Deutliche Belebung der Düngemittelnachfrage und starkes Salzgeschäft lassen Ergebnis im 1. Quartal kräftig steigen

Sehr erfolgreicher Start in das Geschäftsjahr 2010

(PresseBox) (Kassel, ) .
- Deutliche Erholung der Nachfrage im Düngemittelgeschäft
- Geschäftsbereich Salz profitiert von Morton Salt-Konsolidierung und insgesamt guter Auftausalznachfrage
- Quartalsumsatz um 43% auf 1,5 Mrd. € gestiegen
- Operatives Ergebnis mit 268 Mio. € (+54%) deutlich verbessert
- Bereinigtes Ergebnis je Aktie bei 0,92 € (Q1/09: 0,74 €)
- Absatzprognose im Geschäftsbereich Kali- und Magnesium-produkte auf gut 6,5 Mio. t Ware angehoben (bisher: knapp 6 Mio. t; Vorjahr: 4,3 Mio. t)
- Deutlicher Umsatz- und Ergebnisanstieg für das Jahr 2010 erwartet
- Deutliche Rückführung der Verschuldung angestrebt

Die K+S Gruppe ist sehr erfolgreich in das neue Geschäftsjahr gestartet: Die deutliche Belebung der Nachfrage nach Düngemitteln, ein insgesamt gutes Auftausalzgeschäft und die Einbeziehung von Morton Salt ließen sowohl Umsatz als auch Ergebnis im ersten Quartal 2010 deutlich steigen.

"Die höhere Nachfrage nach Düngemitteln war in den ersten Monaten des neuen Jahres hauptsächlich vom Nachholbedarf der Handelsstufe geprägt. Mittlerweile ist aber festzustellen, dass die europäische Landwirtschaft vom Handel nachgefragte Mengen deutlich erkennbar abgerufen hat", sagt Norbert Steiner, Vorstandsvorsitzender der K+S Aktiengesellschaft. "Vor diesem Hintergrund haben wir die Absatzprognose für den Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte angehoben. Zusammen mit dem guten Auftausalzgeschäft im ersten Quartal und der ganzjährigen Einbeziehung von Morton Salt sollten Umsatz und Ergebnis der K+S Gruppe im Jahr 2010 wieder deutlich steigen", so Steiner weiter.

Umsatz im ersten Quartal kräftig gestiegen

Der Umsatz der K+S Gruppe übertraf mit 1.533,6 Mio. € den Vorjahreswert um rund 43%. Der Anstieg in den Geschäftsbereichen Kali- und Magnesiumprodukte sowie Stickstoffdüngemittel ist hauptsächlich auf deutlich höhere Absatzmengen zurückzuführen. Auch der Geschäftsbereich Salz konnte aufgrund der Konsolidierung von Morton Salt und dem insgesamt guten Auftausalzgeschäft im ersten Quartal den Vorjahresumsatz weit übertreffen.

Der Geschäftsbereich Salz war mit einem Anteil von 40% des Gesamtumsatzes das umsatzstärkste Segment der K+S Gruppe, gefolgt vom Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte mit 32% und dem Geschäftsbereich Stickstoffdüngemittel mit 25%. Rund 55% des Gesamtumsatzes wurden in Europa (Vorjahr: 60%) und 45% in Übersee (Vorjahr: 40%) erzielt.

Operatives Ergebnis steigt um 54% auf knapp 268 Mio. €

Das operative Ergebnis EBIT I übertraf im ersten Quartal mit 267,7 Mio. € den Wert des Vorjahreszeitraums (174,0 Mio. €) deutlich. Die Geschäftsbereiche Kali- und Magnesiumprodukte sowie Stickstoffdüngemittel konnten ihre Ergebnisse aufgrund der deutlich gestiegenen Nachfrage nach Düngemitteln kräftig steigern.

Im Geschäftsbereich Salz ist vor allem durch die Konsolidierung von Morton Salt ein deutlicher Ergebniszuwachs erzielt worden. Der Effekt aus der Einbeziehung auf das EBIT I betrug im ersten Quartal 32,4 Mio. €. Außerdem schmälerten mit Bezug auf Morton Salt Einmaleffekte aus der Neubewertung und Konsolidierung im Rahmen der nach IFRS vorzunehmenden Vorratsbewertung (12,0 Mio. €) sowie Abschreibungen auf im Rahmen der Kaufpreisallokation vorzunehmende Wertanpassungen (16,0 Mio. €) den Ergebnisbeitrag. Zusätzlich war das Ergebnis der esco durch Einmaleffekte in Frankreich und in den Niederlanden (rund 21 Mio. €) belastet.

Bereinigte Ergebnisse ebenfalls deutlich über Vorjahr

Das bereinigte Vorsteuerergebnis betrug im ersten Quartal 237,5 Mio. € und konnte im Vergleich zum Vorjahreswert um rund 43% gesteigert werden. Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern erreichte 175,8 Mio. € (+44%), nach 122,5 Mio. € im Vorjahreszeitraum. (Details zum Bereinigungsverfahren finden Sie im Quartalsfinanzbericht Q1/2010, auf den Seiten 11-12).

Ausblick 2010: Deutlicher Umsatz- und Ergebnisanstieg erwartet

Im ersten Quartal war die Nachfrage nach Kali- und Magnesiumprodukten hauptsächlich vom Bedarf der Handelsstufe geprägt, die ihre sehr niedrigen Lagerbestände in Vorbereitung auf die Frühjahrssaison in Europa wieder erhöhte. Mittlerweile ist festzustellen, dass die vom Handel nachgefragten Mengen in Europa auch von der Landwirtschaft eingesetzt wurden. Vor diesem Hintergrund dürfte der Weltkaliabsatz im Gesamtjahr 2010 auf 45 bis 50 Mio. t steigen (bisherige Prognose: rund 45 Mio. t; 2009: 32 Mio. t) und der Absatz des Geschäftsbereichs Kali- und Magnesiumprodukte auf gut 6,5 Mio. t Ware zulegen (bisherige Prognose: knapp 6 Mio. t; 2009: 4,3 Mio. t). Auf dieser Basis ist mit Blick auf die vorhandene Produktionskapazität in Höhe von knapp 8 Mio. t Kali- und Magnesiumprodukte eine teilweise Rücknahme der Produktion im zweiten Halbjahr wahrscheinlich. Ausgehend von den derzeit gültigen Kalipreisen ist aber mit einem gegenüber dem Vorjahr deutlich niedrigeren Durchschnittspreisniveau zu rechnen. Angesichts dessen sollte der Umsatz im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte im Jahr 2010 gegenüber dem Vorjahr spürbar steigen. In den Geschäftsbereichen Stickstoffdüngemittel und Salz dürfte der Umsatz sogar jeweils deutlich zulegen; allein aufgrund der erstmalig ganzjährigen Einbeziehung von Morton Salt ist mit einem Konsolidierungseffekt von über 500 Mio. € zu rechnen.

Der Umsatz der K+S Gruppe dürfte daher im Geschäftsjahr 2010 gegenüber dem Vorjahr deutlich ansteigen.

Das operative Ergebnis EBIT I sollte im Geschäftsjahr 2010 im Vergleich zum Vorjahreswert ebenfalls deutlich höher ausfallen. Dies hängt mit dem beschriebenen Konsolidierungseffekt im Geschäftsbereich Salz, der sich andeutenden Ergebniswende im Geschäftsbereich Stickstoffdüngemittel und dem erwarteten Ergebnisanstieg im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte zusammen.

Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern sollte der operativen Ergebnisentwicklung folgend im Jahr 2010 ebenfalls deutlich höher ausfallen.

Deutliche Rückführung der Verschuldung angestrebt

Die K+S Gruppe verfügt bei einer Nettoverschuldung (inklusive langfristiger Rückstellungen) von derzeit 1.048,6 Mio. € bzw. einem Verschuldungsgrad von 44,1% und aufgrund eines in diesem Jahr erwarteten hohen operativen wie auch freien Cashflows über eine starke finanzielle Basis. Vor dem Hintergrund der erwarteten Ergebnisentwicklung sollte sich das Niveau der Finanzschulden im Vergleich zum Vorjahr deutlich rückläufig entwickeln. Unter diesen Voraussetzungen dürften auch im Jahr 2010 aller Voraussicht nach die Kapitalstrukturziele mit einer Eigenkapitalquote von über 40 % und einem Verschuldungsgrad von unter 50 % erreicht werden.

Wachstum erleben

K+S gehört weltweit zur Spitzengruppe der Anbieter von Standard- und Spezialdüngemitteln. Gemessen an der Produktionskapazität ist K+S im Salzgeschäft mit Standorten in Europa sowie Nord- und Südamerika der führende Hersteller der Welt. K+S bietet ein umfassendes Leistungsangebot für Landwirtschaft, Industrie und private Verbraucher, das in nahezu allen Bereichen des täglichen Lebens Grundlagen für Wachstum schafft. Weltweit beschäftigt die K+S Gruppe mehr als 15.000 Mitarbeiter. K+S - der einzige Rohstoffwert im deutschen Aktienindex DAX - ist an allen deutschen Börsen notiert (ISIN: DE0007162000, Kürzel: SDF). Weitere Informationen über K+S finden Sie unter www.k-plus-s.com.

Zukunftsbezogene Aussagen

Diese Presseinformation enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die künftige Entwicklung der K+S Gruppe und ihrer Gesellschaften beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf der Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht zutreffend sein oder Risiken - wie sie beispielsweise im Risikobericht genannt werden - eintreten, können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt außerhalb der gesetzlich vorgesehen Veröffentlichungsvorschriften keine Verpflichtung, die in dieser Presseinformation enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

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