Elektronischer Ausweis und Geldbörse für Studenten Einführung der Chipkarte für Studierende der TU Darmstadt

(PresseBox) (Worms, ) Die Studierenden der Technischen Universität (TU) Darmstadt bekommen ab dem gerade begonnenen Wintersemester einen elektronischen Ausweis in Form einer Smart Card. Die optisch anonyme Karte ist Träger der digitalen Identität der Studenten. Sie ermöglicht einen einfachen Zugriff auf alle elektronischen Ressourcen der Universität. Zugleich dient die Smart Card als elektronische Geldbörse für viele Versorgungseinrichtungen des Studentenwerks. Die Leitung des Projektes sowie das komplette Kartenmanagement liegt in Händen des Hochschulrechenzentrums der TU Darmstadt. Die Karte und die dazugehörigen angepassten Softwarekomponenten liefert der IT-Security-Hersteller Kobil Systems aus Worms.

Die Smart Card bietet für Studierende der TU Darmstadt zwei technisch voneinander unabhängige Funktionen: Träger des digitalen Ausweises und eine elektronische Geldbörse. „Die digitale Identität beinhaltet die Bereiche Verschlüsselung, Signatur und zertifikatsbasierte Authentifizierung. Als Träger der digitalen Identität ist sie der Schlüssel zu allen elektronischen Ressourcen der Universität: Das umfasst den kontrollierten Internetzugang, vereinfacht den Rechner-Login in den PC-Pools sowie den Zugang zu Webapplikationen und -inhalten“, erklärt Professor Johannes Buchmann, Vizepräsident der TU Darmstadt. Darüber hinaus ist für die nahe Zukunft der Zugriff zu E-Learning-Plattformen, Vorlesungsunterlagen oder den e-Books der Universitäts- und Landesbibliothek angestrebt. Mit Hilfe der Verschlüsselung und Signatur kann die Karte zur Absicherung der Internetkommunikation oder Dateien wie E-Mails oder PDFs beitragen. Als elektronische Geldbörse übernimmt die Smart Card die Funktion der bisherigen Mensakarte. Sie gilt in den Mensen und Cafés des Studentenwerks und findet zusätzlich Einsatz an Getränke- und Kaffeeautomaten, Waschmaschinen in Wohnheimen, im Hochschulrechenzentrum (HRZ), an Druckern in den PC-Pools oder Kopierern der Universität.

Die Karte funktioniert wie ein elektronischer Personalausweis. Sie ist nach ihrer Ausgabe personengebunden und behält für die gesamte Dauer des Studiums ihre Gültigkeit. Sie bleibt optisch anonym, bis auf eine eindeutige Seriennummer für die Bezahlfunktion. Verlorene oder defekte Karten werden gesperrt. Dafür und für das komplette Kartenmanagement ist das Hochschulrechenzentrum der TU Darmstadt zuständig, welches auch das gesamte Projekt leitet. Mit der Herstellung der Smart Card wurde die Firma Kobil Systems aus Worms beauftragt. Sie liefert mit der T-TeleSec TCOS-Hybridkarte und den dazugehörigen angepassten Softwarekomponenten genau das von der TU Darmstadt gewünschte Produkt.

Der Postversand verbindet die Phasen der Herstellung, Initialisierung und Verteilung der Smart Cards optimal. Auch können die bereits definierten Prozesse für die Verteilung der Karten an alle Studierenden ausgeführt werden. Die bereits existierenden Anwendungen der TU Darmstadt können mit der Verwendung der Smart Card ohne Probleme weiter verwendet werden. Mit Blick auf das Gesamtprojekt optimiert das Angebot die zeitlichen Abläufe und reduziert die finanziellen Folgekosten stark.

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