Konsumgüterindustrie setzt auf Mobile Business

Studie der KI AG und der DGMF Deutsche Gesellschaft für Managementforschung

(PresseBox) (Köln/Bonn, ) Die Konsumgüterindustrie kann sich durch Mobile Business - die Ausstattung der Außendienstmitarbeiter mit Taschencomputern - klare Wettbewerbsvorteile verschaffen. Diese Auffassung vertritt zumindest die überwiegende Mehrheit der Topmanager aus der Branche selbst. Bei einer Umfrage unter 300 Vorständen, Geschäftsführern und Führungskräften der oberen Leitungsebene aus der Konsumgüterbranche äußerten 96 Prozent die Überzeugung, dass sie sich durch Mobile Business Qualitäts- und damit auch Wettbewerbsvorteile verschaffen können. Immerhin noch 71 Prozent (Mehrfachnennungen waren erwünscht) vertreten die Meinung, dass ein Unternehmen durch die Computerausrüstung im Außendienst die Kostenführerschaft in der Branche übernehmen kann.

Ein typischer Anwendungsfall sind Vertriebsmitarbeiter im Außendienst, die Aufträge unterwegs in einem Taschencomputer erfassen und per Datenfunk an die Zentrale übermitteln, um die Supply Chain schon anzustoßen. Die vollständigen Ergebnisse sind in der aktuellen KI-Studie* "Mobile Business - Zielsetzungen, Strategien, Einsatzfelder" niedergelegt, die die KI AG (Knowledge Intelligence AG) in Zusammenarbeit mit der DGMF Deutsche Gesellschaft für Managementforschung unter der fachlichen Leitung von Prof. Christoph Wamser erstellt hat.

59 Prozent der Führungskräfte aus der Konsumgüterindustrie haben eigenen Angaben zufolge auch schon fix und fertige Strategien für Mobile Business entweder in der Schublade liegen oder sogar schon angefangen umzusetzen. Was auf den ersten Blick wie ein hoher Bereitschaftsgrad aussieht, entpuppt sich bei genauem Hinsehen als Hinterherhinken gegenüber anderen Branchen: In den Bürotürmen und Glaspalästen der Banken und Versicherungen haben schon 65 Prozent der Topmanager in Sachen Mobile Business strategisch hochgerüstet, in der chemischen Industrie 64 Prozent, im Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbau immerhin 61 Prozent.

Beim wirtschaftlichen Know-how zur Umsetzung der Strategie hat indes die Konsumgüterindustrie im Vergleich zu anderen Branchen die Nase vorn. 86 Prozent der Konsumgütermanager verfügen in ihrem Haus über genügend wirtschaftliche Expertise, um Mobile Business zum Erfolg werden zu lassen. Nachholbedarf besteht bei der Technologie: Auf diesem Gebiet fühlen sich nur 77 Prozent der Führungskräfte von ausreichendem Know-how umgeben. 76 Prozent sind nach eigener Einschätzung mit den notwendigen Ressourcen, insbesondere dem Fachpersonal, ausgestattet, um sich an die Realisierung eines Mobile Business-Projektes heranzumachen. Allerdings haben erst 71 Prozent schon die Verantwortlichkeiten dafür in der eigenen Organisationsstruktur geklärt.

"Die Konsumgüterindustrie hat zu weiten Teilen die Qualitäts-, Kosten- und damit Wettbewerbsvorteile erkannt, die sich aus Mobile Business herausziehen lassen. Allerdings mangelt es in vielen Fällen an einer strategischen Ausrichtung, wie sich Mobile Business in die Geschäftsprozesse integrieren lässt bzw. welche Änderungen an den Prozessen damit sinnvollerweise verbunden sind. Dies hängt unmittelbar mit der oftmals noch ungeklärten Frage nach der Verantwortung zusammen. Auch bei der technischen Umsetzung sind noch gewisse Defizite auszumachen", fasst Studien-Herausgeber Dirk Buschmann, Vorstand der KI AG, die Untersuchungsergebnisse zusammen. Eine Management Summary der Studie ist im Internet unter www.ki-ag.com abrufbar.

* Die KI-Studie "Mobile Business 2005/2006" wurde von der KI AG (Knowledge Intelligence AG) und dem Institut für Management und Technologie der DGMF Deutschen Gesellschaft für Managementforschung unter der fachlichen Leitung von Prof. Christoph Wamser und KI-Vorstand Dirk Buschmann als Herausgeber erstellt. Die KI AG entwickelt innovative mobile Anwendungen, die in zahlreichen Wirtschaftsbereichen eingesetzt werden, z.B. im Facility-Management, in der Wartung und Logistik und im Bereich mobile-CRM. Zu den Kunden zählen u.a. DaimlerChrysler, Deutsche Post World Net und HochTief Gebäudemanagement.

KI AG - Intelligence AG

Die KI AG (Knowledge Intelligence AG) entwickelt innovative mobile Anwendungen, die in zahlreichen Wirtschaftsbereichen eingesetzt werden, z.B. im Facility-Management, in der Wartung und Logistik und im Bereich mobile-CRM. Außer mobilen Anwendungen ("KI mobile") entwickelt die KI AG IT-Highend-Solutions ("KI solutions") und bietet Beratung in den Bereichen Business Intelligence und E-Business ("KI consulting") an. Zu den Kunden zählen u.a. DaimlerChrysler, Deutsche Post World Net und HochTief Facility Management.

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