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KJM-Vorsitzender fordert bei "International Roundtable" in Seoul internationale Jugendschutzstandards

(PresseBox) (München, ) Für den Jugendschutz im globalen Medium Internet wird die weltweite Vernetzung aller mit Jugendmedienschutz befassten Institutionen immer wichtiger. Deshalb hat der Vorsitzende der Kommission für Jugendmedienschutz, Siegfried Schneider, am 27. August 2013 beim International Roundtable der Korea Communication Standards Commission (KCSC) in Seoul, Südkorea, internationale Jugendschutzstandards gefordert. Die Konferenz stand unter dem Titel "The Commercialization of Broadcasting and Online Rights Infringement".

Schneider informierte in seiner Eröffnungsrede die insgesamt zwölf Delegationen aus verschiedenen Ländern des südostasiatischen Raums sowie aus Kanada und Neuseeland über das deutsche Mediensystem und die Arbeit der Medienaufsicht im Rundfunk und im Internet. Er plädierte dafür, internationale Standards zu schaffen, um mit den immer zahlreicheren Herausforderungen im Online-Bereich Schritt halten zu können: "Die Entwicklungen im Internet, insbesondere im Bereich der mobilen Kommunikation und sozialer Netzwerke verdeutlichen, dass internationale Jugendschutzstandards wichtiger denn je sind, um das Internet gerade für die immer jünger werdenden Nutzer sicherer zu machen", sagte Schneider. "Denn nationale Regulierung stößt an ihre Grenzen, wenn es um global agierende Unternehmen geht."

Außerdem stellte Schneider im Rahmen der Session zu "Rechtsverletzungen im Internet" die Arbeit der KJM, das System der "regulierten Selbstregulierung" sowie aktuelle Fälle aus der Medienaufsichtspraxis im Internet vor. Bereits im Juli 2013 war eine Delegation der koreanischen Medienaufsicht in München zu Gast. Diese hatte sich vor Ort über die Aufsichtstätigkeit der KJM informiert und zeigte sich von der Effizienz des deutschen Systems beeindruckt.

Mitglieder der KJM: Siegfried Schneider, Vorsitzender; Andreas Fischer, stv. Vorsitzender; Thomas Krüger, stv. Vorsitzender; Jochen Fasco; Sebastian Gutknecht; Martin Heine; Fol-ker Hönge; Cornelia Holsten; Elke Monssen-Engberding; Renate Pepper; Sigmar Roll; Frauke Wiegmann

Stellvertretende Mitglieder: Dr. Gerd Bauer; Dr. Jürgen Brautmeier; Thomas Fuchs; Prof. Dr. Petra Grimm; Michael Hange; Dr. Uwe Hornauer; Bettina Keil-Rüther; Thomas Lang-heinrich; Jan Lieven; Petra Meier; Petra Müller; Michael Sagurna

Über die Medienanstalten

Die Landesmedienanstalten und Ihre Organe wirken an der Fortentwicklung des Dualen Rundfunksystems in Deutschland mit. Sie arbeiten bei der Zulassung und Kontrolle so-wie der Entwicklung des privaten Rundfunks in grundsätzlichen, länderübergreifenden Angelegenheiten zusammen, vor allem mit Blick auf die Gleichbehandlung privater TV- und Hörfunkveranstalter.

Mitglieder: Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) ▪ Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) ▪ Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) ▪ Bremische Landesmedienanstalt (brema) ▪ Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH) ▪ Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) ▪ Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern (MMV) ▪ Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) ▪ Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) ▪ Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK) ▪ Landesmedien-anstalt Saarland (LMS) ▪ Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Me-dien (SLM) ▪ Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA) ▪ Thüringer Landesmedienanstalt (TLM)

Über Kommission für Jugendmedienschutz (KJM)

Die KJM ist die zentrale Aufsichtsstelle für den Jugendschutz im privaten Radio und Fernsehen sowie im Internet. Sie prüft und bewertet mögliche Verstöße gegen den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag. Aufgabe der KJM ist es, Medieninhalte aufgrund ihres Gefährdungspotenzials zu beurteilen und deren öffentliche Verbreitung zu regeln. Der gesetzliche Jugendmedienschutz sieht vor, dass Kinder und Jugendliche Medien altersgerecht nutzen oder keinen Zugang haben, um sie vor problematischen Medieninhalten zu schützen. Die KJM beschließt im Falle eines Verstoßes entsprechende Maßnahmen, die dann von den Landesmedienanstalten umgesetzt werden.

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