Elektroauto noch nicht konkurrenzfähig

KS: Noch kein Durchbruch, nur Absichtserklärungen der Politik

(PresseBox) (München, ) Die Zukunft der individuellen Mobilität soll dem Elektroauto gehören. Das ist zumindest Ziel der Bundesregierung. Leider liegt diese Zukunft allerdings noch in weiter Ferne, meint der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) und fordert vermehrte Anstrengungen der Industrie. Fast alle heutigen Fahrzeuge, die mit Strom aus der Steckdose gespeist werden, können dem Vergleich mit herkömmlich angetriebenen Automobilen noch nicht standhalten. Das betrifft nicht nur die Technik, sondern vor allem auch den Preis. Außerdem können Elektroautos heutiger Prägung den überwiegenden Mobilitätsbedarf der Bevölkerung noch nicht befriedigen, da ihre Reichweite meist auf weniger als 200 Kilometer begrenzt ist. Eine Fahrt von München nach Frankfurt ist praktisch noch unmöglich.

Auch die Leitmesse für Elektromobilität "eCarTec 2010", die dieser Tage in München stattfand, konnte die Zweifel an der baldigen Marktfähigkeit von Elektroautos nicht beseitigen. Strom - so ein Sprecher des KS - ist eine Sekundärenergie, die erst aus anderen Energien erzeugt werden muss. Dabei gehen große Teile der eingesetzten Primärenergie verloren. Erst wenn die Sonnenkraft besser genutzt und in leistungsfähigen, leichteren und preiswerteren Batterien gespeichert werden kann, sieht der Club Chancen für das E-Mobil. Mittelfristig allerdings nur für den Einsatz in städtischen Ballungsgebieten, wo man die Batterien über Nacht wieder aufladen kann.

KRAFTFAHRER-SCHUTZ e.V.

Der Kraftfahrer-Schutz e.V. (KS) ist mit 450.000 Mitgliedern einer der vier großen Automobilclubs in Deutschland. Mit seinen Töchtern Auxilia Rechtsschutz-Versicherungs-AG und KS Versicherungs-AG bietet er eine umfassende Palette an Club- und Versicherungsleistungen, von der Wildschadenbeihilfe über den KS-Notfall-Service bis hin zu preiswerten Rechtsschutz- und Schutzbriefversicherungen, die aufgrund von Leistung und Preis viele Rankings in den letzten Jahren gewonnen haben. In der Münchner Zentrale und in acht Bezirksdirektionen sind rund 170 Mitarbeiter beschäftigt. Der Jahresumsatz der KS-Gruppe liegt bei circa 100 Millionen Euro. Der Vertrieb erfolgt über 10.000 unabhängige Makler und Mehrfachagenten.

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