Erfolgsfaktoren für Mobile Business vom Experten

(PresseBox) (Köln,, ) Erfolgsfaktoren für IT-Projekte im Bereich Mobile Business hat die KI AG (Knowledge Intelligence AG) aus der Praxiserfahrung identifiziert. Die KI AG hat gemeinsam mit der DGMF Deutsche Gesellschaft für Managementforschung die umfassendste Untersuchung unter Führungskräften über Mobile Business durchgeführt; es wurden 2.200 Vorstände, Geschäftsführer und Führungskräfte der oberen Leitungsebene in der deutschen Wirtschaft befragt.

Die Erfolgsfaktoren im Überblick:

1. Kein Mobile Business-Projekt ohne übergeordnete Gesamtstrategie.
Andernfalls besteht die Gefahr, dass sich überschneidende und/oder miteinander konkurrierende Insellösungen entstehen. Wichtig ist die Frage, wie Mobile Business die Unternehmensstrategie am besten unterstützen kann (Kostenführerschaft, Qualität etc.). Zu einer Strategie gehört auch die Festsetzung von Messgrößen, nach denen entschieden werden kann, wie erfolgreich ein Projekt tatsächlich ist.

2. Mobile Business hat Einfluss auf weite Unternehmensteile. Daher muss die Verantwortung dafür hoch in der Firmenhierarchie angesiedelt werden. Auch wenn die Anforderungen in einer einzelnen Fachabteilung wie z.B. Vertrieb oder Wartungsaußendienst entstehen, sollte zügig eine übergeordnete Verantwortungsinstanz eingerichtet werden, um Mobile Business firmenweit zu koordinieren. Diese Instanz sollte allerdings nicht allein die IT-Abteilung sein, weil oftmals Geschäftsprozesse und zahlreiche Mitarbeiter ohne IT-Erfahrung betroffen sind.

3. Die Folgen von Mobile Business für die Geschäftsprozesse werden leicht unterschätzt. An den Anfang jedes Projekts gehört daher eine genaue Analyse der mit Mobile Business einhergehenden notwendigen und sinnvollen Prozessänderungen. Umstellungen ergeben sich meist in mehreren Unternehmensbereichen, vom Backoffice (z.B. Formulare müssen nicht nochmals abgetippt werden) über die Disposition (z.B. bei der mobilen Erfassung wird die Position mittels GPS übermittelt) bis hin zu Qualitätssicherungsmaßnahmen beim Umgang mit den vor Ort erfassten Daten.
Vor der großflächigen Einführung ist auf jeden Fall ein Pilotprojekt zu empfehlen.

4. Die Mobile-Technologien entwickeln sich derzeit noch wesentlich schneller als andere IT-Felder. Daher sollte jede Mobile-Lösung weitgehend Technologie-unabhängig sein, um auch künftige Entwicklungen integrieren zu können. Technische Themen wie Speicherplatz, Übertragungsrate, Displaygröße etc. haben teilweise einen sehr starken Einfluss auf den Erfolg einer mobilen Lösung, deutlich stärker, als technische Erwägungen bei sonstigen IT-Projekten eine Rolle spielen. Sinnvoll ist die Erstellung einer Roadmap, die festlegt, bei Verfügbarkeit welcher Technologien welche Schritte unternommen werden.

5. Faktor Mensch beachten: Mobile Business führt in der Praxis oftmals dazu, dass Personenkreise mit einem Taschencomputer umgehen müssen, die zuvor keine oder wenig Computererfahrung besitzen (z.B. Wartungspersonal, Außendienst mit Serviceaufgaben, Vertriebsbeauftragte im Außendienst etc.).
Diese firmeninterne Zielgruppe muss bei der Projektkonzeption von Anfang an berücksichtigt werden. Dabei ist dem Umstand Rechnung zu tragen, dass durch die mobile Computererfassung und Dokumentation der Außendienst in einem nie dagewesenen Umfang kontrollierbar ist. Es empfiehlt sich, dieses Thema besser mit den Betroffenen offen zu diskutieren als dies den Flurparolen zu überlassen und auf passiven Widerstand zu stoßen.

"Wird einer dieser Faktoren nur unzureichend berücksichtigt, ist ein Mobile Business-Projekt im allgemeinen zum Scheitern verurteilt. Auf jeden Fall dauert es sehr viel länger und kostet viel mehr Geld als notwendig", sagt Dirk Buschmann, Vorstand der KI AG und Herausgeber der Studie* "Mobile Business - Zielsetzungen, Strategien, Einsatzfelder"

Die KI-Studie "Mobile Business 2005/2006" wurde von der KI AG (Knowledge Intelligence AG) und dem Institut für Management und Technologie der DGMF Deutschen Gesellschaft für Managementforschung unter der fachlichen Leitung von Prof. Christoph Wamser und KI-Vorstand Dirk Buschmann als Herausgeber erstellt.

KI AG - Intelligence AG

Die KI AG (Knowledge Intelligence AG) entwickelt innovative mobile Anwendungen, die in zahlreichen Wirtschaftsbereichen eingesetzt werden, z.B. im Facility-Management, in der Wartung und Logistik und im Bereich mobile-CRM. Außer mobilen Anwendungen ("KI mobile") entwickelt die KI AG IT-Highend-Solutions ("KI solutions") und bietet Beratung in den Bereichen Business Intelligence und E-Business ("KI consulting") an. Zu den Kunden zählen u.a. DaimlerChrysler, Deutsche Post World Net und HochTief Facility Management.

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