Verarbeitung technischer Textilien für dreidimensionale Körper favorisiert Nähtechnologie

(PresseBox) (Köln, ) Mangels neuer Materialien und Rohstoffe wächst der Verarbeitungstechnologie technischer Textilmaterialien eine größere Bedeutung zu. Mit dem Zuwachs immer neuer Anwendungsgebiete für technische Textilien als funktionsstarke Nachfolger traditioneller Materialien speziell von Metallen und mineralischen Rohstoffen steigt die Nachfrage nach formgebenden Fügetechnologien und Verarbeitungsprozessen kontinuierlich an.

Die IMB - World of Textile Processing ist in ihrem Angebot an Maschinen und Technologien für die Verarbeitung biegeschlaffer Materialien den Weg ihrer Aussteller von reinen Anbietern von Bekleidungstechnologie zu High-Tech-Suppliern verschiedenster Füge- und Verarbeitungstechnologien gefolgt. Die gestiegene Anteiligkeit von technischen Materialien im weltweiten Verbrauch von Textilien spiegelt sich in den Lösungsofferten der Aussteller wider. Schwerpunkt und Kernkompetenz dabei bleibt die Fokussierung auf die Herstellung dreidimensionaler Hohlkörper. Anbieter von Maschinen, Anlagen und Dienstleistungen haben ihre Sach- und Fachkompetenz dafür als Problemlöser für Fertigung und Prozessmanagement von Bekleidungsteilen erworben und bewiesen.

Da die Verarbeitung technischer Textilmaterialien in der Regel eine anwendungs- und nicht verfahrensgetriebene Entwicklung ist, musste sich die traditionelle Nähtechnik im Bereich der Herstellung von Möbel- oder Autopolstern, für Filteranlagen oder Transportbehältnissen erst einmal "erkämpfen". Inzwischen ist eine intensivere Hinwendung zu Nähtechnologie für diese Bereiche feststellbar, weil nicht nur die technischen Voraussetzungen im Maschinenbau wie z. B. allseitig drehbare Nähköpfe oder die Kombination mit anderen Verfahren gegeben ist, sondern auch, weil die Zusammenarbeit innerhalb der Wertschöpfungskette z. B. mit Anbietern von CAD/CAM-Technologie und Zuschnitt zu optimierten Lösungsansätzen geführt hat. Darüber hinaus wird Näh- bzw. besser Sticktechnik eingesetzt, um Materialien in definierten Bereichen zu verstärken oder dem Material vorgegebene Eigenschaften zu verleihen. CNC-gesteuerte, ebenso hochflexible wie hochspezialisierte Anlagen erfüllen den Wunsch nach gesicherter Wiederholbarkeit und Dokumentationsfähigkeit in sensiblen Fertigungsbereichen wie z. B. beim Airbag. Miniaturisierung und rechnergestützte, präzise Steuerung ermöglichen heute Formen, Nahtführungen und Radien, die die Wünsche der Kunden und die Vorgaben der Endprodukte gleichermaßen erfüllen.

Simulationstechnologie und die stetige Weiterentwicklung der Produktentwicklung mithilfe von 3D-Tools helfen Kosten für teure Prototypen speziell in der Automobilindustrie zu vermeiden. Webbasierte, visuelle Kommunikationssoftware ermöglicht eine weltumspannende Produktentwicklung, unabhängig von Zeitzonen und Sprachbarrieren. Im Flugzeugbau wird z. B. mit einem frei geführten, rotierenden Nähkopf "in situ" d.h. am teilmontierten, dreidimensionalen Bauteil genäht, um den Bereitstellungsprozess zu verkürzen. Windrad- oder Helikopterrotorenblätter werden nach maximaler Materialausnutzung durch entsprechende Nestingprogramme auf vollautomatisierten Cuttern mit materialabhängig eingesetzten Schneidmedien zugeschnitten. Auch in Zukunft werden die Endanwendungen den Fortschritt der auf der IMB angebotenen Technologien bestimmen.

IMB 2009 - 21. bis 24. April 2009

Weitere Informationen: www.imb.de oder www.imb-cologne.com

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