass nach wie vor Auftausalz für die Sicherheit auf Straßen und Wegen dringend gebraucht wird, habe sich dies- und jenseits des Atlantiks gerade in den letzten Monaten wieder bewahrheitet. "Vor dem Hintergrund einer starken finanziellen Basis schätzen wir die wirtschaftliche Lage vor allem mittelfristig weiterhin positiv ein", so Steiner weiter.

Analystenkonferenz

Die ebenfalls heute im Rahmen der Veröffentlichung des Jahresabschlusses in englischer Sprache stattfindende Analystenkonferenz können Sie ab 13.00 Uhr live im Internet unter www.k-plus-s.com oder aber per Telefon unter der Einwahl +49 (69) 5899-90799; PIN 3524527# mitverfolgen.

Zukunftsbezogene Aussagen

Diese Presseinformation enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der K+S Gruppe und ihrer Gesellschaften beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf der Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen, können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit geschilderten Erwartungen abweichen.

K+S Aktiengesellschaft

Die K+S Gruppe gehört weltweit zur Spitzengruppe der Anbieter von Spezial- und Standarddüngemitteln, von Pflanzenpflege- sowie Salzprodukten. Mit ihren Produkten und Marken bietet K+S ihren Kunden ein bedarfsgerechtes Leistungsangebot, das in nahezu allen Bereichen des täglichen Lebens Grundlagen für Wachstum schafft. Die K+S Gruppe beschäftigt 12.000 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2008 einen Umsatz von knapp 5,0 Mrd. EUR. K+S ist an allen deutschen Börsen notiert (ISIN: DE0007162000, Kürzel: SDF) und im Aktienindex DAX® gelistet.

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