KI-Studie: Mobile Business bringt die Wirtschaft auf Trab

Beschleunigung von Geschäftsprozessen ist am wichtigsten

(PresseBox) (Köln/Bonn, ) Die Beschleunigung von Geschäftsprozessen stellt das mit Abstand wichtigste Motiv der deutschen Wirtschaft dar, sich mit Mobile Business zu beschäftigten. Dies hat die aktuelle KI-Studie* "Mobile Business - Zielsetzungen, Strategien, Einsatzfelder" zutage gefördert, die die KI AG (Knowledge Intelligence AG) in Zusammenarbeit mit der DGMF Deutsche Gesellschaft für Managementforschung unter der fachlichen Leitung von Prof. Christoph Wamser erstellt hat. Bei der Umfrage unter 2.200 Vorständen, Geschäftsführern und Führungskräften der oberen Leitungsebene gaben 92 Prozent der deutschen Topmanager an, dass sie mit dem Einsatz von Handys, Taschencomputern (Personal Digital Assistants, PDA) und Notebooks vor allem den Ablauf von Betriebsprozessen beschleunigen wollen. Als typisches Einsatzgebiet gilt das Schreiben von Kundenaufträgen durch den Vertriebsaußendienst und die Übermittlung an die Firmenzentrale per Funk, so dass die Auslieferung der Waren noch am selben statt wie bislang üblich am nächsten Tag erfolgen kann, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung von DGMF und KI AG. Weil die Unternehmen dadurch auch die Rechnung einen Tag eher an den Kunden verschicken können, ergeben sich jährliche Liquiditätspotenziale für die deutsche Wirtschaft in zweistelliger Millionenhöhe, hat Prof. Christoph Wamser errechnet. Auf den Arbeitsmarkt übertragen kann die Beschleunigung im Auslieferungs- und Rechnungswesen mehrere Zehntausend Arbeitsplätze in Deutschland sichern, so der Wissenschaftler. Die Ergebnisse der KI-Studie werden am 20. Oktober dieses Jahres auf dem "Mobile Business Summit 2005" in der IHK Bonn/Rhein-Sieg im Detail vorgestellt. Eine Zusammenfassung der Studienergebnisse ist im Internet unter der Adresse www.ki-ag.com abrufbar.

Laut Umfrage steht erst an zweiter Stelle die Verbesserung der Informationsqualität durch mobile Geräte, die 85 Prozent der Spitzenkräfte der deutschen Wirtschaft als wichtig erachten (Mehrfachnennungen waren erwünscht). Als typisches Beispiel hierfür gilt, dass Servicetechniker unterwegs die Wartungshistorie einer Maschine auf ihrem PDA nachschlagen können, während sie das Gerät vor Ort überprüfen.

Kostensenkung ist für 58 Prozent der von DGMF/KI befragten Topmanager das wichtigste Argument, ihre Außendienstmitarbeiter mit mobilen Geräten auszustatten. Dabei geht es den Spitzenkräften allerdings nur um die Reduzierung der firmeninternen Kosten. Die Einschränkung der Geschäftsprozesskosten über das eigene Unternehmen hinaus - also beispielsweise im Handelskanal oder anderen Geschäftspartnern - spielt nur für 41 Prozent der Manager eine Rolle.

Mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Führungskräfte aus der deutschen Wirtschaft verfolgen mit der Einführung von Mobile Business ins Unternehmen in erster Linie ein Ziel: die Etablierung eines innovativen Images.

Vergleichsweise gering geschätzt wird hingegen die Fokussierung auf den Kunden: Nur ein gutes Drittel (35 Prozent) der Führungskräfte wollen Mobile Business nutzen, um dem Kunden individuelle Angebote vor Ort zu unterbreiten. Dabei gilt das Verkaufsgespräch beim Kunden, die Erfassung der Kundenwünsche am PDA und die darauf basierende Abgabe eines am Bedarf ausgerichteten Angebots als "klassische" Anwendung für Mobile Business.

"Vielen Firmenchefs ist das innovative Image offenbar wichtiger als der Kunde", resümiert Prof. Christoph Wamser. "In der Praxis wird allerdings Mobile Business nur eingeführt, wenn sich daraus ein konkreter betrieblicher Nutzen ergibt. Bloße Strategieprojekte ohne nachvollziehbaren geldwerten Vorteil gibt es praktisch nicht", berichtet KI-Vorstand Dirk Buschmann als Herausgeber der Studie aus dem Projektalltag.

* Die KI-Studie "Mobile Business 2005/2006" wurde von der KI AG (Knowledge Intelligence AG) und dem Institut für Management und Technologie der DGMF Deutschen Gesellschaft für Managementforschung unter der fachlichen Leitung von Prof. Christoph Wamser und KI-Vorstand Dirk Buschmann als Herausgeber erstellt. Die KI AG entwickelt innovative mobile Anwendungen, die in zahlreichen Wirtschaftsbereichen eingesetzt werden, z.B. im Facility-Management, in der Wartung und Logistik und im Bereich Mobile-CRM. Zu den Kunden zählen u.a. DaimlerChrysler, Deutsche Post World Net und HochTief Gebäudemanagement.

KI AG - Intelligence AG

Die KI AG (Knowledge Intelligence AG) entwickelt innovative mobile Anwendungen, die in zahlreichen Wirtschaftsbereichen eingesetzt werden, z.B. im Facility-Management, in der Wartung und Logistik und im Bereich mobile-CRM. Außer mobilen Anwendungen ("KI mobile") entwickelt die KI AG IT-Highend-Solutions ("KI solutions") und bietet Beratung in den Bereichen Business Intelligence und E-Business ("KI consulting") an. Zu den Kunden zählen u.a. DaimlerChrysler, Deutsche Post World Net und HochTief Facility Management.

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